Lesestrategien unterstützen die SuS bei der Erschließung von literarischen Texten!
1. Lehrplan:
2. Sprachhandlungskompetenzen
→ hauptsächlich rezeptive schriftliche Kompetenz
3. Begriffsdefinition
Lesestrategien
Lesestrategien sind bewusste Verfahren, mit denen Leserinnen und Leser Texte besser verstehen und
verarbeiten können.
Literarische Texte
Literarische Texte sind fiktionale, künstlerisch gestaltete Texte, z. B.:
• Märchen
• Gedichte
• Kinderromane
• Bilderbücher
Lesekompetenz
Lesekompetenz bedeutet:
Texte verstehen, nutzen, reflektieren und bewerten zu können.
Sie umfasst:
• Dekodieren,
• Sinnverstehen,
• Interpretation,
• Reflexion.
4. Fragestellung
Warum unterstützen Lesestrategien die Erschließung literarischer Texte?
Lesestrategien helfen den SuS dabei, Herausforderungen bei der Erschließung von Texten aktiv zu
bewältigen.
Strategien:
Strategien vor dem Lesen
Vorwissen aktivieren:
• Titel betrachten
, • Bilder analysieren
• Vermutungen anstellen
Ziel: es entsteht Lesemotivation, der Text wird gedanklich vorbereitet,
Strategien während des Lesens
• Schlüsselstellen markieren
• Fragen an den Text stellen
• Unbekannte Wörter klären
• Abschnitte zusammenfassen
• Figurenbeziehungen beobachten
Ziel: Lesen wird aktiv, statt passiv. Die SuS überwachen ihr eigenes Textverständnis.
Strategien nach dem Lesen
• Inhalt zusammenfassen
• Figuren beurteilen
• alternative Enden entwickeln
• Perspektivwechsel
• Gespräch über Wirkung und Gefühle
Ziel: Es erfolgt ein vertieftes Textverständnis und Interpretation.
5. Didaktische Bedeutung
Lesestrategien fördern:
1. selbstständiges Lesen,
2. nachhaltiges Textverständnis,
3. Lesefreude,
4. metakognitive Fähigkeiten.
6. Konkrete Umsetzung / Sequenz
Spiralcurricular übers Schuljahr hinweg!
Vor à Während à Nach dem Lesen sukzessive aufbauen. NICHT in einer Sequenz.
Beispiel: FILBY à Vor dem Lesen „Startkontrolle“ à Vorwissen aktivieren.
à Während dem Lesen „Höhenflug“ à Schlüsselwörter markieren
à Nach dem Lesen „Tiefflug“ à Mindmap erstellen / Clustern
,Kinderliteratur leistet einen Beitrag zu Lesemotivation!
1. Lehrplan
2. Sprachhandlungskompetenzen
→ hauptsächlich rezeptive schriftliche Kompetenz
ABER: Lesemotivation wirkt sich auf alle Sprachbereiche aus!
3. Begriffsklärung
Kinderliteratur
Kinderliteratur umfasst literarische Texte, die sich an Kinder richten oder für Kinder
geeignet sind.
Beispiele:
• Bilderbücher
• Kinderromane
• Märchen
• Gedichte
Lesemotivation
Lesemotivation bezeichnet die Bereitschaft und den Wunsch, sich freiwillig mit Texten
auseinanderzusetzen.
Unterschieden intrinsische Motivation extrinsische Motivation
wird:
Lesen aus Interesse/Freude Lesen wegen Belohnung oder Druck
Ziel des Deutschunterrichts: → Aufbau intrinsischer Lesemotivation.
4. Theorie/Modelle
Deci&Ryan
, Identifikationstheorie
Kinderliteratur motiviert, weil Kinder sich mit Figuren identifizieren können.
Beispiel:
• Schule,
• Freundschaft,
• Familie,
• Identifikationsfigur / Hauptrolle
5. Anwendung auf Kinderliteratur
1. Autonomie
3. Soziale Eingebundenheit
Kinder dürfen:
• Bücher auswählen, Gemeinsames Lesen:
• Lieblingsstellen vorstellen, • Vorlesegespräche,
• eigene Zugänge finden. • Buchvorstellungen,
• Lesepartnerschaften.
→ erhöht Lesefreude.
Literatur wird sozial geteilt. →
2. Kompetenzerleben Lesen erhält emotionale Bedeutung.
Passende Kinderliteratur ermöglicht
Erfolgserlebnisse.
Wenn Texte:
• verständlich,
• spannend,
• altersgerecht sind, erleben Kinder:
„Ich kann lesen.“
→ stärkt Selbstwirksamkeit.
6. Didaktische Bedeutung 7. Konkret / Sequenz
Der Unterricht sollte: - Lesekiste zu einem Kinderroman
• vielfältige Literatur anbieten, - Offene Literaturwerkstatt
• Wahlmöglichkeiten schaffen, - Leserolle
• Lesezeiten ermöglichen,
• Vorlesen ritualisieren,
• kreative Anschlussaufgaben nutzen.
1. Lehrplan:
2. Sprachhandlungskompetenzen
→ hauptsächlich rezeptive schriftliche Kompetenz
3. Begriffsdefinition
Lesestrategien
Lesestrategien sind bewusste Verfahren, mit denen Leserinnen und Leser Texte besser verstehen und
verarbeiten können.
Literarische Texte
Literarische Texte sind fiktionale, künstlerisch gestaltete Texte, z. B.:
• Märchen
• Gedichte
• Kinderromane
• Bilderbücher
Lesekompetenz
Lesekompetenz bedeutet:
Texte verstehen, nutzen, reflektieren und bewerten zu können.
Sie umfasst:
• Dekodieren,
• Sinnverstehen,
• Interpretation,
• Reflexion.
4. Fragestellung
Warum unterstützen Lesestrategien die Erschließung literarischer Texte?
Lesestrategien helfen den SuS dabei, Herausforderungen bei der Erschließung von Texten aktiv zu
bewältigen.
Strategien:
Strategien vor dem Lesen
Vorwissen aktivieren:
• Titel betrachten
, • Bilder analysieren
• Vermutungen anstellen
Ziel: es entsteht Lesemotivation, der Text wird gedanklich vorbereitet,
Strategien während des Lesens
• Schlüsselstellen markieren
• Fragen an den Text stellen
• Unbekannte Wörter klären
• Abschnitte zusammenfassen
• Figurenbeziehungen beobachten
Ziel: Lesen wird aktiv, statt passiv. Die SuS überwachen ihr eigenes Textverständnis.
Strategien nach dem Lesen
• Inhalt zusammenfassen
• Figuren beurteilen
• alternative Enden entwickeln
• Perspektivwechsel
• Gespräch über Wirkung und Gefühle
Ziel: Es erfolgt ein vertieftes Textverständnis und Interpretation.
5. Didaktische Bedeutung
Lesestrategien fördern:
1. selbstständiges Lesen,
2. nachhaltiges Textverständnis,
3. Lesefreude,
4. metakognitive Fähigkeiten.
6. Konkrete Umsetzung / Sequenz
Spiralcurricular übers Schuljahr hinweg!
Vor à Während à Nach dem Lesen sukzessive aufbauen. NICHT in einer Sequenz.
Beispiel: FILBY à Vor dem Lesen „Startkontrolle“ à Vorwissen aktivieren.
à Während dem Lesen „Höhenflug“ à Schlüsselwörter markieren
à Nach dem Lesen „Tiefflug“ à Mindmap erstellen / Clustern
,Kinderliteratur leistet einen Beitrag zu Lesemotivation!
1. Lehrplan
2. Sprachhandlungskompetenzen
→ hauptsächlich rezeptive schriftliche Kompetenz
ABER: Lesemotivation wirkt sich auf alle Sprachbereiche aus!
3. Begriffsklärung
Kinderliteratur
Kinderliteratur umfasst literarische Texte, die sich an Kinder richten oder für Kinder
geeignet sind.
Beispiele:
• Bilderbücher
• Kinderromane
• Märchen
• Gedichte
Lesemotivation
Lesemotivation bezeichnet die Bereitschaft und den Wunsch, sich freiwillig mit Texten
auseinanderzusetzen.
Unterschieden intrinsische Motivation extrinsische Motivation
wird:
Lesen aus Interesse/Freude Lesen wegen Belohnung oder Druck
Ziel des Deutschunterrichts: → Aufbau intrinsischer Lesemotivation.
4. Theorie/Modelle
Deci&Ryan
, Identifikationstheorie
Kinderliteratur motiviert, weil Kinder sich mit Figuren identifizieren können.
Beispiel:
• Schule,
• Freundschaft,
• Familie,
• Identifikationsfigur / Hauptrolle
5. Anwendung auf Kinderliteratur
1. Autonomie
3. Soziale Eingebundenheit
Kinder dürfen:
• Bücher auswählen, Gemeinsames Lesen:
• Lieblingsstellen vorstellen, • Vorlesegespräche,
• eigene Zugänge finden. • Buchvorstellungen,
• Lesepartnerschaften.
→ erhöht Lesefreude.
Literatur wird sozial geteilt. →
2. Kompetenzerleben Lesen erhält emotionale Bedeutung.
Passende Kinderliteratur ermöglicht
Erfolgserlebnisse.
Wenn Texte:
• verständlich,
• spannend,
• altersgerecht sind, erleben Kinder:
„Ich kann lesen.“
→ stärkt Selbstwirksamkeit.
6. Didaktische Bedeutung 7. Konkret / Sequenz
Der Unterricht sollte: - Lesekiste zu einem Kinderroman
• vielfältige Literatur anbieten, - Offene Literaturwerkstatt
• Wahlmöglichkeiten schaffen, - Leserolle
• Lesezeiten ermöglichen,
• Vorlesen ritualisieren,
• kreative Anschlussaufgaben nutzen.