• Falsches Dokument? Kostenlos tauschen
  • Geschrieben von Student*innen, die bestanden haben
  • Sofort verfügbar nach Zahlung
  • Online lesen oder als PDF
Verkaufen
Wo studierst du
Deine Sprache
Document preview thumbnail
Vorschau 2 aus 7 Seiten
Zusammenfassung

Zusammenfassung Verteilte Systeme

Document preview thumbnail
Vorschau 2 aus 7 Seiten

Diese Texte bieten einen umfassenden Überblick über die Grundlagen und Schlüsselkonzepte verteilter Systeme. Sie behandeln die Entwicklung von verteilten Betriebssystemen, verschiedene Architekturmodelle wie Client-Server und Peer-to-Peer, Techniken der Interprozesskommunikation einschließlich gängiger Protokolle und Messaging-Systeme wie Kafka. Weiterhin werden Technologieplattformen, darunter das CAP-Theorem und Blockchain mit ihren prominenten Implementierungen (Bitcoin und Ethereum), sowie Programmiersprachen und Laufzeitumgebungen wie Golang und N beleuchtet. Schließlich wird ein kurzer Blick auf Cluster-Systeme geworfen und ihre Rolle im High-Performance-Computing und die Wichtigkeit der Skalierbarkeit und Fehlertoleranz in solchen Systemen betont.

Inhaltsvorschau

1. Verteilte Systeme
Das Konzept verteilter Systeme hat sich aus einer Abfolge technologischer Entwicklungen entwickelt.
Dieser Abschnitt verfolgt diese Evolution von den ursprünglichen Betriebssystemen bis hin zu den
heutigen verteilten Betriebssystemen.



1.1 Batch-Betriebssysteme im Closed-Shop-Betrieb

Batch-Betriebssysteme waren die ersten, in denen Benutzer ihre Jobs in einer Warteschlange
einreichten, und diese Jobs wurden nacheinander ohne Interaktion verarbeitet. Diese Art des
Betriebs wurde als "Closed-Shop-Betrieb" bezeichnet, da es keinen direkten Benutzerzugriff auf das
System gab und alles in isolierten Batches verarbeitet wurde. Die Hauptvorteile bestanden in der
effizienten Nutzung der Ressourcen und in einer starken Strukturierung der Prozesse, aber dies kam
zu Lasten der Benutzerinteraktivität und der Flexibilität.



1.2 Timesharing-Betriebssysteme im offenen Systembetrieb

Mit der Einführung von Timesharing-Betriebssystemen wurde ein Paradigmenwechsel erreicht. Im
Gegensatz zum Batch-Betrieb erlaubte Timesharing mehreren Benutzern, ein System gleichzeitig zu
nutzen. Dieses System wurde als "offener Systembetrieb" bezeichnet, da Benutzer nun direkt und
interaktiv auf das System zugreifen konnten. Der Vorteil lag in der verbesserten Benutzerinteraktion
und in der Möglichkeit, Ressourcen in Echtzeit zu teilen. Dies führte jedoch auch zu neuen
Herausforderungen in Bezug auf die Sicherheit und die Isolierung von Benutzerprozessen.



1.3 Verteilte Betriebssysteme

Das Konzept verteilter Betriebssysteme kam mit der Notwendigkeit auf, Ressourcen über mehrere
Computer oder Knoten zu teilen und zu koordinieren.



1.3.1 Vernetzte autonome Systeme

Diese Systeme bestehen aus unabhängigen Computern, die über ein Netzwerk verbunden sind. Jeder
dieser Computer läuft mit seinem eigenen Betriebssystem und kann unabhängig voneinander
funktionieren. Die Vernetzung ermöglicht die Kommunikation und den Datenaustausch zwischen
diesen Systemen, wobei jedes System seine eigene Autonomie behält.



1.3.2 Netzwerkbetriebssystem mit integriertem Netzwerkdateisystem

Ein Netzwerkbetriebssystem, das ein integriertes Netzwerkdateisystem enthält, ermöglicht es
Benutzern und Anwendungen, auf Dateien zuzugreifen und sie zu teilen, als ob sie lokal wären, selbst
wenn sie sich physisch auf einem anderen Computer im Netzwerk befinden. Dieses Konzept
verbesserte die Datenzugriffsfähigkeit und -effizienz in verteilten Systemen erheblich.

, 1.3.3 Echt verteilte Betriebssysteme auf Micro-Kernel-Basis

Echte verteilte Betriebssysteme arbeiten auf der Grundlage eines Micro-Kernels, der nur die
grundlegendsten Funktionen bereitstellt, während höherstufige Funktionen von anderen
Systemkomponenten übernommen werden. Der Vorteil dieser Architektur besteht darin, dass sie
eine hohe Modularität und Flexibilität bietet und es den verteilten Systemen ermöglicht, eng
integriert zu arbeiten, als ob sie ein einziges kohärentes System wären.



2. Eigenschaften verteilter Systeme
2.1 Transparenzen

In der Welt verteilter Systeme ist Transparenz ein Schlüsselbegriff, der sich darauf bezieht, wie
Systeme für Benutzer und Anwendungen erscheinen. Es wird angestrebt, die Komplexität verteilter
Systeme zu verbergen und dem Benutzer den Eindruck eines einzigen, kohärenten Systems zu
vermitteln, obwohl tatsächlich viele verschiedene Systeme im Hintergrund arbeiten. Es gibt
verschiedene Arten von Transparenzen in verteilten Systemen:



- Zugriffstransparenz: Diese ermöglicht den Zugriff auf Ressourcen, ohne dass die Benutzer
sich der Unterschiede im Datenrepräsentationsformat oder des Zugriffsmechanismus
bewusst sind.
- Ortstransparenz: Hierbei ist für den Benutzer nicht erkennbar, wo sich eine Ressource
physisch befindet. Ressourcen können ohne Wissen des Benutzers verschoben oder repliziert
werden.
- Migrationstransparenz: Dies ermöglicht, dass Ressourcen im Netzwerk verschoben werden
können, ohne dass dies die Operationen beeinträchtigt oder die Benutzer darüber informiert
werden müssen.
- Redundanztransparenz: Bei Systemen, die über redundante Ressourcen verfügen, wird die
Redundanz verborgen, sodass Ausfälle und Wiederherstellungen ohne Wissen der Benutzer
oder Anwendungen vorgenommen werden können.
- Parallelitätstransparenz: Dies ermöglicht, dass mehrere Prozesse oder Aufgaben parallel und
gleichzeitig ablaufen, ohne dass dies für den Benutzer offensichtlich ist.



Durch die Kombination dieser Transparenzen kann ein verteiltes System die Illusion eines einzigen,
integrierten Systems erzeugen, das sich nahtlos und effizient anpasst und reagiert.



2.2 Vor- und Nachteile verteilter Systeme

Vorteile:

- Ressourcenaustausch: Verteilte Systeme ermöglichen den Austausch von Ressourcen wie
Rechenleistung, Speicherplatz und Daten unter verschiedenen Knoten.
- Zuverlässigkeit und Fehlertoleranz: Durch die Redundanz und Replikation von Daten und
Diensten können verteilte Systeme gegenüber Ausfällen widerstandsfähiger sein.
- Skalierbarkeit: Da neue Knoten und Ressourcen hinzugefügt werden können, können
verteilte Systeme leicht skaliert werden, um wachsenden Anforderungen gerecht zu werden.

Dokument Information

Hochgeladen auf
25. august 2023
Anzahl der Seiten
7
geschrieben in
2023/2024
Typ
Zusammenfassung
4,99 €

Falsches Dokument? Kostenlos tauschen Innerhalb von 14 Tagen nach dem Kauf und vor dem Herunterladen kannst du ein anderes Dokument wählen. Du kannst den Betrag einfach neu ausgeben.
Geschrieben von Student*innen, die bestanden haben
Sofort verfügbar nach Zahlung
Online lesen oder als PDF

Verkauft
2
Anhänger
2
Sachen
3
Zuletzt verkauft
2 Jahren vor



Warum sich Studierende für Stuvia entscheiden

on Mitstudent*innen erstellt, durch Bewertungen verifiziert

Geschrieben von Student*innen, die bestanden haben und bewertet von anderen, die diese Studiendokumente verwendet haben.

Nicht zufrieden? Wähle ein anderes Dokument

Kein Problem! Du kannst direkt ein anderes Dokument wählen, das besser zu dem passt, was du suchst.

Bezahle wie du möchtest, fange sofort an zu lernen

Kein Abonnement, keine Verpflichtungen. Bezahle wie gewohnt per Kreditkarte oder Sofort und lade dein PDF-Dokument sofort herunter.

Student with book image

“Gekauft, heruntergeladen und bestanden. So einfach kann es sein.”

Alisha Student

Arbeitest du an deiner Quellenangabe?

Erstelle korrekte Quellenangaben in APA, MLA und Harvard mit unserem kostenlosen Zitiergenerator.

Arbeitest du an deiner Quellenangabe?

Häufig gestellte Fragen