VWL Zusammenfassung TUM-BWL WS1314
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0.Begriffsdefinitionen
- Bedürfnis: individuelle Befindung eines Mangels mit dem Wunsch, den Mangel zu
beseitigen
o Materielle Bedürfnisse
o Immaterielle Bedürfnisse
- Präferenzen: unterschiedliche Dringlichkeiten der individuellen Bedürfnisse führt
zu subjektiven Vorlieben
- Nutzen: Maß für individuellen Grad der Bedürfnisbefriedigung
o Abnehmender Grenznutzen
- Güter: Mittel, die der Bedürfnisbefriedigung dienen
o Gegenständlich: materiell/ immateriell
o Dauerhaftigkeit: Verbrauchsgüter/ Gebrauchsgüter
o Verwendung: Konsumgüter/ Produktionsgüter
o Rivalität: private Güter/ öffentlichen Güter
Privat: durch den Konsum eines einzelnen wird das Gut der breiten
Masse verwehrt
Öffentlich: gut wird durch den Konsum eines einzelnen nicht der
Breiten Masse verwehrt
- Opportunitätskosten: Der zur Realisierung von Nutzen erbrachte Verzicht auf die
nächst bessere Nutzenalternative
1. Handel und Tausch
1.2 Knappheit
- Knappheit: Ein Gut heißt knapp, wenn die davon gewünschte Menge die davon
vorhandenen Menge übersteigt
o Ein nicht knappes gut freies Gut
o Ein Gut mit einem positiven Preiß knappes Gut
- Ökonomisches Prinzip: Rationale individuen versuchen, bei ihren Entscheidungen
zwischen Handlungsalternativen
o Mit gegebener Menge an Gütern ein Maximum an Nutzen
o Einen Bestimmten Nutzen mit einem Minimum ab Gütern
zu erzielen duale Probleme
- Knappheitsminderung:
o Minderung der Bedürfnisse
o Änderung der Güterverteilung
o Änderung der Güterzusammensetzung
1
, VWL Zusammenfassung TUM-BWL WS1314
1.3 Tausch Produktion und Handel
- Tausch: Ein Tausch ist eine freiwillige interpersonelle Reallokation der Güter
- Freiwilligkeit impliziert, dass jeder Tausch zu einer Pareto-Verbesserung führt
- Pareto-Verbesserung: keines der Individuen darf schlechter stehen als am Anfang
und mindestens eines muss besser stehen
- Allokation: bestimmte Aufteilung von Gütern
- Pareto Effizienz: keine Verbesserung mehr möglich
1.3.1 Tausch
- Voraussetzung: die am Tausch Beteiligten unterscheiden sich durch mindestens
ein Charakteristikum
o Ihrer Anfangsausstattung
o Ihren Präferenzen
- Tauscharten:
o Direkter Tausch (Naturaltausch): setzt doppelte Koinzidenz voraus
„doppelter Zusammenfall“
o Indirekter Tausch (Geldtausch): setzt einfache Koinzidenz voraus
„einfacher Zusammenfall“
1.3.2 Transformation
- Transformation: bezeichnet die Umwandlung eines gutes oder mehrerer Güter in
ein oder mehrerer Güter, durch die sich die Zusammensetzung in einer
Volkswirtschaft ändert
- Transformationskurve: geometrischer Ort aller durch effiziente Transformation
erreichbaren Güterkombinationen
Effizienz: keine Verschwendung von Gütern
normalerweise geht man von steigenden Opportunitätskosten aus
Veränderung der Transformationskurve möglich z.B. durch technischen
Fortschritt
1.3.3 Handel
- Absoluter Vorteil: wenn A zur Produktion von X weniger Ressourcen einsetzen
muss als B
- Komparativer Vorteil: wenn A bei der Produktion von X auf weniger von Y
verzichten muss als B geringere Opportunitätskosten
- Spezialisierung: ermöglicht effiziente Produktion und Kombination, dass alle
Akteure ein höheres Konsumniveau erreichen
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0.Begriffsdefinitionen
- Bedürfnis: individuelle Befindung eines Mangels mit dem Wunsch, den Mangel zu
beseitigen
o Materielle Bedürfnisse
o Immaterielle Bedürfnisse
- Präferenzen: unterschiedliche Dringlichkeiten der individuellen Bedürfnisse führt
zu subjektiven Vorlieben
- Nutzen: Maß für individuellen Grad der Bedürfnisbefriedigung
o Abnehmender Grenznutzen
- Güter: Mittel, die der Bedürfnisbefriedigung dienen
o Gegenständlich: materiell/ immateriell
o Dauerhaftigkeit: Verbrauchsgüter/ Gebrauchsgüter
o Verwendung: Konsumgüter/ Produktionsgüter
o Rivalität: private Güter/ öffentlichen Güter
Privat: durch den Konsum eines einzelnen wird das Gut der breiten
Masse verwehrt
Öffentlich: gut wird durch den Konsum eines einzelnen nicht der
Breiten Masse verwehrt
- Opportunitätskosten: Der zur Realisierung von Nutzen erbrachte Verzicht auf die
nächst bessere Nutzenalternative
1. Handel und Tausch
1.2 Knappheit
- Knappheit: Ein Gut heißt knapp, wenn die davon gewünschte Menge die davon
vorhandenen Menge übersteigt
o Ein nicht knappes gut freies Gut
o Ein Gut mit einem positiven Preiß knappes Gut
- Ökonomisches Prinzip: Rationale individuen versuchen, bei ihren Entscheidungen
zwischen Handlungsalternativen
o Mit gegebener Menge an Gütern ein Maximum an Nutzen
o Einen Bestimmten Nutzen mit einem Minimum ab Gütern
zu erzielen duale Probleme
- Knappheitsminderung:
o Minderung der Bedürfnisse
o Änderung der Güterverteilung
o Änderung der Güterzusammensetzung
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1.3 Tausch Produktion und Handel
- Tausch: Ein Tausch ist eine freiwillige interpersonelle Reallokation der Güter
- Freiwilligkeit impliziert, dass jeder Tausch zu einer Pareto-Verbesserung führt
- Pareto-Verbesserung: keines der Individuen darf schlechter stehen als am Anfang
und mindestens eines muss besser stehen
- Allokation: bestimmte Aufteilung von Gütern
- Pareto Effizienz: keine Verbesserung mehr möglich
1.3.1 Tausch
- Voraussetzung: die am Tausch Beteiligten unterscheiden sich durch mindestens
ein Charakteristikum
o Ihrer Anfangsausstattung
o Ihren Präferenzen
- Tauscharten:
o Direkter Tausch (Naturaltausch): setzt doppelte Koinzidenz voraus
„doppelter Zusammenfall“
o Indirekter Tausch (Geldtausch): setzt einfache Koinzidenz voraus
„einfacher Zusammenfall“
1.3.2 Transformation
- Transformation: bezeichnet die Umwandlung eines gutes oder mehrerer Güter in
ein oder mehrerer Güter, durch die sich die Zusammensetzung in einer
Volkswirtschaft ändert
- Transformationskurve: geometrischer Ort aller durch effiziente Transformation
erreichbaren Güterkombinationen
Effizienz: keine Verschwendung von Gütern
normalerweise geht man von steigenden Opportunitätskosten aus
Veränderung der Transformationskurve möglich z.B. durch technischen
Fortschritt
1.3.3 Handel
- Absoluter Vorteil: wenn A zur Produktion von X weniger Ressourcen einsetzen
muss als B
- Komparativer Vorteil: wenn A bei der Produktion von X auf weniger von Y
verzichten muss als B geringere Opportunitätskosten
- Spezialisierung: ermöglicht effiziente Produktion und Kombination, dass alle
Akteure ein höheres Konsumniveau erreichen
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