Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung ............................................................................................................................................. 3
2. Theore sche Einlagen ......................................................................................................................... 3
2.1 Defini on des Begriffes Mo va on ............................................................................................... 4
2.2 Mo va onsformen ........................................................................................................................ 5
2.3 Mo va onsprobleme .................................................................................................................... 6
2.4 Diagnose von Mo va on in der Schule ......................................................................................... 8
3. Einlage: Analyse eines Diagnosefragebogens ...................................................................................... 9
4. Theore sche Einlage: Förderungsmaßnahmen in der Schule ........................................................... 11
5. Diskussion .......................................................................................................................................... 12
6. Einlage: Mindmap .............................................................................................................................. 13
6.1 Mindmap vor Beginn der Ausarbeitung ...................................................................................... 13
6.2 Zwischenstand ............................................................................................................................. 14
6.3 Abschlussmindmap...................................................................................................................... 14
7. Reflexion und Fazit ............................................................................................................................ 15
Literaturverzeichnis ........................................................................................................................... 16
Abbildungsverzeichnis ........................................................................................................................... 17
Anhang .................................................................................................................................................. 18
Eigenständigkeitserklärung ................................................................................................................... 21
2
,1. Einleitung
„Das Geheimnis des Könnens liegt im Wollen“ (Mazzini, G., 2011)
Mo va on beeinflusst das tägliche Leben eines jeden Menschen. Dabei ist es egal, wie alt eine Person
ist. Jeder Mensch entscheidet individuell, welchen Handlungen er nachgeht und wie viel Mühe er sich
bei der Durchführung gibt. Besonders in der Schule trägt Mo va on einen entscheidenden Beitrag zur
schulischen sowie späteren Lau ahn der Kinder und Jugendlichen bei. So sind schulische Leistungen
von Schüler/innen von zwei großen Faktoren abhängig: Dem Können der Schüler/innen und der
Willenskra . Diese Erkenntnis wird besonders durch das Eingangszitat deutlich, denn wenn einer der
genannten Aspekte nicht vorhanden ist, können keine guten Leistungen erbracht werden. Folglich
spielt Mo va on eine entscheidende Rolle im Schulalltag vieler Schüler/innen und entscheidet über
deren Zukun (Schlag, 2009, S. 11–18). In diesem Zusammenhang gewinnt auch die Diagnose von
Mo va onsformen und Mo va onsproblemen von Schüler/innen im schulischen Alltag immer mehr
an Aufmerksamkeit, da die Relevanz von Mo va on immer wich ger für die Schullau ahn wird.
Hierbei stellt sich besonders die Frage nach der Bedeutung von Mo va onsdiagnosen in der Schule
und inwieweit dadurch das Lernverhalten sowie die daraus resul erenden schulischen Leistungen
beeinflusst und im besten Fall gesteigert werden können.
Die Relevanz der Diagnose von Mo va onsformen und Mo va onsproblemen in der Schule soll in
diesem Por olio genauer analysiert werden, indem zuerst eine theore sche Einlage erfolgt. Darin
werden alle relevanten Begriffe erläutert, sodass diese als Grundlage für ein einheitliches Verständnis
der vorliegenden Arbeit verwendet werden kann. Anschließend wird ein Diagnosefragebogen genauer
analysiert und ein Blick auf mögliche Förderelemente geworfen. Weiterhin wird mein Wissenstand in
Form einer Mindmap zu unterschiedlichen Zeitpunkten betrachtet und folglich Lernfortschri e
dargestellt. Die Relevanz der Diagnose wird danach disku ert und es erfolgt eine Reflexion, bevor
abschließend ein Fazit getroffen wird. Da diese Frage meine berufliche Zukun als Lehrerin
beeinflussen wird, ist dieses Por olio für mich eine erste Auseinandersetzung mit diesem Thema und
zeigt mir, wie ich im späteren Beruf besser mit der Thema k umgehen kann.
2. Theoretische Einlagen
Im Folgenden soll durch die theore schen Einlagen ein einheitliches Verständnis der verwendeten
Begriffe geschaffen werden. Dazu wird zuerst der Begriff Mo va on genauer definiert, sodass
nachfolgend auf die Mo va onsformen und Mo va onsprobleme eingegangen werden kann.
Abschließend wird ein Blick auf die Diagnoseverfahren geworfen.
3
, 2.1 Defini on des Begriffes Mo va on
Die Entstehung von Mo va on und eine genaue Begriffsbes mmung wurde bereits von
unterschiedlichen Psychologen und Philosophen erforscht und ste g weiterentwickelt. Im alltäglichen
Gebrauch wird Mo va on jedoch heutzutage mit einer Verhaltensweise verbunden, der die Erreichung
eines gewissen Zieles zugrunde liegt. Je nachdem wie hoch die Mo va on einer Person in einer
bes mmten Situa on ist, ein Ziel zu erreichen, wird sie einer Aufgabe nachgehen oder diese
verweigern. Mo vierte Menschen sehen in der Bewäl gung einer Aufgabe einen Mehrwert für sich
selbst und sind interessiert daran, die Tä gkeit in bestmöglicher Form zu erfüllen. Dagegen kann
Mo va onsmangel zum Abbruch oder zur Verweigerung einer Aufgabe führen, da kein posi ver
Nutzen erkannt wird bzw. dieser dem benö gten Aufwand entsprechend, als zu gering angesehen wird.
Diese Mo va on ist jedoch situa ons-, aufgaben- und zeitpunktabhängig und dementsprechend nicht
immer gleichermaßen vorhanden (Dresel, 2004, S. 8–9).
Im schulischen Kontext bedingt Mo va on folglich die Einstellung und das Lernverhalten von
Schüler/innen. Das Zustandekommen von Mo va on verdeutlicht Regina Vollmeyer in ihrem „Modell
der aktuellen Mo va on“ sehr deutlich (Abb. 1)
Abb. 1: Modell der aktuellen Mo va on
Entscheidende Faktoren der Mo va on sind laut Vollmeyer die Person und deren Mo ve sowie die
betrachtete Situa on. Dabei stellen unter anderem Interessen und Mo ve einer Person einen Faktor
dar, der Auswirkungen auf die aktuelle Mo va on hat. Der zweite Einflussfaktor ist die Situa on. Diese
beinhaltet im unterrichtlichen Kontext unter anderem die gestellte Aufgabe und deren
Schwierigkeitsgrad sowie das Umfeld. Sind beide Faktoren erfüllt, kann eine Mo va on bei den
Schüler/innen aufgebaut werden, die folglich in Form einer Leistungs- und Lernbereitscha oder
Mitarbeit im Unterricht sichtbar wird (Vollmeyer, n.d., S.6-7). Dies kann zum Beispiel bei Kindern und
Jugendlichen zu erwartender posi ver Mehrwert in Form einer guten Schulnote sein. Weiterhin ist in
der Schule die Mo va on neben den persönlichen Interessen des Kindes auch von den
Unterrichtsfächern und den unterrichtenden Lehrkrä en abhängig, da ein höheres Interesse an einem
Fach auch eine höhere Mo va on bedingen kann und umgekehrt (Tögel, 2021, S. 28–32).
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1. Einleitung ............................................................................................................................................. 3
2. Theore sche Einlagen ......................................................................................................................... 3
2.1 Defini on des Begriffes Mo va on ............................................................................................... 4
2.2 Mo va onsformen ........................................................................................................................ 5
2.3 Mo va onsprobleme .................................................................................................................... 6
2.4 Diagnose von Mo va on in der Schule ......................................................................................... 8
3. Einlage: Analyse eines Diagnosefragebogens ...................................................................................... 9
4. Theore sche Einlage: Förderungsmaßnahmen in der Schule ........................................................... 11
5. Diskussion .......................................................................................................................................... 12
6. Einlage: Mindmap .............................................................................................................................. 13
6.1 Mindmap vor Beginn der Ausarbeitung ...................................................................................... 13
6.2 Zwischenstand ............................................................................................................................. 14
6.3 Abschlussmindmap...................................................................................................................... 14
7. Reflexion und Fazit ............................................................................................................................ 15
Literaturverzeichnis ........................................................................................................................... 16
Abbildungsverzeichnis ........................................................................................................................... 17
Anhang .................................................................................................................................................. 18
Eigenständigkeitserklärung ................................................................................................................... 21
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,1. Einleitung
„Das Geheimnis des Könnens liegt im Wollen“ (Mazzini, G., 2011)
Mo va on beeinflusst das tägliche Leben eines jeden Menschen. Dabei ist es egal, wie alt eine Person
ist. Jeder Mensch entscheidet individuell, welchen Handlungen er nachgeht und wie viel Mühe er sich
bei der Durchführung gibt. Besonders in der Schule trägt Mo va on einen entscheidenden Beitrag zur
schulischen sowie späteren Lau ahn der Kinder und Jugendlichen bei. So sind schulische Leistungen
von Schüler/innen von zwei großen Faktoren abhängig: Dem Können der Schüler/innen und der
Willenskra . Diese Erkenntnis wird besonders durch das Eingangszitat deutlich, denn wenn einer der
genannten Aspekte nicht vorhanden ist, können keine guten Leistungen erbracht werden. Folglich
spielt Mo va on eine entscheidende Rolle im Schulalltag vieler Schüler/innen und entscheidet über
deren Zukun (Schlag, 2009, S. 11–18). In diesem Zusammenhang gewinnt auch die Diagnose von
Mo va onsformen und Mo va onsproblemen von Schüler/innen im schulischen Alltag immer mehr
an Aufmerksamkeit, da die Relevanz von Mo va on immer wich ger für die Schullau ahn wird.
Hierbei stellt sich besonders die Frage nach der Bedeutung von Mo va onsdiagnosen in der Schule
und inwieweit dadurch das Lernverhalten sowie die daraus resul erenden schulischen Leistungen
beeinflusst und im besten Fall gesteigert werden können.
Die Relevanz der Diagnose von Mo va onsformen und Mo va onsproblemen in der Schule soll in
diesem Por olio genauer analysiert werden, indem zuerst eine theore sche Einlage erfolgt. Darin
werden alle relevanten Begriffe erläutert, sodass diese als Grundlage für ein einheitliches Verständnis
der vorliegenden Arbeit verwendet werden kann. Anschließend wird ein Diagnosefragebogen genauer
analysiert und ein Blick auf mögliche Förderelemente geworfen. Weiterhin wird mein Wissenstand in
Form einer Mindmap zu unterschiedlichen Zeitpunkten betrachtet und folglich Lernfortschri e
dargestellt. Die Relevanz der Diagnose wird danach disku ert und es erfolgt eine Reflexion, bevor
abschließend ein Fazit getroffen wird. Da diese Frage meine berufliche Zukun als Lehrerin
beeinflussen wird, ist dieses Por olio für mich eine erste Auseinandersetzung mit diesem Thema und
zeigt mir, wie ich im späteren Beruf besser mit der Thema k umgehen kann.
2. Theoretische Einlagen
Im Folgenden soll durch die theore schen Einlagen ein einheitliches Verständnis der verwendeten
Begriffe geschaffen werden. Dazu wird zuerst der Begriff Mo va on genauer definiert, sodass
nachfolgend auf die Mo va onsformen und Mo va onsprobleme eingegangen werden kann.
Abschließend wird ein Blick auf die Diagnoseverfahren geworfen.
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, 2.1 Defini on des Begriffes Mo va on
Die Entstehung von Mo va on und eine genaue Begriffsbes mmung wurde bereits von
unterschiedlichen Psychologen und Philosophen erforscht und ste g weiterentwickelt. Im alltäglichen
Gebrauch wird Mo va on jedoch heutzutage mit einer Verhaltensweise verbunden, der die Erreichung
eines gewissen Zieles zugrunde liegt. Je nachdem wie hoch die Mo va on einer Person in einer
bes mmten Situa on ist, ein Ziel zu erreichen, wird sie einer Aufgabe nachgehen oder diese
verweigern. Mo vierte Menschen sehen in der Bewäl gung einer Aufgabe einen Mehrwert für sich
selbst und sind interessiert daran, die Tä gkeit in bestmöglicher Form zu erfüllen. Dagegen kann
Mo va onsmangel zum Abbruch oder zur Verweigerung einer Aufgabe führen, da kein posi ver
Nutzen erkannt wird bzw. dieser dem benö gten Aufwand entsprechend, als zu gering angesehen wird.
Diese Mo va on ist jedoch situa ons-, aufgaben- und zeitpunktabhängig und dementsprechend nicht
immer gleichermaßen vorhanden (Dresel, 2004, S. 8–9).
Im schulischen Kontext bedingt Mo va on folglich die Einstellung und das Lernverhalten von
Schüler/innen. Das Zustandekommen von Mo va on verdeutlicht Regina Vollmeyer in ihrem „Modell
der aktuellen Mo va on“ sehr deutlich (Abb. 1)
Abb. 1: Modell der aktuellen Mo va on
Entscheidende Faktoren der Mo va on sind laut Vollmeyer die Person und deren Mo ve sowie die
betrachtete Situa on. Dabei stellen unter anderem Interessen und Mo ve einer Person einen Faktor
dar, der Auswirkungen auf die aktuelle Mo va on hat. Der zweite Einflussfaktor ist die Situa on. Diese
beinhaltet im unterrichtlichen Kontext unter anderem die gestellte Aufgabe und deren
Schwierigkeitsgrad sowie das Umfeld. Sind beide Faktoren erfüllt, kann eine Mo va on bei den
Schüler/innen aufgebaut werden, die folglich in Form einer Leistungs- und Lernbereitscha oder
Mitarbeit im Unterricht sichtbar wird (Vollmeyer, n.d., S.6-7). Dies kann zum Beispiel bei Kindern und
Jugendlichen zu erwartender posi ver Mehrwert in Form einer guten Schulnote sein. Weiterhin ist in
der Schule die Mo va on neben den persönlichen Interessen des Kindes auch von den
Unterrichtsfächern und den unterrichtenden Lehrkrä en abhängig, da ein höheres Interesse an einem
Fach auch eine höhere Mo va on bedingen kann und umgekehrt (Tögel, 2021, S. 28–32).
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