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Geschichtsklausur - Die Spätphase der Weimarer Republik

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Ich stelle hier meine Geschichtsklausur zur Spätphase der Weimarer Republik zum Verkauf. Darin beantworte ich die Problemfrage, ob das Scheitern der Weimarer Republik ein vermeidbares oder ein vorhersehbares Ende war.










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Emma Grunwald Freitag, 5. November 2021
- Die erste Quelle stellt… heraus, während die zweite…

Geschichtsklausur - Die Spätphase der Weimarer
Republik

Das Scheitern der Weimarer Republik - vermeidbares oder
vorhersehbares Ende?
Die Weimarer Republik - auch oft erste deutsche Republik genannt - konnte
zwar durch das demokratische System viele Errungenschaften nachweisen. So
wurden im Jahr 1919 erstmals Frauenrechte durchgesetzt, es gab durch die
Verfassung geschützte Menschenrechte, die Gesellschaft wurde modernisiert
und es herrschten politische, gesellschaftliche und religiöse Pluralität. Dennoch
konnte sich die Demokratie nicht lange halten: Von der doppelten Ausrufung der
Republik durch Scheidemann und Liebknecht am 09. November 1918 bis zur
Ernennung Hitlers zum Reichskanzler am 30. Januar 1933 waren es gerade
einmal 15 Jahre. Deshalb stellt sich die Frage, ob das Scheitern der Weimarer
Republik ein vermeidbares oder ein vorhersehbares Ende war.

Um ein differenziertes Urteil zu dieser Frage erstellen zu können, ist es wichtig
den historischen Sachverhalt aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten.
Deshalb werde ich im ersten Teil dieser Klausur die vorgelegten Quellen
analysieren und vergleichen.

Die erste Quelle, welche von dem Professor für neuere Geschichte an der
Universität Köln, Eberhard Kolb, verfasst und im Jahr 2002 veröffentlich wurde,
vertritt die Ansicht, das Scheitern der Weimarer Republik sei durch die Vielzahl
an destabilisierenden Faktoren durchaus ein vorhersehbares Ende.
Währenddessen argumentiert Hagen Schulze, Professor für neuere Geschichte
an der Freien Universität Berlin und Verfasser der zweiten Quelle, welche 1982
veröffentlich wurde, dass das Ende der ersten deutschen Republik vermeidbar
gewesen wäre, da sich seiner Ansicht nach, bewusst gegen das demokratisch-
parlamentarische System entschieden wurde.

Eberhard Kolb nennt deutlich die Faktoren, die aus seiner Sicht, das Scheitern
der Republik und den Aufstieg des Nationalsozialismus prädestinierten. So
spricht er die Weimarer Reichsverfassung an, welche durch Artikel 48 und 25

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, Emma Grunwald Freitag, 5. November 2021
die übermäßige Macht des Reichspräsidenten legitimierte (Z.5+6). Diesem
unterstand sowohl das Militär, als auch die Judikative, Legislative und
Exekutive, welche er indirekt steuern konnte, da er Reichskanzler und -minister
ernennen und entlassen konnte.

Weiterhin weist er auf die nicht vorhandenen parlamentarischen Mehrheiten hin
(Z.7), die in der Endphase der Republik dazu führten, dass nicht demokratisch
legitimierte Präsidialkabinette mittels Notverordnungen nach Artikel 48 der
Weimarer Reichsverfassung regieren mussten.

Außerdem sei auch die Weltwirtschaftskrise im Jahr 1929 ein die Demokratie
destabilisierender Faktor gewesen (Z.7+8). Diese traf das Deutsche Reich
aufgrund seiner hochgradigen Abhängigkeit vom Export und von ausländischen
Krediten nach dem Ersten Weltkrieg besonders hart. Die Wirtschaftskrise sorgte
nicht nur für Massenarbeitslosigkeit, soziale Not, Hunger und Obdachlosigkeit.
Nahezu alle Bevölkerungsschichten waren zudem von einer Existenzangst und
einem Gefühl der Unzufriedenheit ergriffen. Dies hatte fatale politische und
psychologische Folgen: Das Vertrauen der Bevölkerung in den Staat und
dessen Fähigkeit, Probleme zu bewältigen, sank zunehmend. Radikale
Parteien, die die Schuld auf den Weimarer Staat schoben und die in der
Bevölkerung vorhandenen Vorbehalte gegenüber dem demokratischen System
aufgriffen, erhielten massiven Stimmenzuwachs. Diese instabilen „politisch-
gesellschaftlichen Machtverhältnisse“ (Z.8), welche durch die
Weltwirtschaftskrise ausgelöst wurden, verursachten eine schwere
Legitimationskrise des demokratischen Staates.

Weiterhin war der Staat von Beamten mit antirepublikanischer Einstellung
durchsetzt. Die Machteliten diskreditierten die Demokratie und zeigten Loyalität
zur Monarchie, was die Staatskrise zusätzlich verschärfte. (Z.9+10)

Zudem wurden ideologische Faktoren wie zum Beispiel „autoritäre
Traditionen“ (Z.11) oder „extremer Nationalismus“ (Z. 11) durch die Niederlage
des Deutschen Reiches im Ersten Weltkrieg und die große Unzufriedenheit der
Bevölkerung mit dem Versailler Friedensvertrag weiterhin für eine
Destabilisierung des Systems. Der sogenannte „Dikat- oder Schmachfrieden“
wurde gegen die Republik instrumentalisiert. Ein Nährboden für rechtsnationale

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