Hast du dich schon einmal gefragt, wie Sherlock Holmes Fälle scheinbar mühelos löst? Oder
wie er anhand von Hinweisen, die mit bloßem Auge kaum zu erkennen sind, Geheimnisse
aufdeckt? Genau deshalb mögen und schätzen viele junge Menschen – mich eingeschlossen
– die Serie Sherlock so sehr.
Die Serie handelt von dem berühmten Detektiv Sherlock Holmes, der für sein logisches
Schlussfolgern und seine außergewöhnliche Beobachtungsgabe bekannt ist, sowie von Dr.
Watson, einem ehemaligen Militärarzt, der nach und nach zu Holmes’ engstem Freund wird.
Die auf den Erzählungen von Sir Arthur Conan Doyle basierende Fernsehserie Sherlock wurde
von 2010 bis 2017 ausgestrahlt. Gemeinsam lösen die beiden schwierige und gefährliche
Kriminalfälle in London. Benedict Cumberbatch, den ihr vielleicht als Doctor Strange aus den
Marvel-Filmen kennt, spielt Sherlock Holmes, während Martin Freeman, bekannt als Bilbo
Beutlin aus den Hobbit-Filmen, Dr. Watson verkörpert.
Die Geschichten um Sherlock Holmes, seine Rätsel und Kriminalfälle sind auch heute noch
sehr beliebt – sogar bei jungen Menschen. Beim Anschauen der Serie versteht man schnell,
warum sie zu einem weltweiten Phänomen wurde. Obwohl sie bereits vor acht Jahren
abgedreht wurde, wirkt sie noch immer modern. Die Dialoge zwischen den Figuren sind oft
scharfsinnig, sarkastisch und humorvoll, besonders wegen Sherlocks Arroganz. Die gesamte
Serie ist voller Rätsel und Action und behandelt zugleich nachvollziehbare Themen wie
Gefühle, Freundschaft und die Frage, wie man seinen Platz in der Gesellschaft findet. Memes
und Online-Fangruppen haben ihre Beliebtheit zusätzlich gesteigert. Ohne soziale Medien
und das Internet wäre Sherlock heute vermutlich nicht so populär. Obwohl Sir Arthur Conan
Doyle schon vor langer Zeit gestorben ist, wirken seine Bücher bis heute nach und prägen
unser Bild von Detektiven und von Sherlock Holmes. Deshalb wird die Serie auch heute noch
von vielen jungen Menschen gern gesehen.
Trotz ihres Erfolgs gäbe es Möglichkeiten, die Serie zu einem noch größeren
Medienphänomen zu machen. Sherlocks Kindheit und Watsons Vergangenheit werden
beispielsweise nur kurz erwähnt. Eine Sonderfolge, die ihre Vergangenheit zeigt, könnte dem
Publikum einen tieferen Einblick in beide Figuren geben. Außerdem könnte die Besetzung
einer der Hauptrollen mit einer Frau sowohl Frauen als auch Männer ansprechen, auch wenn
dies historisch nicht korrekt wäre. Selbst die besten und erfolgreichsten Filme und Serien
haben kleinere Schwächen, die man verbessern könnte.
Abschließend lässt sich sagen, dass die Serie Sherlock eine gelungene Adaption der Bücher
ist, die sowohl ein junges Publikum als auch angehende Detektive fesselt. Kleine Änderungen
hätten jedoch dazu beitragen können, eine noch größere Zielgruppe anzusprechen.