Geschrieben von Student*innen, die bestanden haben Sofort verfügbar nach Zahlung Online lesen oder als PDF Falsches Dokument? Kostenlos tauschen 4,6 TrustPilot
logo-home
Document preview thumbnail
Vorschau 3 aus 21 Seiten
Zusammenfassung

Der Trafikant - Robert Seethaler (Lektürehilfe/Zusammenfassung)

Document preview thumbnail
Vorschau 3 aus 21 Seiten

Ausführliche Lektürehilfe/Zusammenfassung zu „Der Trafikant“. Autor: Robert Seethaler | Erschienen: 2012 | Verlag: Kein & Aber | Ort: Zürich/Berlin Der Roman erzählt vom siebzehnjährigen Franz Huchel, der 1937 vom Attersee nach Wien zieht, um dort als Lehrling in einer Trafik zu arbeiten. Er freundet sich mit seinem Stammkunden Sigmund Freud an, der ihm in Fragen der Liebe zur Seite steht, während sich der Aufstieg des Nationalsozialismus zunehmend bedrohlich über die Stadt legt. Zugleich erlebt Franz seine erste, schmerzhafte Liebe zur Tänzerin Anezka. Diese Lektürehilfe/Zusammenfassung deckt im Detail folgende Inhalte ab: Übersicht; Handlung (1. Abschnitt, 2. Abschnitt, 3. Abschnitt, 4. Abschnitt, 5. Abschnitt, 6. Abschnitt, 7. Abschnitt, 8. Abschnitt, Aufbau); Charakterisierung (Franz Huchel, Frau Huchel, Otto Trsnjek, Alois Preininger, Anezka, Sigmund Freud, Der Rote Egon); Stil (Stilmittel, Erzählweise); Kontext (Epoche, Rezeption, Motive und Symbole); Interpretation (Freuds Sentenzen, Franz' Träume). Übersichtlich als Word-Dokument mit vollständigem Inhaltsverzeichnis am Anfang.

Inhaltsvorschau

LEKTÜREHILFE

Der Trafikant
Autor: Robert Seethaler | Erschienen: 2012 | Verlag: Kein & Aber | Ort: Zürich/Berlin


Der Roman erzählt vom siebzehnjährigen Franz Huchel, der 1937 vom Attersee nach Wien zieht, um dort als
Lehrling in einer Trafik zu arbeiten. Er freundet sich mit seinem Stammkunden Sigmund Freud an, der ihm in
Fragen der Liebe zur Seite steht, während sich der Aufstieg des Nationalsozialismus zunehmend bedrohlich über
die Stadt legt. Zugleich erlebt Franz seine erste, schmerzhafte Liebe zur Tänzerin Anezka.


Inhaltsverzeichnis
– Übersicht

Handlung
– 1. Abschnitt
– 2. Abschnitt
– 3. Abschnitt
– 4. Abschnitt
– 5. Abschnitt
– 6. Abschnitt
– 7. Abschnitt
– 8. Abschnitt
– Aufbau

Charakterisierung
– Franz Huchel
– Frau Huchel
– Otto Trsnjek
– Alois Preininger
– Anezka
– Sigmund Freud
– Der Rote Egon

Stil
– Stilmittel
– Erzählweise

Kontext
– Epoche
– Rezeption
– Motive und Symbole

Interpretation
– Freuds Sentenzen
– Franz' Träume




1

,Übersicht
Beim Roman Der Trafikant von Robert Seethaler handelt es sich um die fiktive Geschichte des jungen
Österreichers Franz Huchel. Das Geschehen spielt sich um 1937 ab und lässt sich demzufolge in den Zeitraum
des 2. Weltkriegs einordnen. Der Autor veröffentlicht seinen vierten Roman im Jahr 2012 und sechs Jahre
darauf folgt die Verfilmung des Werks, welche sich ebenso wie das Buch an der positiven Resonanz des
Publikums erfreut.

Bis zu seinem 17. Lebensjahr spielt sich das Leben des Protagonisten Franz in dem ruhigen „Örtchen Nußdorf
am Attersee“ (S. 7, Z. 8) ab, wo er zusammen mit seiner Mutter in Abgeschiedenheit lebt. Der junge Mann
entschließt sich jedoch im Zuge seines Heranwachsens dazu, nach Wien zu gehen und dort Arbeit zu suchen.
Huchel findet eine Anstellung im Zeitschriften-und Tabakhandel des Trafikanten Otto Trsnjek, wo er seinen
zukünftigen Freund, Mentor und bedeutenden Arzt sowie Psychologen Sigmund Freud trifft. Obwohl die beiden
Männer unterschiedlicher nicht sein könnten, verbindet sie trotz ihres erheblichen Altersunterschieds eine
ähnliche Lebensanschauung. Dass die Welt aus dem Gleichgewicht geraten ist, besorgt die beiden Freunde
gleichermaßen und sie teilen beide den angstvollen Blick auf eine ungewisse politische Zukunft. Nachdem
Franz in Wien Fuß gefasst hat, verliebt er sich in die Tänzerin Anezka, doch die Liebesgeschichte der beiden
läuft keinesfalls so rosig ab wie antizipiert. Stattdessen legen sich ihrer Verbindung zahlreiche Stolpersteine in
den Weg, welche zum einen aus Gründen der tänzerischen Tätigkeit Aneszkas und zum anderen aufgrund der
politisch angespannten Lage in Wien entstehen. Letztendlich ist es jedoch das Geheimnis des weiblichen
Geschlechts, welchem Huchel zusammen mit seinem Gefährten Freud auf den Grund gehen möchte. Im Laufe
seiner Liebesgeschichte mit Anezka muss der Protagonist erkennen, dass die Liebe und das Wesen einer Frau
weitaus komplexer sind, als er sich erhofft hatte. Franz wird vor allerlei Herausforderungen gestellt, wenn es um
seine eigene Reifeentwicklung geht und wächst damit simultan zu einem Mann heran.

Handlung
1. Abschnitt
Im Zuge des 1. Abschnitts wird der Heimatort des Protagonisten beleuchtet und Franz Huchel wird bei seinem
Umzug von Nußdorf nach Wien begleitet.

Infos

Seite: 7-35

Ort: „Nußdorf am Attersee“ (S. 7, Z. 8), „Tabaktrafik“ (S. 22, Z. 7) in der „Währingerstraße“ (S. 22, Z.
8) in Wien

Zeit: Spätsommer bis Herbst 1937

Personen: Franz Huchel, Frau Huchel, Alois Preininger, Otto Trsnjek

Inhalt

Der Protagonist Franz Huchel und 17-jährige Österreicher lebt zusammen mit seiner Mutter in einem
bescheidenen Fischerhaus im Ort „Nußdorf am Attersee“ (S. 7, Z. 8). Als Folge eines schweren
Unwetters begibt sich Franz in sein Zimmer und wartet das Abebben des Gewitters ab

Das Unwetter fordert ein Todesopfer, bei dem es sich um den Freund und Liebhaber Franz' Mutter
handelt, Alois Preininger. Letzterer wurde vom Blitz getroffen, als er gerade ein Bad im Attersee nahm
Der Tod Preiningers bringt finanzielle Einschränkungen für Familie Huchel mit sich. Alois unterstützte
Frau Huchel mit Geld, sodass sie sich selbst und Franz versorgen konnte, ohne dass ihr Sohn auf Arbeit
angewiesen war

Da Frau Huchel selbst arbeitslos ist, ist es ihr nicht länger möglich, Franz ein Dach über dem Kopf zu
bieten. Allerdings hat Franz' Mutter bereits einen Plan, laut welchem ihr Sohn nach Wien zu ihrem
ehemaligen Bekannten Otto Trsnjek aufbrechen und in dessen Trafik arbeiten soll




2

, Bereits am nächsten Morgen nach der Beerdigung Alois Preiningers ist für Franz vorgesehen, zu Otto
Trsnjek nach Wien zu fahren, um dort eine Lehre als Trafikant anzutreten

Als der Protagonist in Wien eintrifft, macht er sich auf direktem Wege auf zur Trafik des Bekannten
seiner Mutter. Otto Trsnjek, welcher aufgrund einer Kriegsverletzung einen Teil seines linken Beins
verloren hat, erwartet ihn bereits

Es ist dem Trafikanten wichtig, dass Franz in dem Zeitraum, in welchem keine Kunden im Laden sind,
sich selbst weiterbildet und liest. Trsnjek erwartet von seinem Lehrling, dass dieser die Magazine,
welche er verkauft, auch selbst kennt. Otto verkauft neben herkömmlichen Zeitschriften auch
„sogenannte Zärtliche Magazine“ (S. 33, Z. 7), welche er jedoch versteckt vertreiben muss, da sie
offiziell verboten sind

Doch nicht nur Zeitschriften gehören zum Inventar des Trafikanten. Neben den Zeitungen verkauft Otto
als Trafikant auch allerlei Tabakware, deren breites Sortiment Franz ebenso verstehen soll Als
Schlafplatz für Franz dient eine Abstellkammer in der Trafik, wo der Protagonist schlafen und wohnen
darf

2. Abschnitt
Infos

Seite: 35-69

Ort: Wien

Zeit: Anfang Oktober bis Dezember 1937

Personen: Franz Huchel, Otto Trsnjek, Sigmund Freud, Anezka

Inhalt

Nach ein paar Monaten in der Trafik Otto Trsnjeks begegnet Franz das erste Mal dem angesehenen
Professor Sigmund Freud. Es handelt sich bei Freud um einen Stammkunden Trsnjeks, welcher bei ihm
das Blatt „Die neue Presse“ (S. 37, Z. 1 f.) sowie Zigaretten erwirbt

Nachdem Freud seine „graue Kopfbedeckung“ (S. 40, Z. 28) im Tabakladen vergessen hat, eilt ihm der
junge Franz nach und begleitet den älteren Professor bis zu seinem Zuhause. Franz erfährt unter
anderem, dass Freud ein Jude ist und ihm ein zweifelhafter Ruf als „Deppendoktor“ (S. 38, Z. 12)
Während des Spaziergangs stellt der Protagonist Freud zahlreiche Fragen über dessen Tätigkeit als
Psychologe und der Professor macht ihm unmissverständlich deutlich, dass Huchel sein Leben als
junger Mann genießen sollte, anstatt zu verkopft an die Dinge heranzugehen

Noch berauscht von seinem gemeinsamen Gespräch mit Professor Dr. Freud berichtet Huchel seiner
Mutter von der Begegnung mit dem bekannten Gelehrten. Angeregt von Freuds Rat, sein Leben als
junger Mann mehr auszukosten und auch das andere Geschlecht kennenzulernen, begibt sich Franz „am
nächsten Samstag“ (S. 47, Z. 6) in die Stadt „Richtung Wiener Prater“ (S. 47, Z. 18) Angekommen im
regen Treiben der Innenstadt lässt Huchel die Fahrt auf der „Märchengrottenbahn“ (S. 49, Z. 10)
emotional werden und eine Welle des Heimwehs überrollt den jungen Mann Schon bald kommt Franz
jedoch auf andere Gedanken, da ihm eine junge attraktive „Böhmin“ (S. 52, Z. 15) über den Weg läuft,
mit welcher er anschließend zusammen den Jahrmarkt erkundet. Der Protagonist fühl sich körperlich
angezogen von der jungen Frau und genießt ihre Präsenz. Allerdings wird er am Ende von ihr stehen
gelassen, was ihn unbefriedigt und unausgeglichen zurücklässt „Am nächsten Morgen“ (S. 60, Z. 5)
erfährt, dass der Zeitungs-und Tabakladen Otto Trsnjeks verunstaltet worden ist. Auf die Wand der
Trafik wurde die Botschaft „Schleich dich, Judenfreund!“ (S. 61, Z. 5) mit Tierblut (vgl. S. 61, Z. 20 f.)
Farbe geschmiert




3

Verknüpftes buch
 image
Robert Seethaler Der Trafikant
Herausgeber: Unbekannt ISBN: 9783036959092 Ausgabe: Unbekannt

Dokument Information

Studium
Gymnasium
Schuljahr
1
Gesamtes Buch?
Ja
Hochgeladen auf
16. august 2026
Anzahl der Seiten
21
geschrieben in
2026/2027
Typ
Zusammenfassung
5,00 €

Falsches Dokument? Kostenlos tauschen Innerhalb von 14 Tagen nach dem Kauf und vor dem Herunterladen kannst du ein anderes Dokument wählen. Du kannst den Betrag einfach neu ausgeben.
Geschrieben von Student*innen, die bestanden haben
Sofort verfügbar nach Zahlung
Online lesen oder als PDF

Verkauft
11
Anhänger
6
Sachen
60
Zuletzt verkauft
1 Jahren vor



Warum sich Studierende für Stuvia entscheiden

on Mitstudent*innen erstellt, durch Bewertungen verifiziert

Geschrieben von Student*innen, die bestanden haben und bewertet von anderen, die diese Studiendokumente verwendet haben.

Nicht zufrieden? Wähle ein anderes Dokument

Kein Problem! Du kannst direkt ein anderes Dokument wählen, das besser zu dem passt, was du suchst.

Bezahle wie du möchtest, fange sofort an zu lernen

Kein Abonnement, keine Verpflichtungen. Bezahle wie gewohnt per Kreditkarte oder Sofort und lade dein PDF-Dokument sofort herunter.

Student with book image

“Gekauft, heruntergeladen und bestanden. So einfach kann es sein.”

Alisha Student

Arbeitest du an deiner Quellenangabe?

Erstelle korrekte Quellenangaben in APA, MLA und Harvard mit unserem kostenlosen Zitiergenerator.

Arbeitest du an deiner Quellenangabe?

Häufig gestellte Fragen