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Zusammenfassung Differentielle Psychologie

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Einsendeaufgabe Differentielle Psychologie IV – Kernkomponenten der Persönlichkeitsanalyse und der Differentiellen Psychologie

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Einsendeaufgabe

Differentielle Psychologie IV – Kernkomponenten der
Persönlichkeitsanalyse und der Differentiellen Psychologie

Aufgabe 1
Es wird zwischen unterschiedlichen Kategorien der Stressbewältigung
(Coping) unterschieden.

a) Nennen Sie für die Situation eines gestressten Studenten vor einer
schwierigen Prüfung je eine Copingstrategie, die in die folgenden Kategorien
passt: „problemlösezentrierte Copingstrategie“, „emotionszentrierte
Copingstrategie“, „Coping durch aktive Kontrolle der Situation“ und „Coping
durch Anpassung an die Situation durch Änderung der eigenen Ziele“.

Problemlösezentriertes Coping wird durch Methoden, wie zum Beispiel Planung,
Suche nach instrumenteller Unterstützung oder aktiver Bewältigung versucht, die
Situation selbst zu verändern.
Der Student könnte mit anderen Studenten Lerngemeinschaft bilden. Dadurch kann
er neue Kompetenzen und Fähigkeiten erlernen, um die schwierige Prüfung zu
meistern.

Die emotionszentrierte Copingstrategie ist, durch Stress ausgelöste, unangenehme
Gefühle zu regulieren. Hier wird nichts an der Situation selbst verändert, sondern
versucht, Emotionen wie Ärger, Angst oder Frustration auf ein erträgliches Maß zu
drosseln.
Er könnte sich mit Hilfe von Affirmationen einreden, dass er für die Prüfung gut
vorbereitet ist. Er könnte Methoden zur Entspannung ( beispielsweise Autogenes
Training oder Progressive Muskelrelaxation )praktizieren und damit die emotionale
Erregung abbauen. Um Kraft zu tanken, könnte er soziale Unterstützung zur
Ablenkung finden. Um seinen Emotionen freien Lauf zu lassen, könnte er in den
Wald gehen und schreien.

Coping durch aktive Kontrolle der Situation bezeichnet die aktive Bewältigung von

Seite1 PFH-Private Hochschule Göttingen 06.11.2024

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Stress sowie von schwierigen Ereignissen. Aktives Coping setzt sich direkt mit dem
Stressor auseinander.

Wenn der Student beispielsweise eher unstrukturiert ist, könnte er aktiv seine
etablierten Tagesablauf ändern. Er könnte den Tagesablauf überdenken und neu
organisieren, um sich effizient auf die schwierige Prüfung vorzubereiten.
Er könnte auch ein Treffen mit Freunden absagen, um eine wichtige
Vorbereitungsaufgabe zu erledigen.

Coping durch Anpassung an die Situation durch Änderung der eigenen Ziele.
Bei dieser Copingstrategie kann sich der Student erst mal von seinem Ziel
zurückhalten. Diese Strategie ist lediglich ein Zwischenschritt vor dem aktiven
Coping. Der Student passt die Situation an wartet auf den richtigen Zeitpunkt zur
Verwirklichung seines Ziels.
Ein weiteres Beispiel: der Student hat mehrere wichtige Prüfungen nicht bestanden.
Er ändert sein Ziel - in einem bestimmten Zeitraum das Studium zu beenden - und
wiederholt das Semester.



Diskutieren Sie, welche der von Ihnen genannten Bewältigungsstrategien Ihrer
Meinung nach in dieser speziellen Situation funktional sind.

Meiner Meinung nach, kommt es weniger auf die Anwendung funktionaler Strategien
im Einzelnen. Viel wichtiger ist die Flexibilisierung der eigenen Coping – Stil –
Präferenz, um angepasst an die konkrete Situation eine Auswahl an Coping –
Strategien zur Verfügung zu haben.



b) Die Forschung zeigt, dass nicht eine spezielle Bewältigungsstrategie als
generell wirksam angesehen werden kann, sondern vielmehr die Passung
zwischen Merkmalen der Stresssituation und dem Bewältigungsverhalten
entscheidend für die Wirksamkeit eines Copingverhaltens zu sein scheint.
Nennen Sie jeweils für beide Varianten der zwei unten beschriebenen
Situationsmerkmale eine passende Copingstrategie und begründen Sie kurz
Ihre Wahl, d.h. begründen Sie kurz, warum die Strategie für die gegebene
Situation besonders passend ist.


Seite2 PFH-Private Hochschule Göttingen 06.11.2024

Dokument Information

Hochgeladen auf
16. november 2024
Anzahl der Seiten
8
geschrieben in
2024/2025
Typ
Zusammenfassung
8,16 €

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