Experimentelle Beweise für die DNA als Erbsubstanz
Griffith bewies das Prinzip der Transformation, die Übertragung von reiner
Erbsubstanz in eine lebende Zelle durch die Mischung der lebenden R-Zellen mit
den abgetöteten S-Zellen der Pneumokokken entwickelten sich lebende S-Zellen.
Problem: Er hatte alle möglichen Substanzen einer Zelle auf einmal übertragen.
Er konnte so den eigentlichen Träger der Erbsubstanz nicht erkennen.
Avery setzte Versuche von Griffith fort und verfeinerte sie:
1. Er trennte Bestandteile des Zellkerns in einzelne Fraktionen auf.
KH, Fette und Proteine des S– Stammes getrennte Zugabe
zu lebenden R – Zellen
jeweils keine Transformation (Mäuse überleben)
DNA des S– Stammes Zugabe zu lebenden R – Zellen
Transformation (Mäuse sterben)
2. Avery führte zusätzlich Ausschlussversuche durch.
S- Stamm – Proteine + DNA-asen + lebende R – Zellen
keine Transformation (Mäuse überleben)
Durch die Behandlung der Proteine mit DNA-asen schloss er aus, dass sie keine
DNA mehr enthalten (DNA-asen spalten DNA nur reine Proteine des S – Stammes
vorhanden).
S- Stamm – DNA + Proteasen + lebende R – Zellen
Transformation (Mäuse sterben)
Durch die Behandlung der DNA mit Proteasen schloss er aus, dass sie keine
Proteine mehr enthält (Proteasen spalten Proteine nur reine DNA des S –
Stammes enthalten).
3. Avery behandelte außerdem ein Serum aus verschiedenen Enzymen der
Zelle mit Hitze und gab es zur S – Stamm – DNA + lebenden R – Zellen.
Transformation (Mäuse sterben)
Denaturierung aller Proteine (keine Enzyme mehr enthalten).
DNA wird nicht mehr abgebaut und wird auf R – Zellen übertragen
Nicht mit Hitze behandeltes Serum
keine Transformation (Mäuse überleben)
Serum enthält alle Enzyme auch DNA-asen bauen DNA ab
Avery bewies durch eine Vielzahl von Versuchen das transformierende Prinzip
der DNA.
Griffith bewies das Prinzip der Transformation, die Übertragung von reiner
Erbsubstanz in eine lebende Zelle durch die Mischung der lebenden R-Zellen mit
den abgetöteten S-Zellen der Pneumokokken entwickelten sich lebende S-Zellen.
Problem: Er hatte alle möglichen Substanzen einer Zelle auf einmal übertragen.
Er konnte so den eigentlichen Träger der Erbsubstanz nicht erkennen.
Avery setzte Versuche von Griffith fort und verfeinerte sie:
1. Er trennte Bestandteile des Zellkerns in einzelne Fraktionen auf.
KH, Fette und Proteine des S– Stammes getrennte Zugabe
zu lebenden R – Zellen
jeweils keine Transformation (Mäuse überleben)
DNA des S– Stammes Zugabe zu lebenden R – Zellen
Transformation (Mäuse sterben)
2. Avery führte zusätzlich Ausschlussversuche durch.
S- Stamm – Proteine + DNA-asen + lebende R – Zellen
keine Transformation (Mäuse überleben)
Durch die Behandlung der Proteine mit DNA-asen schloss er aus, dass sie keine
DNA mehr enthalten (DNA-asen spalten DNA nur reine Proteine des S – Stammes
vorhanden).
S- Stamm – DNA + Proteasen + lebende R – Zellen
Transformation (Mäuse sterben)
Durch die Behandlung der DNA mit Proteasen schloss er aus, dass sie keine
Proteine mehr enthält (Proteasen spalten Proteine nur reine DNA des S –
Stammes enthalten).
3. Avery behandelte außerdem ein Serum aus verschiedenen Enzymen der
Zelle mit Hitze und gab es zur S – Stamm – DNA + lebenden R – Zellen.
Transformation (Mäuse sterben)
Denaturierung aller Proteine (keine Enzyme mehr enthalten).
DNA wird nicht mehr abgebaut und wird auf R – Zellen übertragen
Nicht mit Hitze behandeltes Serum
keine Transformation (Mäuse überleben)
Serum enthält alle Enzyme auch DNA-asen bauen DNA ab
Avery bewies durch eine Vielzahl von Versuchen das transformierende Prinzip
der DNA.