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Klausurersatzleistung Dramenszenenanalyse Klasse 10 Die Physiker

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Dramenszenenanalyse Klasse 10

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Klausur
Aufgabe 1
.eu#-deistnng
Lia König 10 B



Das von Friedrich Dürrenmatt verfasste Drama "Die Physiker" wurde im Jahr 1961
geschrieben und thematisiert primär die Verantwortung der Wissenschaft gegenüber der
gesamten Menschheit.
Den Grundkonsens von Dürrenmatts Werk bildet der Kalte Krieg, in dem der
wissenschaftliche Triumph der Entwicklung der Atombombe als Resultat eine atomare
Auseinandersetzung zwischen den Supermächten aufwies, die die allgemeine Gefährdung
der Menschheit mit sich zog.

Der vorliegende Dramenauszug des ersten Aktes ist von zentraler Bedeutung für das
Stück.
Die Szene spielt im Irrenhaus "Les Cerisiers", wo der Patient Johann Wilhelm Möbius Besuch
von seiner Frau Lina Rose bekommt, die sich jedoch bereits in Möbius Unwissenheit von ihm
scheiden ließ(S. 38 Z. 5 ff.).
Der Grund für ihr Auftreten ist der Wille endgültig Abschied zu nehmen, da sie mit ihrem
neuen Mann, Missionar Oskar Rose und ihren aus der Ehe mit Möbius hervorgegangenen
drei Söhne auf die Marianen zieht( S. 38 Z. 17f.).
Nachdem der Patient seine Kinder und Missionar Rose kennenlernt, treibt er diese durch die
Inszenierung seiner angeblichen Verrücktheit in die Flucht( S.42 Z. 21ff.).

Zu Beginn des Auszuges kommt es zu einem Gespräch zwischen Lina Rose und der
Irrenärztin Fräulein Doktor Mathilde von Zahnd.
Hierbei erläutert Frau Rose weinend ihre Besorgnisse um ihren ehemaligen Ehemann und
weist zudem auf ihre finanziellen Schwierigkeiten hin, aus denen sich als Folge,
ohne Hilfe des Sanatoriums, eine Internierung von Möbius in eine staatliche Heilanstalt
erweisen würde (S.35 Z. 9f.).
Hiermit ist eine gewisse berechnende Klugheit der Missionarin zu erkennen.
In Folge ihrer bemitleidenswerten Erscheinung, verkündet Fräulein Zahnd, dass sie ihrem
Patient weiterhin ermöglicht, in der Villa zu bleiben( S. 35 Z. 11ff.).
Daraufhin wird nun erstmalig der Charakter Johann Möbius vorgestellt.
Dieser ist zunächst sehr überrascht über den Besuch und scheint sehr verwirrt und
verunsichert , was durch die in den Regieanweisungen beschriebene Mimik und sein
allgemeines Verhalten verdeutlicht wird( S. 36 Z. 1-3, Z.6, Z. 9, ).
Nun stellt Lina ihm seine Kinder vor, die zudem ihre Berufswünsche kundgeben.
Nachdem einer der Buben sagt, er wolle Physiker werden, reagiert Möbius sehr
aufgebracht und beängstigt und versucht es ihm auszureden ( S. 37 Z. 20 ff.), wodurch
dieser sehr fürsorglich und aufopferungsvoll erscheint.
Anschließend verdeutlicht der Patient des Sanatoriums selbst seine Reue bezüglich der
Wahl Physiker zu werden und deutet an, dass sein Beruf der Grund für die Einweisung ins
Irrenhaus sei(S. 37 Z. 26 ff.). Hierdurch wird zum Vorschein gebracht, dass die
Geisteskrankheit ausschließliche eine Inszenierung ist.
Nachfolgend ereignet sich ein Dialog zwischen Möbius und Frau Missionar Rose.
Das Gespräch wirkt zunächst sehr distanziert, und relativ unbeholfen, da der Physiker
sehr unwissend und verwirrt reagiert, worauf sich sprachlich durch die Verwendung von
Ellipsen schließen lässt ( S. 38 Z.7, Z. 10, Z. 12, Z.15).
Darüber hinaus wird deutlich, dass Lina ihn nicht wirklich für voll nimmt und mit ihm
relativ unseriös redet, was beispielsweise an der Verniedlichung
"Wilhelmlein" (S. 38 Z. 8) erkennbar ist.
Infolgedessen spielen die drei Buben ein Blockflötenstück vor, was von Möbius hektisch
unterbrochen wird. ( S. 39 Z. 24-26).
Die Unterbrechung bezeichnet dieser als notwendig, was er damit begründet, das dies in
König Salomos Interesse liege (S. 40 Z. 3ff.). Somit demonstriert Möbius seine
Verrücktheit erneut.
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