Block 1: Unterrichtsmethoden ZukunRswerksta4
4. Leitende Prinzipien & Orien@erungen
1. Die Bedeutung von Unterrichtsmethoden
Leitende Prinzipien & OrienFerungen von LehrkräRen
2. Sozialformen Denken lernen mit Geographie
Einzelarbeit Leitlinien zur Aufgabenstellung & Unterrichtsdurchführung
Partnerarbeit Topographisches Lernen
Lerntempo-Due4 Systemische Kompetenz
Gruppenarbeit
Frontal- bzw. Klassenunterricht
Block 2: Unterrichtsmedien
3. Ak@onsformen
LK-Vorträge & Schülerreferate Funk@onen von Medien
Direkte InstrukFon Kriterien für die Medienauswahl
HandlungsorienFertes Lernen & verantwortungsbewusstes Basismedien
Handeln 1. Das Schulbuch
Experimente 2. Der Atlas
Außerschulische Lernorte 3. DemonstraFonsmedien
Exkursionen 4. DokumentaFonsmedien
Lernen an StaFonen 5. Technische Medien
Spiele Fachtypische & überfachliche Medien im Geographieun-
Lernen durch Bewegung terricht
Fantasiereise 1. Karten
InnovaFve Methoden zur Arbeit mit Karten 2. Bilder
Mysterys 3. Text
Dilemmadiskussion 4. Zahlen & Diagramme
Szenariotechnik 5. Modelle
Mapping-Verfahren 6. Originale Gegenstände & technische Geräte
,7. E-Learning mit Geomedien Block 6: Wich@gste Themen für das Staatsexamen
Perspek@vrahmen Sachunterricht
Block 3: Planung & Analyse von Geographieunterricht Basiskonzepte
Bildung für nachhal@ge Entwicklung
Planung einer Unterrichtseinheit
Einführung in das Kartenverständnis
Geographierelevante Kompetenzen
Exkursionen & außerschulische Lernorte
Operatoren für die Grundschule
Denken lernen mit Geographie
Schülervorstellungen& Conceptual Change
Digitale Bildung im Geographieunterricht
Leitbilder des Geographieunterrichts
Naturwissenscha_liche Bildung im Geographieunterricht
Block 4: Relevante Inhalte der Grundvorlesung
Raumkonzepte nach Wardenga
Vision geographischer Bildung
Instruk@on & Konstruk@on
Induk@ves & deduk@ves Vorgehen
Krea@ve Unterrichtsbeginne
Umgang mit Komplexität, Kontroversität & Werten
Aufgabenformate
Block 5: Lehrplan
LehrplanPLUS HSU Klasse 1/2
LehrplanPLUS HSU Klasse 3/4
,Unterrichtsmethoden Lerntempo-Due4
1. Die Bedeutung von Unterrichtsmethoden • Verknüp[ EA & PA
• KooperaAve Methode des wechselseiAgen Lehrens & Lernens
• Einstellungen, Werthaltungen & Bewusstsein sind nicht einfach zu • Ablauf:
messen 1) Aneignung (EA) à 2 SuS als Experte für je einen Text
• Die Qualität des Lernens im U zählt 2) VermiRlung (PA) à gegenseiAges Erklären des eigenen Texts
• Für meth. vielfälAgen & lernwirksamen U braucht es th. Grundlagen 3) Verarbeitung I (PA) à gemeinsam Fragen beantworten, Prob-
zur IntenAon & Umsetzung überfachlicher & fachspezifischer Sozial- leme diskuAeren, Transferaufgaben bearbeiten
& AkAonsformen verbunden mit Handlungsprinzipien der LK 4) Verarbeitung II (EA) à SuS lesen den anderen Text
• Zentrale Grundlage für guten U ist die LK-Persönlichkeit
Gruppenarbeit
• Selbstständige TäAgkeit von Kleingruppen (3-6 SuS)
2. Sozialformen
• KooperaAves Lösen von Aufgaben
Einzelarbeit • Einsatzmöglichkeit: methodische Großformen (Projektarbeit)
• Selbstständiges/selbsRäAges Lernen der SuS ohne unmiRelbare Len- • Ziele: Förderung von soz. Lernen, Anregung kog. & metakog. Prozesse
kung der LK • Voraussetzungen für lernwirksame GA:
• Ermöglicht Individualisierung & Differenzierung - Erfahrung mit GA
• Voraussetzung für eff. EA: - Angemessener Schwierigkeitsgrad (Leistungsvermögen der
- Gründliche Vorbereitung bzgl. OrganisaAon, Aufgabe, Material & Gruppe & vorgegebener Zeitrahmen sind zu beachten)
Medien durch die LK - Zusammenführen der Ergebnisse
• Stärken: SuS entwickeln Lernkompetenz; berücksichAgt ind. Leis- • Besondere Form: Think-Pair-Share
tungsfähigkeit, Interesse & Arbeitstempo 1) SuS denken erst allein nach (KonstrukAon)
• Schwächen: mögliche Überforderung & OrienAerungslosigkeit 2) Kog. Konstrukte werden mit einem Partner ausgetauscht & re-
flekAert (Ko-KonstrukAon)
3) Ergebnisse werden im Plenum vorgestellt (Ko-KonstrukAon)
Partnerarbeit
4) Evtl. anschließende ergänzende InstrukAon
• 2 SuS bewälAgen einen Arbeitsau[rag • Weitere Formen: Gruppenpuzzle, Gruppenrallye
• Möglich als gleichberechAgte Partnerarbeit oder als Helfersystem • Stärken: steigert die Lernleistung; erhöht kommunikaAve Fähigkeit;
• Einsatzmöglichkeiten: Sammeln, Wiederholung, Formulieren weckt das Interesse am Thema
• Stärken: hohe SuS-AkAvität, Selbstständigkeit, KooperaAon • Schwächen: kostet Zeit; schaj Unruhe; soz. Lernen findet nicht
• Schwächen: Gefahr des „Schmarotzer-Effekt“ zwangsläufig staR
, Frontal- bzw. Klassenunterricht 3. Ak>onsformen
• ThemaAsch orienAerter & sprachlich vermiRelter U, in dem die Klasse LK-Vorträge & SuS-Referate
gemeinsam unterrichtet wird & die LK die Arbeits-, InterakAons- &
KommunikaAonsprozesse steuert • Alle Beteiligten des U-Geschehen werden gleichzeiAg & auf dem glei-
• Schwerpunkt der AkAvität liegt bei der LK chen Anspruchsniveau von einer Infoquelle (LK, SuS, Medium) über
• Formen: U-Gespräche, LK-Vortrag, SuS-Referat einen Sachverhalt informiert
• Kriterien: • Die Darbietung kann verbal, visuell, dramaAsierend oder demonstrie-
- LK übernimmt Steuerungs-, Kontroll- & Bewertungsaufgaben rend sein
- KommunikaAon zwischen LK & SuS im Fokus, also nur begrenzte • LK-Vortrag
KooperaAon zwischen den SuS - FunkAon: Begriffe & Kenntnisse vermiReln; Gesetzmäßigkeiten,
- Auf rezepAves Lernen ausgerichtete U-Strukturierung Regeln & Theorien behandeln; komplexe Sachverhalte erläutern
• Konzept des integrierten FU: Balance zwischen expliziter InstrukAon - Kriterien: zeitlich & inhaltlich nicht zu umfangreich; sprachlich an
der LK & KonstrukAon der SuS; Zusammenhang von frontalunterricht- Alter & Leistungsniveau der SuS angepasst
lichen Phasen mit eigentäAgen, selbstgesteuerten SuS-Arbeiten à FU - Gliederung: Einleitung (Problem-/Fragestellung) à HaupReil
als alleinige Sozialform ist nicht zu empfehlen (Aussagen, Erklärungen, IllustraAonen) à Zusammenfassung (Er-
• Stärken: eff. Organisieren von Lehren & Lernen; strukturierte Präsen- kenntnis, Lösung, Antwort)
taAon von Sinn-, Sach- & Problemzusammenhängen; bringt alle SuS - Voraussetzung für gelingende LV: vorher durchspielen; evtl. aus-
auf den gleichen InformaAonsstand wendig lernen; SuS akAv werden lassen (NoAzen machen, kon-
zentriert zuzuhören, Fragen noAeren)
• Schwächen: SuS entwickeln keine Selbstständigkeit & Eigenverant-
- AlternaAve zum LV: LK erzählt Geschichte; SuS berichten von Er-
wortung für ihre Lernprozesse; meist keine Differenzierung oder soz.
Lernen fahrungen
• SuS-Referate
- Hoher Anspruch an SuS, da Notwendigkeit von Schlüsselkompe-
tenzen à lernorganisatorische, meth., kommunikaAve, mediale,
personale & metakog. Kompetenzen
- Referate sollten mit der LK vor- & nachbesprochen werden
- Besondere Form: Lernen durch Lehren (SuS übernehmen noch
mehr Mit-Verantwortung bei der InhaltsvermiRlung als bei klas-
sischen Referaten)