Ziel der WVF: Waren aus den MS oder sog. Freiverkehrswaren (Art. 29
AEUV) müssen ggrundsätzlich frei in der EU zirkulieren können
Wichtige Vorschriften
o Art. 28, 29 AEUV -> Grundregel und Anwendungsbereich
o Art. 30, 31 AEUV -> Vorschriften über die Zollunion
o Art. 34 – 36 AEUV -> Vorschriften über den freien Warenverkehr,
sofern er nicht den Vorschriften über die Zollunion unterfällt
Art. 28 Abs. 1 AEUV: Definition der Zollunion
o Internes Element: Verbot der Zölle und zöllgleichen Abgaben
zwischen den EU-MS (Art. 30 Abs. 1 AEUV): Teil der
Warenverkehrsfreiheit
o Externes Element: Einführung eines Gemeinsamen Zolltarifs (Art. 31
AEUV) gegenüber Drittländern
Verbotende Maßahmen im freien Warenverkehr;
Tarifäre Handelshemmnisse
wie Zölle oder Abgaben gleicher Wirkung
Nichtarifäre Handelhemnisse
wie Mengenmäßige Einfuhrbeschränkungen (Art. 34 AEUV), Maßnahmen
gleicher Wirkung (MglW) (Art. 34 AEUV), Mengenmäßige
Ausfuhrbeschränkungen (Art. 35 AEUV)
Prüfungsaufbau: Verbot von MGlW gem. Art. 34 AEUV
I. Eröffnung des SB der WVF
1. Sachlicher schutzbereich
a. Ware, gem. Art. 28 Abs. 2 AEUV
Definition:
o Id.R. beweglicher, körperlicher Gegenstand
o Mit Geldwert, der somit mögl. Gegenstand von
Handelsgeschäften sein kann
b. Unionsware (Art. 28 f. AEUV) oder Freiverkehrsware (Art. 29
AEUV)
Herkunft der Ware entscheident
Wegen Sachbezogenen Regelungsgehalt der WVF
c. Grenzüberschreitender Sachverhalt
Betreffende Waren müssen Grenze zwischen den MS
überschritten haben