V. LB3: Kriegsende und
doppelte Staatsgründung
Nachkriegsordnung/Potsdamer Abkommen
Kapitulation Deutschlands
am 07.05.1945 unterzeichnet deutscher Generaloberst Jodl die
bedingungslose Kapitulation Dtl.’s
Generalfeldmarschall Keitel unterschreibt zweite Kapitulationsurkunde →
Zweiter Weltkrieg in Europa beendet
Siegermächte übernahmen oberste Regierungsgewalt und verkündeten
die staatspolitische Kapitulation des Deutschen Reiches
Nachkriegsordnung
Roosevelt + Churchill: Rahmenbedingungen
zukünftige Politik, Maßnahmen Sicherung
14.08.41 Atlantik-Charta
Frieden → Basis für spätere Gründung der
Vereinten Nationen
Aufteilung Dtl., neue Westgrenze UdSSR,
Konferenz von
43 Westverschiebung Polens diskutiert, Invasion
Teheran
in Frankreich
Konferenz von Bildung prov. polnische Regierung, endgültig:
45
Jalta Westverschiebung Polen, FR erhält BZ
Gründung Staatsverbindung zur Sicherung des
26.06.1945 „vereinte Weltfriedens + Förderung intern.
Nationen“ (UN) Zusammenarbeit
Wegweisend für die Nachkriegsordnung wurde die:
Potsdamer Konferenz
Staatschefs (Winston Churchill, Harry Truman, Josef Stalin) der USA,
GB, UdSSR treffen sich vom 17. Juli bis zum 02.08.1945 In Potsdam,
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, um über politische, territoriale, wirtschaftliche Fragen Nachkriegseuropas
zu beraten
Dtl. wurde in Besatzungszonen und Berlin in Sektoren aufgeteilt
F nahm nicht teil, stimmte aber zu und erhielt eine Besatzungszone
Ziele d. Alliierten als 4 D’s zusammengefasst: Denazifizierung,
Demokratisierung, Demilitarisierung (Demontage) und Dezentraliserung
Wesentliche Beschlüsse:
Politische Bestimmungen
“bis auf weiteres” keine dt. Regierung
höchste Regierungsgewalt in Dtl. durch alliierten Kontrollrat
Abrüstung und Entmilitarisierung
Entnazifizierung und Bestrafung Kriegsverbrecher
Demokratisierung des politischen Lebenś
Wirtschaftlich
Vernichtung dt. Kriegspotenzial
Dezentralisierung d. deutschen Wirtschaftslebens
Entwicklung Landwirtschaft und Friedensindustrie
Betrachtung Dtl.’s als wirtschaftliches Ganzes
Regelung der Reparationen
Territorial
Königsberg und nördliches Ostpreußen an die UdSSR
Festlegung d. vorläufigen polnischen Westgrenze
Unterstellung der dt. Gebiete östlich der Oder-Neiße-Linie unter
polnische Verwaltung
→ “ordnungsgemäße Überführung” d. dt. Bevölkerung aus Polen,
Tschechoslowakei und Ungarn)
Potsdamer Konferenz zeigt Kooperationswillen d. Siegermächte,
wachsendes Misstrauen untereinander verhinderte einheitliche
Umsetzung Bestimmungen in Besatzungszonen
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