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Zusammenfassung

Zusammenfassung Grundlagen der Relativitätstheorie - Physik-Abitur 2026 Sachsen-Anhalt

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Willst du die Relativitätstheorie endlich nicht nur auswendig lernen, sondern wirklich verstehen? Dieses strukturierte Lernskript ist dein ultimativer Begleiter und bringt Ordnung in das Chaos aus Zeitdilatation und der berühmten Formel E=mc^2. Mit klaren Checklisten und einer übersichtlichen Gliederung verlierst du nie den roten Faden zwischen den fünf Hauptkapiteln. Es gibt Schritt-für-Schritt-Herleitungen, die dir komplizierte Mathe-Checks wie den Lorentz-Faktor logisch und einfach erklären. Praxisbeispiele mit Raumschiffen und Zügen zeigen dir direkt, wie Einsteins Ideen unsere Realität verändern. Anschauliche Skizzen und Diagramme helfen dir dabei, selbst schwierige Versuche wie das Michelson-Experiment sofort bildlich zu begreifen. Dank detaillierter Wertetabellen siehst du auf einen Blick, wie extrem Zeit und Masse bei Lichtgeschwindigkeit reagieren. Dieses Skript hilft dir, in der nächsten Physik-Klausur mit echtem Durchblick und Bestnoten zu glänzen.

Inhaltsvorschau

© Khoa Ngoc Tran │ Dessau-Roßlau

Grundlagen der Relativitätstheorie
I. Die klassische Physik
a) Grundannahmen der klassischen Physik
1. Aussagen der klassischen Physik
• Raum und Zeit existieren objektiv und unabhängig voneinander
• es gibt keine Wechselwirkung zwischen Raum und Zeit
• Raum und Zeit sind unendlich ausgedehnt, alle Punkte im Raum und alle Zeitpunkte sind
gleichberechtigt (= Zeit vergeht für alle gleich schnell und Längen sind unabhängig vom
Bewegungszustand)
=> Raum und Zeit sind absolut und für alle Beobachter gleich
2. Das Inertialsystem
• Bezugssystem, das ruht oder sich gleichförmig geradlinig bewegt
• in ihm gelten die Newtonschen Gesetze (z. B.: Trägheitsgesetz) ohne Zusatzkräfte
• alle Inertialsysteme sind gleichberechtigt
3. Das Relativitätsprinzip nach Galileo Galilei
• Gesetze der Mechanik in allen Inertialsystemen gleich
• durch mechanische Experimente kann nicht entschieden werden, ob ein System ruht oder sich
gleichförmig bewegt
4. Bestimmung von Bezugssystemen
• Bezugssystem = reale oder definierte Abgrenzung der Umwelt (z. B. in Bezug auf meine
Sicht-Perspektive)
• wird durch Koordinaten (Ort – x, y, z) und Zeitmessung festgelegt
• Bewegungen werden immer relativ zu einem Bezugssystem beschrieben
→ ein Körper kann in verschiedenen Bezugssystemen unterschiedliche Bewegungen haben
Bsp.: Ein Zug mit Person A fährt mit einer Geschwindigkeit v an einem Bahnhof mit Person B
vorbei.
→ für Person A befindet sich der Zug in Ruhe (vZ des Zuges relativ zu A: vZ = 0)
→ für Person A bewegt sich der Bahnhof nach hinten (vB des Bahnhofs relativ zu A: vB = –v)
→ für Person B bewegt sich der Zug mit einer bestimmten Geschwindigkeit vorbei
(vZ des Zuges relativ zu B: vZ = v)
→ für Person B befindet sich der Bahnhof in Ruhe (vB des Bahnhofs relativ zu B: vB = 0)
=> Geschwindigkeiten werden immer relativ zu einem Bezugssystem angegeben
b) Transformationen in der klassischen Mechanik
1. Die Galilei-Transformationen
• beschreiben die Umrechnung von Ort und Zeit zwischen zwei Inertialsystemen (S; S‘)
→ Zeit ist in allen Systemen gleich
ሬԦ
v
Bsp.: Bahndamm (System S) und Zug (System S‘) S‘ u' ሬሬሬԦ
→ ein Ball wird in Fahrtrichtung geworfen
S
-1-

, © Khoa Ngoc Tran │ Dessau-Roßlau
→ x = Länge (Bewegungsrichtung) → y = Breite (quer zur Bewegungsrichtung) → z = Höhe
Umrechnung: S zu S‘ Umrechnung: S‘ zu S
→ t' = t → t = t‘
→ y‘ = y → y = y‘
→ z‘ = z → z = z‘
→ x‘ = x – v • t → x = x‘ + v • t
• daraus folgt für die Geschwindigkeit (÷t): • daraus folgt für die Geschwindigkeit (÷t):
→ u‘ = u – v → u = u‘+ v
→ u‘…Geschwindigkeit des Balls vom Zug aus betrachtet (Geschwindigkeit im System S‘)
→ u…Geschwindigkeit des Balls von außen betrachtet (Geschwindigkeit im System S)
→ v…Geschwindigkeit des Zuges (Relativgeschwindigkeit zwischen S und S‘)
2. Die Einsteinaddition von Geschwindigkeiten in der klassischen Physik
• in der klassischen Physik (v ≤ 0,1c) gilt die einfache Geschwindigkeitsaddition: vges = v1 + v2
m
Bsp.: Ein Zug fährt mit 50 in Fahrtrichtung. Im Zug wird ein Ball gegen die
s
m
Fahrtrichtung mit 10 s geworfen. Wie groß ist die Gesamtgeschwindigkeit des
Balls (für einen außenstehenden Betrachter)?
m m
→ da vBall gegen Fahrtrichtung, gelten v1 = 50 und v2 = – 10
s s
m m m
→ vges = v1 + v2 = 50 – 10 = 40
s s s

c) Licht in der klassischen Physik
1. Die Ätherhypothese
• Licht breitet sich als Welle aus
• zur Erklärung der Lichtausbreitung wurde ein hypothetisches Medium, der Äther,
angenommen
→ Äther solle ganzen Raum erfüllen
→ z. B. Ausbreitung von Schallwellen im Medium „Luft“, Ausbreitung Wasserwellen im
Medium „Wasser“ (Träger der Welle notwendig)
2. Der Ätherwind
• bezeichnet die Geschwindigkeit des hypothetisch angenommenen Äthers relativ zur Erde
→ Erde bewegt sich durch Äther, weshalb ein relativer Wind des Äthers messbar sein müsste
→ Wind sollte die Lichtgeschwindigkeit je nach Bewegungsrichtung verändern
• für Beobachter auf der Erde würde Lichtstrahl effektiv einen schrägen Weg nehmen
→ Weg des Lichts hängt von der Richtung relativ zum Ätherwind ab
→ siehe Michelson-Experiment
3. Ein Experiment mit negativem Ausgang – das Michelson-Morley-Experiment1
• Versuch zum Nachweis des Ätherwindes durch Vergleich von Lichtlaufzeiten
→ Versuch von Albert A. Michelson


1
Bild: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/32/Michelson-Morley.svg (07.03.2026)
-2-

Dokument Information

Studium
Gymnasium
Schuljahr
4
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14. märz 2026
Anzahl der Seiten
13
geschrieben in
2025/2026
Typ
Zusammenfassung
4,99 €

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