, Inhaltsverzeichnis
1. Mengen, Termumformung und Aussagen ................................... 8
Mengen und Mengenschreibweise
Teilmengen, Vereinigungs- und Schnittmengen
Kartesisches Produkt
Intervalle in ℝ
2. Zahlen und Zahlendarstellung .................................................. 12
Zahlmengen (ℕ, ℤ, ℚ, ℝ, ℂ)
Aussagen und mathematische Schreibweisen
Ungleichungen und Beträge
Lineare Ungleichungen
Intervallschreibweise und Lösungsmenge
Äquivalenzumformungen
Doppelte Ungleichungen
Betragsgleichungen und Betragsungleichungen
Fallunterscheidungen beim Betrag
3. Komplexe Zahlen ....................................................................... 18
Einführung in komplexe Zahlen
Realteil und Imaginärteil
Konjugiert komplexe Zahlen
Betrag komplexer Zahlen
Rechenregeln komplexer Zahlen
Gaußsche Zahlenebene
Polardarstellung
Trigonometrische Darstellung
Exponentialdarstellung und Eulerformel
4. Vollständige Induktion .............................................................. 27
Prinzip der vollständigen Induktion
Induktionsanfang
Induktionsvoraussetzung
Induktionsschritt
Induktionsbeweise mit Beispielen
Pascalsches Dreieck und Binomialkoeffizienten
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,5. Abbildungen und Funktionen ..................................................... 29
Definition von Abbildungen
Definitionsmenge und Wertebereich
Bild und Urbild
Verkettung von Funktionen
Injektivität
Surjektivität
Bijektivität und Umkehrfunktionen
6. Elementare Funktionen ............................................................. 36
Exponentialfunktionen und e-Funktion
Eigenschaften von exp(x)
Sinus- und Cosinusfunktionen
Periodische Funktionen
Transformation trigonometrischer Funktionen
Bogenmaß und Gradmaß
Umrechnung zwischen Radiant und Grad
Additionstheoreme
7. Polynome.................................................................................... 43
Aufbau und Grad von Polynomen
Rechenoperationen mit Polynomen
Faktorisierung
Binomische Formeln
Substitution
Polynomdivision
Nullstellenberechnung
8. Rationale Funktionen und Partialbruchzerlegung .................... 48
Aufbau rationaler Funktionen
Definitionslücken und Polstellen
Komplexe Partialbruchzerlegung
Reelle Partialbruchzerlegung
Zerlegung rationaler Funktionen
Anwendungen der PBZ
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,10. Matrizen ................................................................................... 61
Grundlagen und Aufbau von Matrizen
Matrixarten
Addition und Subtraktion
Skalarmultiplikation
Matrix-Vektor-Multiplikation
Matrixmultiplikation
Inverse Matrizen
Transponierte Matrizen
Rechenregeln für Matrizen
11. Lineare Gleichungssysteme .................................................... 67
Allgemeine Form eines LGS
Matrixschreibweise
Homogene und inhomogene Systeme
Lösungsverfahren
Gauß-Algorithmus
Zeilenstufenform
Normierte Zeilenstufenform
11.9 Lösungsmenge und freie Variablen
12. Anwendungen des Gauß-Algorithmus ..................................... 76
Rang einer Matrix
Lineare Abhängigkeit
Lösbarkeitskriterien von LGS
Partikuläre Lösungen
Homogene Lösungssysteme
13. Zahlenfolgen ............................................................................ 78
Definition von Folgen
Konvergente und divergente Folgen
Beschränktheit
Monotonie
Grenzwerte von Folgen
14. Stetigkeit ................................................................................. 86
Definition der Stetigkeit
Stetige und unstetige Funktionen
Arten von Unstetigkeiten
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,15. Sätze über Stetigkeit ............................................................... 93
Zwischenwertsatz
Satz über abgeschlossene Intervalle
Extremwertsatz
Eigenschaften stetiger Funktionen
Anwendungen der Stetigkeitssätze
16. Regel von Bernoulli/de l’Hospital .......................................... 100
Allgemeine Form der Bernoulli-Ungleichung
Voraussetzungen und Eigenschaften
Anwendungen der Bernoulli-Ungleichung
Beispielaufgaben zur Bernoulli-Ungleichung
17. Taylor Approximation ............................................................ 102
Taylorpolynome
Taylorreihen
Entwicklung um einen Punkt
Restglied der Taylorreihe
Anwendungen der Taylorapproximation
18. Das Integral............................................................................ 106
Stammfunktionen
Unbestimmte Integrale
Bestimmte Integrale
Hauptsatz der Differential- und Integralrechnung
Integrationsregeln
Substitution
Partielle Integration
19. Determinanten ....................................................................... 116
Definition von Determinanten
Berechnung von Determinanten
Entwicklungssatz von Laplace
Eigenschaften von Determinanten
Determinanten und Invertierbarkeit
Anwendungen von Determinanten
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,20. Eigenwerte und Eigenvektoren ............................................. 123
Definition von Eigenwerten
Definition von Eigenvektoren
Berechnung von Eigenwerten
Berechnung von Eigenvektoren
Eigenräume
Diagonalisierung von Matrizen
Anwendungen von Eigenwerten und Eigenvektoren
21. Vektorräume mit Skalarprodukt ........................................... 128
Definition des Skalarprodukts
Eigenschaften des Skalarprodukts
Orthogonalität von Vektoren
Normen und Längen von Vektoren
Winkel zwischen Vektoren
Orthonormalbasen
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, Mengen, Termumformung und Aussagen
1. Mengen
1. Allgemeine Informationen zu Mengen:
Definition:
Eine Menge ist eine Zusammenfassung von verschiedenen Objekten (Elementen) zu einem
Ganzen. Die Objekte, die zu einer Menge gehören, nennt man die Elemente der Menge.
Beispiele:
M = {1,2,3,4} → Die Menge M besteht aus den Elementen 1, 2, 3 und 4.
Darstellung:
1. Als Aufzählung:
A = {1,2,3,4}
Das bedeutet: 1 ∈ A (1 ist Element von A), 5 ∉ A (5 ist nicht Element von A).
2. Als Eigenschaftsdefinition / Bedingung:
B = {x ∈ N∣ x < 5}
Das bedeutet: B ist die Menge aller natürlichen Zahlen x, für die gilt: x kleiner als 5.
3. Als graphische Darstellung (Venn-Diagramm):
Mengen können als Kreise dargestellt werden, die sich überschneiden oder trennen.
-Schnittmenge (A ∩ B): Elemente, die in beiden Mengen vorkommen.
-Vereinigung (A ∪ B): Alle Elemente, die in mindestens einer der Mengen vorkommen.
-Differenz (A \ B): Elemente, die in A, aber nicht in B enthalten sind.
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,Wichtige Mengensymbole:
1. Teilmenge:
Eine Menge A heißt Teilmenge einer Menge B, wenn jedes Element von A auch Element von B
ist.
A ⊆ B bedeutet: Jede Menge von A ist auch in der Menge von B.
Beispiel:
A = {1,2}, B = {1,2,3,4} => A ⊆ B
Sonderfälle:
Jede Menge ist Teilmenge von sich selbst: A ⊆ A
Die leere Menge ist Teilmenge jeder Menge: ∅ ⊆ A
2. Gleichheit von Mengen:
Zwei Mengen sind gleich, wenn sie dieselben Elemente enthalten.
A = B ⇔ (A ⊆ B) und (B ⊆ A)
Beispiel:
A = {1,2,3}, B = {3,1,2} => A = B (Menge von A ist die Meng von B), da die Reihenfolge der
Elemente keine Rolle spielt.
3. Vereinigungsmenge:
Die Vereinigungsmenge A ∪ B besteht aus allen Elementen, die in A oder in B oder in beiden
Mengen enthalten sind.
A ∪ B = {x ∣ x ∈ A oder x ∈ B}
Beispiel:
A = {1,2,3}, B = {3,4,5} => A ∪ B = {1,2,3,4,5}
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,4. Schnittmenge:
A ∩ B enthält alle Elemente, die sowohl in A als auch in B enthalten sind.
A ∩ B = {x ∣ x ∈ A und x ∈ B}
Beispiel:
A = {1,2,3}, B = {2,3,4}
=> A∩B = {2,3}
5. Differenzmenge:
Die Differenzmenge A∖B (auch „A ohne B“) enthält alle Elemente, die in A, aber nicht in B
enthalten sind.
A ∖ B = {x ∣ x∈A und x∈/B}
Beispiel:
A = {1,2,3,4}, B = {3,4,5}
=> A∖B = {1,2}
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, 3. Intervalle in R:
Ein Intervall ist eine Teilmenge der reellen Zahlenmenge ℝ, die alle Zahlen zwischen zwei
Grenzen a und b enthält. Je nach Art des Intervalls werden die Grenzen einbezogen oder
ausgeschlossen.
1. Offenes Intervall:
Ein offenes Intervall enthält alle Zahlen zwischen a und b, ohne die Randpunkte a und b.
Option 1: (a, b)
Option 2:] a, b [ = {x ∈ R ∣ a < x < b}
Beispiel:
(2,5) oder] 2, 5 [ = {x∣2<x<5} → 2 und 5 gehören nicht dazu.
2. Abgeschlossenes Intervall:
Ein abgeschlossenes Intervall enthält alle Zahlen zwischen a und b, einschließlich der
Randpunkte a und b.
[a,b] = {x ∈ R ∣ a ≤ x ≤ b}
Beispiel:
[2,5] = {x∣2≤x≤5} → 2 und 5 gehören dazu.
3. Halboffenes / Halbgeschlossenes Intervall:
Ein halboffenes Intervall enthält nur einen der beiden Randpunkte.
links offen, rechts geschlossen:
(a, b]
] a, b] = {x∈R∣a<x≤b}
links geschlossen, rechts offen:
[a, b)
[a, b [ = {x∈R∣a≤x<b}
Beispiele:
[2,5) = {x∣2≤x<5} → 2 ist enthalten, 5 nicht
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