Inhaltsverzeichnis
Wirtschaftsordnungen .............................................................................................................2
Freie Marktwirtschaft .......................................................................................................2
Soziale Marktwirtschaft ...................................................................................................2
Wirtschaftspolitische Konzepte ............................................................................................ 3
Möglichkeiten zur Messung der Wirtschaft...................................................................... 3
Wirtschaftskreislauf ............................................................................................................ 3
Konjunktur ............................................................................................................................ 4
Staatliche Wirtschaftspolitik ...............................................................................................5
Nachfrageorientierung .....................................................................................................5
Angebotsorientierung.......................................................................................................5
Wirtschafts- und sozialpolitische Herausforderungen ....................................................5
Basisgriffe .................................................................................................................................6
Inhaltsverzeichnis 1
, Wirtschaftsordnungen
Die Wirtschaftsordnung (auch: Wirtschaftsverfassung) bezeichnet die
grundlegende Organisationsform, in der Wirtschaftseinheiten (Staat, Unternehmen,
Haushalte) tätig werden und Wirtschaftsprozesse ablaufen.
Grundsätzlich können zwei Wirtschaftsordnungsmodelle unterschieden werden:
1. Planwirtschaft (oder: Zentralverwaltungswirtschaft): eine zentrale staatliche
Instanz lenkt alle Wirtschaftsabläufe.
2. Marktwirtschaft: Die Preisabstimmung läuft dezentral über Angebot und
Nachfrage.
Heute unterscheidet sich vor allem die Rolle des Staates in liberalen
Wirtschaftssystemen, da sich die wichtigsten planwirtschaftlichen
Wirtschaftsordnungen aufgelöst haben. Dabei stehen sich die Freie Marktwirtschaft
(z.B. in USA) und die Soziale Marktwirtschaft (z.B. in Deutschland).
Freie Marktwirtschaft Soziale Marktwirtschaft
Staat setzt einen wirtschaftspolitischen Staat betreibt Ordnungs- und
Rahmen und betreibt reine Prozesspolitik.
Ordnungspolitik. → greift lenkend in das wirtschaftliche
→ greift nicht in wirtschaftliches Geschehen ein (Ziel: soziale Sicherheit)
Geschehen ein
Marktmechanismus sorgt automatisch Marktmechanismus sorgt nicht immer
für Gleichgewicht. automatisch für ein Gleichgewicht.
→ Staat greift gelegentlich steuernd ein
Privat- und Produktionseigentum sind Privateigentum ist geschützt.
nicht eingeschränkt. → Enteignungen für das Allgemeinwohl
haben hohe rechtliche Hürden, sind aber
möglich ("Eigentum verpflichtet").
Völlige Gewerbefreiheit. Regulation der Gewerbefreiheit (z.B.
Arbeitsschutz)
Freier Wettbewerb, keine staatliche Wirtschaftlicher Wettbewerb durch Staat
Wettbewerbspolitik gefördert und geschützt (Kontrolle,
Gesetze)
Völlige Vertragsfreiheit & völlige Vertragsfreiheit mit Einschränkungen
Konsumfreiheit zum Schutz Schwächerer & Konsum-
einschränkungen für gesundheits- und
sicherheitsgefährdete Produkte
Vergleich Freie Marktwirtschaft und Soziale Marktwirtschaft
Wirtschaftsordnungen 2