Twan Oligschlaeger
, Biografie
Franz Kafka wurde am 3. Juli 1883 dem Ehepaar Hermann Kafka (wohlhaben
jüdischen Kaufmann)und Julie Kafka geboren. Er hat 3 Schwestern, zu seine
Schwester Ottla hatte er die beste Beziehung. Die Muttersprache in der Familie war
Deutsch, mit dem Dienstpersonal sprach man meistens Tschechisch.
Kafka fühlte sich als einsamer und unverstandener Einzelgänger, er hatte nur zwei
Freunde: Max Brod und Franz Werfel.
In den Sommermonaten von 1910 bis 1912 reiste nach Italien, Frankreich,
Deutschland, Ungarn und in die Schweiz.
Als freier Schriftsteller lebte er in Berlin und Wien, zuletzt im Sanatorium Kierling bei
Wien, wo er an Kehlkopftuberkulose starb.
Zu seinem Vater hatte Franz Kafka kein gutes Verhältnis, das sieht man auch als
zentrales und prägendes Motiv in seine Bücher zurück. Der Vater Hermann wollte die
Kinder nach seinen Vorstellungen formen. Er ließ ihnen wenig Freiraum für ihre
persönliche Entwicklung; die sozialen Kontakte wurden streng kontrolliert.
Kafkas Erzählungen “Die Verwandlung” und “Das Urteil” sind geprägt von
übermächtigen Vaterfiguren.
Sein literarischer Nachlass, den er testamentarisch zur Verbrennung bestimmt hatte,
wurde posthum gegen seinen Willen von Max Brod veröffentlicht.
Franz Kafka ist einer der wichtigsten deutschsprachigen Autoren des 20.
Jahrhunderts. Seine Werke - die Romane Der Prozess, Das Schloss und Der
Verschollene, dazu mehrere Kurzgeschichten, Erzählungen und die Novelle Die
Verwandlung - sind von literarischem Weltrang. Die Verwandlung ist das wohl
meistgelesene Werk Kafkas.
Zusammenfassung
Gregor lebt noch gemeinsam mit seiner Schwester bei seinen Eltern zu Hause und
arbeitet beruflich als Tuchhändler. Obwohl er seinen Beruf nicht mag, geht er jeden
Tag zur Arbeit um die Familie zu ernähren.
Eines Tages wacht Gregor auf und muss feststellen, dass er sich über Nacht in einen
Käfer verwandelt hat. Aufgrund seiner Erscheinung kann er nicht mehr zur Arbeit
gehen und versteckt sich in seinem Zimmer. Als er dann doch einmal heraus kommt
treibt sein Vater ihm zurück wobei Gregor verletzt wird.
Seine Familie geht jetzt selbst zur Arbeit und auch die Wohnung wird untervermietet.
Gregor wird von Tag zu Tag mehr ausgegrenzt. Den Tag muss er in seiner Kammer
verbringen, damit die Untermieter ihn nicht bemerken. Die Untermieter bemerken ihn
jedoch und kündigen die Wohnung. Seine Familie überlegt wie sie Gregor loswerden
doch kurz darauf stirbt Gregor allein in seinem Zimmer.
Nach seinem Tod führen Gregors Eltern und auch seine Schwester ein glückliches
Familienleben.