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Zusammenfassung

Zusammenfassung - Biologie Abitur Hessen 2025

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24-02-2026
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2025/2026

Hi, ich verkaufe meine Abiturlernzettel für den Leistungskurs (für Grundkurs natürlich auch geeignet) im Fach Biologie in Hessen 2025. Ich habe extrem viel Zeit und Mühe hineingesteckt, und finde sie sind so übersichtlich und vollständige, gut erklärte Lernzettel, dass ich sie anderen zur Verfügung stellen will. Sie enthalten alle Inhalte mit vielen Grafiken. Ich habe mit meinen Mitschriften, Schulbüchern, Stark Heften, Duden Zusammenfassungen und TeacherToby Videos gearbeitet. Genau beinhalten sie unter anderem: * Genetik: von der DNA zum Protein * Aufbau der DNA (Watson-Crick-Modell) * Nukleotide und Basenpaarung * Chargaff-Regeln * semikonservative DNA-Replikation * kontinuierliche und diskontinuierliche Replikation * Proteinbiosynthese: Transkription und Translation * genetischer Code und Codesonne * Strukturebenen der Proteine * Proteinbiosynthese bei Eukaryoten (Processing) * Bau und Vermehrung von DNA- und RNA-Viren * lytischer und lysogener Zyklus * Gene und Gentechnik * Bau und Vermehrung von Bakterien * Wachstum einer Bakterienkultur * Zweiteilung und Sporenbildung * genetischer Austausch bei Bakterien (Konjugation, Transformation, Transduktion) * Genregulation bei Prokaryoten (Operon-Modell, lac-Operon) * Genregulation bei Eukaryoten * Transkriptionsfaktoren, Enhancer, Silencer * epigenetische Modifikation (DNA-Methylierung, Histonmodifikation) * Genmutationen (Substitution, Deletion, Insertion, Duplikation) * Evolutionsfolgen von Mutationen * genetischer Fingerabdruck (PCR, Restriktionsenzyme, Gelelektrophorese) * wichtige gentechnische Verfahren * Klonierung und rekombinante DNA * Einbringen von Fremd-DNA mit Plasmiden * Herstellung transgener Organismen * Gentechnik bei Nutzpflanzen * Humangenetik * Mendelsche Grundlagen * monohybrider Erbgang * autosomal-dominante Erbgänge * autosomal-rezessive Erbgänge * X-chromosomal rezessiv und dominant * Stammbaumanalyse * Proto-Onkogene und Tumorsuppressorgene * Entstehung von Krebs * Risikofaktoren für Krebs * Therapieformen (Operation, Strahlentherapie, Chemotherapie, Stammzellenspende) * Ökologie: Struktur von Ökosystemen am Beispiel Fließgewässer * abiotische Faktoren (Temperatur, Licht, Wasser, chemische Faktoren) * RGT-Regel und Toleranzkurven * physiologische und ökologische Potenz * biotische Faktoren (Konkurrenz, Parasitismus, Symbiose, Räuber-Beute) * ökologische Nische (Fundamental- und Realnische) * Ökofaktoren als Selektionsfaktoren * Biotop und Biozönose * Stoffkreisläufe und Trophieebenen * Nahrungskette, Nahrungsnetz, Nahrungspyramide * Energiefluss im Ökosystem * Aufbau und Besonderheiten von Fließgewässern * Selbstreinigungskraft von Gewässern * Nachhaltigkeit am Beispiel Fließgewässer * Thermoregulation: Ektothermie und Endothermie * Bergmannsche und Allensche Regel * Mesophyten, Xerophyten, Hygrophyten * Fotosynthese und Zellatmung * Blattaufbau mesophytischer Pflanzen * Chloroplast als Ort der Fotosynthese * Lichtreaktion (Fotolyse, Z-Schema, Protonengradient) * Dunkelreaktion/Calvin-Zyklus (Rubisco) * Summengleichung der Fotosynthese * Aufbau der Mitochondrien * Zellatmung: Glykolyse, oxidative Decarboxylierung, Citratzyklus, Endoxidation * chemiosmotisches Modell * Nachhaltige Entwicklung und ökologischer Fußabdruck * Bioakkumulation und Biomagnifikation * Schadstoffwirkungen (DDT, FCKW, Stickoxide, saurer Regen, Eutrophierung) * Maßnahmen nachhaltiger Entwicklung * Neurobiologie * Bau und Funktion der Nervenzelle * Ruhepotenzial * Aktionspotenzial * Erregungsleitung * Alzheimer (Beta-Amyloid, Tau-Proteine) * Parkinson (dopaminerge Neurone, Substantia nigra) * Verhaltensbiologie * Attrappenversuche * proximate und ultimate Ursachen von Verhalten * angeborenes Verhalten (Reflex, Erbkoordination) * endogene Faktoren und Handlungsbereitschaft * Schlüsselreiz * Lernformen (klassische Konditionierung usw.)

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Bio Abitur Lernzettel


Genetik !
Q1.1 Von der DNA zum Protein
• Aufbau und Replikation der DNA: Watson-Crick-Modell (Schema), Nukleotide,
semikonservative Replikation, kontinuierliche und diskontinuierliche Replikation (Schema)
• Ablauf und Ort der Proteinbiosynthese: Transkription, Struktur und Funktion von mRNA,
Translation bei Prokaryoten, Ribosom, tRNA, genetischer Code einschließlich des Umgangs
mit der Code-Sonne
• vier Strukturebenen der Proteine (Schema)
• Proteinbiosynthese bei Eukaryoten: Processing
• Bau und Vermehrung von DNA- und RNA-Viren (Prinzip)



Aufbau und Replikation der DNA

Watson-Crick-Modell
• basiert auf den Erkenntnissen von James Watson und Francis Crick (1953)
• beschreibt die Doppelhelix-Struktur der DNA
• DNA besteht aus zwei komplementären Strängen, die umeinander gewunden sind
• Stränge sind über Basenpaarung miteinander verbunden (A&T, G&C)
• Basenpaare werden durch Wasserstoffbrückenbindungen zusammengehalten
• DNA-Einzelstränge verlaufen antiparallel (5'-3' Richtung und 3'-5' Richtung) -> Nucleotidsequenzen sind
zueinander komplementär
• das Zucker-Phosphat-Rückgrat bildet die äußere Struktur der Helix
• Modell erklärt die Replikation der DNA -> jeder Strang dient als Vorlage für einen neuen komplementären Strang




Aufbau von Nukleinsäuren
Nukleotid:
• Desoxyribose (Fünffach-Zucker) • Purinbasen (A&G): 2 Ringe
• Phosphatsäurerest • Pyrimidinbasen (T&C): 1 Ring
• eine der vier stickstoffhaltigen organischen Basen:
• Adenin (Purinbase) <-> Thymin (Pyrimidinbase) • Guanin & Cytosin: 3 Wasserstoff-Brückenbindungen
Guanin (Purinbase) <-> Cytosin (Pyrimidinbase) • Adenin & Thymin: 2 Wasserstoff-Brückenbindungen
-> komplementäre Basenpaarung

,Wichtige Eigenschaften:
• resistent, klar lesbar und übertragbar, einfach zu vermehren (identische Replikation), transportierbar,
Mutation (Bildung von Varianten zur evolutionären Anpassung über Jahrzehnte), regulierbar

Chargaff-Regeln:
• Mengenverhältnis: A:T und C:G ist annähernd gleich
• Menge der Basen ist artspezifisch
• Anteil der Purinbasen (50%) = Anteil der Pyrimidinbasen (50%)
-> A=T; C=G; A+G=T+C



DNA-Replikation I
O




3 5/
-




= codogener Strang




51 31-




51 31
-




I
3 51
-




51z

= nicht-codogener Strang

,Semikonservative Replikation




-> Meselson-Stahl-Versuch: Nachweis der semikonservativen Replikation -> Auftrennen
-
von DNA-Doppelsträngen in Einzelstränge bei der Replikation, so dass beide Stränge
als Matrize zur Verdopplung des Erbgutes zur Verfügung stehen -> nach abgeschlossener
Replikation durch die DNA-Polymerasen enthalten die beiden neuen DNA-Moleküle
jeweils einen Strang der alten und einen der neu synthetisierten Nukleinsäurekette
Zeitpunkt:
• in der Interphase (S-Phase) des Zellzyklus -> Replikation der entspiralisierten Einchromatid-Chromosomen
Ablauf:
• DNA-Doppelstrang wird durch Helicase in zwei Einzelstränge zerlegt (spaltet die H-Brücken unter ATP-
Verbrauch zwischen den Basenpaaren)
• Proteine lagern sich an Trennungsstellen an, um erneutes Verbinden zu verhindern
• einzelne DNA-Stränge nun Matrizen
• Unterscheidung: Leitstrang wird kontinuierlich an Leitstrangmatrize gebildet und Folgestrang
diskontinuierlich an Folgestrangmatrize
• Primase bildet Primer -> DNA-Polymerase III kann daran im Zellplasma frei schwimmende Nucleotide für
den komplementären Basenstrang verwenden (A&T, C&G)
• Nucleotidkette wächst immer in 5'-3'-Richtung -> Leitstrang wird kontinuierlich, Folgestrang
diskontinuierlich (stückweise) verlängert
• Folgestrang: DNA-Polymerase III produziert abschnittsweise Okazaki-Fragmente in Richtung der
voranschreitenden Helicase
• dazwischen: Lücken -> DNA-Polymerase I entfernt RNA-Primer under ersetzt sie durch DNA-Nucleotide
• DNA-Ligase verbindet Okazaki-Fragmente

, Ablauf und Ort der Proteinbiosynthese

-> Proteinbiosynthese: Prozess, durch den in der Zelle Proteine aus genetischer Information synthetisiert werden
-> umfasst zwei Hauptschritte: Transkription und Translation -> jeweils unterteilt in Initiation, Elongation und Termination

1. Transkription (DNA -> (prä-)mRNA)
Ort: Zellkern (bei Eukaryoten), Zytoplasma (bei Prokaryoten)
Ablauf:
• Initiation: RNA-Polymerase bindet an den Promotor der DNA (braucht anders als DNA-P.3 keine Primer
• RNA-Polymerase entwindet und öffnet DNA-Doppelhelixstrang
• Elongation: RNA-Polymerase liest den codogenen Strang (3’ -> 5’) und synthetisiert prä-mRNA (5’ -> 3’)
• Basenpaarung nach der Komplementärregel (A-U, T-A, G-C, C-G)
• Termination: RNA-Polymerase erreicht die Terminator-Sequenz -> mRNA wird freigesetzt

2. mRNA-Prozessierung (prä-mRNA -> reife mRNA) -> nur bei Eukaryoten
Ort: Zellkern -> erst reife mRNA verlässt Zellkern
• Capping: 5’-Cap-Struktur wird hinzugefügt (Schutz & Ribosomen-Erkennung)
• Polyadenylierung: Poly-A-Schwanz (ca.50-250 Adenin-Nukleotide) am 3’-Ende
• Spleißen: Introns (nicht codierende Abschnitte) werden entfernt, Exons verbunden;
durch alternatives Spleißen versch. Komb.mögl.k. der Exons, kann versch. Prot. cod.

3. Translation (mRNA -> Protein)
Ort: Ribosomen im Zytoplasma (bei Eukaryoten auch an ER-Ribosomen)
Beteiligte Komponenten:
• mRNA: enthält den genetischen Code in Form von Codons
• tRNA (transferRNA): transportiert Aminosäuren zum Ribosom, besitzt
komplementäres Anticodon zu jedem Codon und Bindestelle für eine Aminosäure
• Ribosomen: Ort der Translation, bestehen aus großer & kleiner Untereinheit
Ablauf der Translation:
Initiation (Start der Translation)
• die kleine ribosomale Untereinheit bindet an die mRNA und bewegt sich in
5’ -> 3’-Richtung, bis sie das Startcodon AUG (Methionin) erreicht
• die passende tRNA mit dem Anticodon UAC lagert sich an das Startcodon an
• die große ribosomale Untereinheit bindet, sodass das Startcodon in der
P-Stelle liegt
Elongation (Verlängerung der Polypeptidkette)
• eine neue beladene tRNA bindet komplementär an das Codon in der A-Stelle
• die Aminosäure der tRNA in der P-Stelle wird durch eine Peptidbindung auf die
Aminosäure der tRNA in der A-Stelle übertragen
• das Ribosom rutscht um ein Codon in 3’-Richtung weiter
• die nun in der E-Stelle befindliche tRNA wird freigesetzt und verlässt das Ribosom
• eine neue tRNA bindet in der A-Stelle, der Vorgang wiederholt sich, wodurch eine
Polypeptidkette entsteht
Termination (Ende der Translation)
• sobald ein Stoppcodon (UAA, UAG oder UGA) in der A-Stelle erscheint,
bindet ein Freisetzungsfaktor anstelle einer tRNA
• die Polypeptidkette wird von der letzten tRNA getrennt und freigesetzt
• das Ribosom zerfällt in seine Untereinheiten und gibt die mRNA frei
Nach der Translation Aufbau der Ribosomen und der tRNA
• Faltung des Proteins in die
funktionelle Struktur >
• posttranslationale Modifikationen V

(z. B. Entfernen von Methionin)
• Polysomen: mehrere Ribosomen
synthetisieren gleichzeitig
Proteine aus einer mRNA

Schule, Studium & Fach

Hochschule
Mittelschule
Studium
Gymnasium
Schuljahr
3

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24. februar 2026
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