Abitur Zusammenfassungen – Teil 1: Wege in die Moderne
II. ökonomisch/gesellschaftlich – Industrialisierung
0.Merkmale Revolution:
= mit Gewalt herbeigeführter Machtwechsel innerhalb eines Staates
Neubeginn
rascher Vollzug
in Zeiten von Unzufriedenheit/Instabilität/enttäuschter Ho nung
meistens von „unten“: Gewalt und Rebellion (Unruhen, Aufstände etc.)
muss gewollt sein (subjektives Handeln)
Zielsetzung: in der Regel Freiheit
Änderungen helfen allen Menschen
langanhaltende Veränderungen: politisch, ökonomisch, gesellschaftlich
Neuverteilung der Macht: Stürtzung alte Machthaber; Austausch altes System
durch neues
neue Verfassung; Änderungen bei staatlichen Institutionen
neue Denkmuster
Revolutionäre Situationen: Staatsstreich, Machtergreifung von oben, Bürgerkrieg,
Große Revolution, Revolte
1.Moderne
Modernisierung:
Übergang von traditionellen zu neuen Strukturen (durch Industrialisierung,
Urbanisierung, politische Reformen, technische Innovationen)
Merkmale Moderne:
Wirtschaftswachstum/Industrialisierung langfristiger Anstieg Pro-Kopf-
Einkommen
Abscha ung des Feudalsystems Übergang Stände- zu Klassengesellschaft
Aufstiegschancen
Ausweitung der politischen Partizipation
Entwicklung der militärischen Macht/Zerstörungskapazitäten
(Massenvernichtungswa en, chemische Wa en)
Innovationen Wandel der Kunst (z.B. Kamera)
langfristiger Prozess; findet in verschiedenen Ebenen statt, welche sich ungleich
entwickeln können (z.B. weil Institutionen/Mentalitäten Zeit zum Anpassen brauchen)
2.Vorraussetzungen der Industrialisierung in England
Bedingungen Auswirkungen
, Geografische Lage Insel leichter Handel mit Kolonien,
Dreieckshandel (Erhalt Rohsto e)
Rohsto e Kohlefelder, Eisenerz kein Import notwendig, günstigere
Energie, Autarkie
Infrastruktur Kanäle schnellerer/einfacherer günstigerer
Transport
Bevölkerung Ballungsgebiete, mehr Arbeitskräfte, mehr
starkes Wachstum Konsum/Nachfrage
Agrarsektor großer Ackerflächen E izienz Steigerung mehr
Zusammenlegung Arbeitskräfte für Industrie
Industrie Bergbau, Agrar-/Textil- Angebot/Nachfrage; Ausbau
/Metallindustrie einzelner Industriebereiche fördert
Wirtschaftswachstum
Politische/ Aristokratie mit Kapital, Freiheiten/Kapital führen zu
gesellschaftliche Partizipation im Vorformen des Kapitalismus
Lage Parlament
Kapital Erbe, Ersparnisse, Grundlage für Aufbau von Fabriken
Grundbesitz
Erwerbsethik unternehmerische Fortschritt, Erfindung
Mentalität: Fleiß,
Streben nach mehr
Erfindungen Dampfmaschine, Erleichterung Arbeit, Senkung
Eisenbahn, Produktionskosten, Entstehung
mechanischer neuer Wirtschaftszweige
Webstuhl
System Wirtschaftsliberalismus Siehe unten
Wirtschaftswachstum
Handelsdreieck:
3. Wirtschaftsliberalismus – Adam Smith
Zentrale Gedanken der Theorie:
Summe aller Einzelinteressen = Gesamtinteresse
Maximierung Einzelinteressen (Gewinne) = Maximierung der Gesamtwohlfahrt
(Produktivität der VW) Maximierung der individuellen Freiheit
Internationaler Handel/Arbeitsteilung
Regulierung der Wirtschaft durch Angebot/Nachfrage („unsichtbare Hand“)
geringer Eingri des Staates/ keine Regulierungen größere Flexibilität der
Unternehmer
freier Wettbewerb Innovationen/E izienz Qualitätssteigerung/Preissenkung
Freie Marktwirtschaft
4. Gründe für die Rückständigkeit Deutschlands: politisch/wirtschaftlich zersplittert
, Ökonomisch:
Protektionismus (Merkantilismus): Zollschranken, Binnenzölle, Ein- und
Ausfuhrzölle/Verbote schwerer Transport von Gütern, Mangel an
selbstständigem Unternehmertum
Mangel an Kapital und Ressourcen
keine Kolonien, keine Seemacht Mangel an Absatzmärkten/Rohsto quellen
unterschiedliche Währungen/Maßeinheiten ein großer nationaler Markt kann
entstehen
keine Kaufkraft wegen hohen Feudalsteuern: Kreislauf: Armut fehlende
Nachfrage fehlende Industrie Armut
Infrastruktur:
agrarische Wirtschaftsstrukturen
fast keine technischen Veränderungen
Flickenteppich an Einzelstaaten (kleine Fürstentümer viele Zollschranken)
keine einheitliche Wirtschaftsstruktur
Vorindustrielle Sozialstrukturen geringe Mobilität zw. Städten
fehlende Verkehrswege für Güteraustausch
Politisch:
Folgenlosigkeit der FR, wenige revolutionäre Spannungen
„3 Schritt“ nicht gemacht: von Absolutismus zu Demokratie, von Feudalismus
zur Gleichheit, von obrigkeitlichem zum staatsbürgerlichen Denken
Sozial:
Ständegesellschaft
Zunftordnungen kein Wettbewerb
traditionelle Einstellungen von Adel, Bauerntum, Handwerkerschaft kaum eine
bürgerliche Unternehmerschicht (keine soziale Mobilität)
Mangel an Bildung
5. Überwindung der Hemmnisse – Proto-Industrialisierung in Deutschland
Frühindustrialisierung/Proto-Industrialisierung: Formen industrieller Fertigung, die
Serienproduktion von Gütern in verteilten Werkstätten (auch Heimarbeit) ermöglicht
Oktoberedikt – Preußen: Veränderungen (1807)
Abscha ung der Ständegesellschaft
Gewerbefreiheit (Abscha ung Zünfte) Wettbewerb, Innovationen
Abscha ung Grundherrschaft/Bauernbefreiung Arbeitskräftegewinn
Gewinnorientierte Landwirtschaft
II. ökonomisch/gesellschaftlich – Industrialisierung
0.Merkmale Revolution:
= mit Gewalt herbeigeführter Machtwechsel innerhalb eines Staates
Neubeginn
rascher Vollzug
in Zeiten von Unzufriedenheit/Instabilität/enttäuschter Ho nung
meistens von „unten“: Gewalt und Rebellion (Unruhen, Aufstände etc.)
muss gewollt sein (subjektives Handeln)
Zielsetzung: in der Regel Freiheit
Änderungen helfen allen Menschen
langanhaltende Veränderungen: politisch, ökonomisch, gesellschaftlich
Neuverteilung der Macht: Stürtzung alte Machthaber; Austausch altes System
durch neues
neue Verfassung; Änderungen bei staatlichen Institutionen
neue Denkmuster
Revolutionäre Situationen: Staatsstreich, Machtergreifung von oben, Bürgerkrieg,
Große Revolution, Revolte
1.Moderne
Modernisierung:
Übergang von traditionellen zu neuen Strukturen (durch Industrialisierung,
Urbanisierung, politische Reformen, technische Innovationen)
Merkmale Moderne:
Wirtschaftswachstum/Industrialisierung langfristiger Anstieg Pro-Kopf-
Einkommen
Abscha ung des Feudalsystems Übergang Stände- zu Klassengesellschaft
Aufstiegschancen
Ausweitung der politischen Partizipation
Entwicklung der militärischen Macht/Zerstörungskapazitäten
(Massenvernichtungswa en, chemische Wa en)
Innovationen Wandel der Kunst (z.B. Kamera)
langfristiger Prozess; findet in verschiedenen Ebenen statt, welche sich ungleich
entwickeln können (z.B. weil Institutionen/Mentalitäten Zeit zum Anpassen brauchen)
2.Vorraussetzungen der Industrialisierung in England
Bedingungen Auswirkungen
, Geografische Lage Insel leichter Handel mit Kolonien,
Dreieckshandel (Erhalt Rohsto e)
Rohsto e Kohlefelder, Eisenerz kein Import notwendig, günstigere
Energie, Autarkie
Infrastruktur Kanäle schnellerer/einfacherer günstigerer
Transport
Bevölkerung Ballungsgebiete, mehr Arbeitskräfte, mehr
starkes Wachstum Konsum/Nachfrage
Agrarsektor großer Ackerflächen E izienz Steigerung mehr
Zusammenlegung Arbeitskräfte für Industrie
Industrie Bergbau, Agrar-/Textil- Angebot/Nachfrage; Ausbau
/Metallindustrie einzelner Industriebereiche fördert
Wirtschaftswachstum
Politische/ Aristokratie mit Kapital, Freiheiten/Kapital führen zu
gesellschaftliche Partizipation im Vorformen des Kapitalismus
Lage Parlament
Kapital Erbe, Ersparnisse, Grundlage für Aufbau von Fabriken
Grundbesitz
Erwerbsethik unternehmerische Fortschritt, Erfindung
Mentalität: Fleiß,
Streben nach mehr
Erfindungen Dampfmaschine, Erleichterung Arbeit, Senkung
Eisenbahn, Produktionskosten, Entstehung
mechanischer neuer Wirtschaftszweige
Webstuhl
System Wirtschaftsliberalismus Siehe unten
Wirtschaftswachstum
Handelsdreieck:
3. Wirtschaftsliberalismus – Adam Smith
Zentrale Gedanken der Theorie:
Summe aller Einzelinteressen = Gesamtinteresse
Maximierung Einzelinteressen (Gewinne) = Maximierung der Gesamtwohlfahrt
(Produktivität der VW) Maximierung der individuellen Freiheit
Internationaler Handel/Arbeitsteilung
Regulierung der Wirtschaft durch Angebot/Nachfrage („unsichtbare Hand“)
geringer Eingri des Staates/ keine Regulierungen größere Flexibilität der
Unternehmer
freier Wettbewerb Innovationen/E izienz Qualitätssteigerung/Preissenkung
Freie Marktwirtschaft
4. Gründe für die Rückständigkeit Deutschlands: politisch/wirtschaftlich zersplittert
, Ökonomisch:
Protektionismus (Merkantilismus): Zollschranken, Binnenzölle, Ein- und
Ausfuhrzölle/Verbote schwerer Transport von Gütern, Mangel an
selbstständigem Unternehmertum
Mangel an Kapital und Ressourcen
keine Kolonien, keine Seemacht Mangel an Absatzmärkten/Rohsto quellen
unterschiedliche Währungen/Maßeinheiten ein großer nationaler Markt kann
entstehen
keine Kaufkraft wegen hohen Feudalsteuern: Kreislauf: Armut fehlende
Nachfrage fehlende Industrie Armut
Infrastruktur:
agrarische Wirtschaftsstrukturen
fast keine technischen Veränderungen
Flickenteppich an Einzelstaaten (kleine Fürstentümer viele Zollschranken)
keine einheitliche Wirtschaftsstruktur
Vorindustrielle Sozialstrukturen geringe Mobilität zw. Städten
fehlende Verkehrswege für Güteraustausch
Politisch:
Folgenlosigkeit der FR, wenige revolutionäre Spannungen
„3 Schritt“ nicht gemacht: von Absolutismus zu Demokratie, von Feudalismus
zur Gleichheit, von obrigkeitlichem zum staatsbürgerlichen Denken
Sozial:
Ständegesellschaft
Zunftordnungen kein Wettbewerb
traditionelle Einstellungen von Adel, Bauerntum, Handwerkerschaft kaum eine
bürgerliche Unternehmerschicht (keine soziale Mobilität)
Mangel an Bildung
5. Überwindung der Hemmnisse – Proto-Industrialisierung in Deutschland
Frühindustrialisierung/Proto-Industrialisierung: Formen industrieller Fertigung, die
Serienproduktion von Gütern in verteilten Werkstätten (auch Heimarbeit) ermöglicht
Oktoberedikt – Preußen: Veränderungen (1807)
Abscha ung der Ständegesellschaft
Gewerbefreiheit (Abscha ung Zünfte) Wettbewerb, Innovationen
Abscha ung Grundherrschaft/Bauernbefreiung Arbeitskräftegewinn
Gewinnorientierte Landwirtschaft