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Sachurteil zur deutschen Schuld am 1. Weltkrieg

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Sachurteil zur deutschen Schuld am 1. Weltkrieg










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Sachurteil zur deutschen Schuld am 1. Weltkrieg

Luisa Kliche, 11a

Millionen Tote, Vernichtung von Imperien und die Verwüstung eines ganzen
Kontinents. Vor mehr als 100 Jahren führten die großen europäischen Nationen einen
Krieg. Der erste Weltkrieg, der von 1914 bis 1918 andauerte, ging als eines der
schwersten Verbrechen des 20. Jahrhunderts in die Geschichte ein.

Doch wer war eigentlich schuld am Ersten Weltkrieg? Waren allein das Deutsche
Reich und die österreichisch-ungarische Doppelmonarchie schuld, wie es nach dem
Krieg im Versailler Vertrag von 1919 festgelegt wurde? Oder traf auch andere Länder
eine Mitschuld am Kriegsausbruch? Waren die europäischen Mächte allesamt in den
Krieg "geschlittert", oder war es eine vorsätzliche Tat, geleitet von Machtstreben und
Konkurrenzdenken einzelner, die bewusst in den Krieg zogen?

Der Hauptkonflikt lag zwischen der Entente und dem Zweibund, doch trotzdem wird
Deutschland häufig als Einzeltäter angesehen. Doch nicht nur Deutschland war an der
Kriegsentstehung beteiligt, sondern auch die Bündnisblöcke, in denen sie sich zur
gegenseitigen Hilfe im Kriegsfall verpflichteten, trugen zu einer geteilten Schuld bei.

Um 1914 war Europa in zwei feindlichen Bündnisblöcken gespalten: Auf der einen
Seite standen die sogenannten „Mittelmächte“, bestehend aus dem Deutschen
Kaiserreich und Österreich-Ungarn. Ihnen gegenüber stand die sogenannte "Triple
Entente". Zu ihnen gehörte Frankreich, Großbritannien und Russland. Aufgrund der
voreiligen Zusammenschlüsse der Bündnisse, ist deutlich geworden, dass sich die
europäischen Mächte vor einem Krieg bzw. einer Gefahr außerhalb schützen wollten.
Diese Konstellation zwischen den europäischen Großmächten vor dem Krieg spricht
für die These einer geteilten Schuld.

Die Mittäterschaft Deutschlands und Österreichs wird ebenfalls von dem
österreichische Generalstabchef hervorgehoben. Er erläutert, dass die Entwicklung
eines selbständigen großserbischen Staates eine Gefahr für die Vormachtstellung
sowie für die wirtschaftliche Entwicklung Österreich-Ungarns darstelle: „Eingekeilt

1

, zwischen Russland, dann einem mächtig gewordenen Serbien […] wird die
Monarchie zur politischen Ohnmacht und damit zum sicheren Niedergang verurteilt
sein (…)“. (Quelle 5)

Somit erwägt Österreich-Ungarn einen baldigen militärischen Kraftakt, um die
politische Geltung wiederherzustellen. Dies befürworteten die Deutschen sehr. Das
Deutsche Reich sei schon seit Jahren auf einen Krieg vorbereitet und die russische
Militärkraft werteten sie herab. Der österreichische Generalstabchef erklärt:
„Deutschland wäre es nur von Vorteil, wenn es dann zur Kraftprobe käme.“ (Quelle 5)
Dies belegt nochmals die Mittäterschaft Deutschlands. Jedoch lässt sich aus dieser
Quelle ebenfalls die Kriegsbereitschaft Österreich-Ungarns ableiten.

Außerdem spielt das Attentat von Sarajewo, am 28.Juni 1914, der als Auslöser des
ersten Weltkrieges gilt, eine wichtige Rolle. Bei diesem wurde der österreichische
Thronfolger Franz Ferdinand und seine Frau vom serbischen Nationalisten Gavrilo
Princip erschossen. Daraufhin wollte Österreich-Ungarn Rache und drohte den Serben
mit Krieg.

Infolgedessen stellte Kaiser Wilhelm II. in einem Telegramm, Österreich-Ungarn den
sogenannten Blanco-Check aus (Quelle 10). Mit dieser Blankovollmacht gab die
deutsche Reichsregierung die Zustimmung für das Vorgehen gegen Serbien und bot
Österreich-Ungarn ihre vollständige, bindungslose, sowie unwiderrufliche
Unterstützung an. Diese Ausstellung des Blankochecks zeigt zum einen die
kriegsbereite Haltung des Deutschen Kaiserreichs, und zum anderen gibt dieser auch
Hinweis auf eine treibende Kraft für einen Krieg.

Darüber hinaus geht aus einem Privatbrief von Jagow vom 18.Juli 1914 hervor, dass
das Deutsche Reich, Österreich-Ungarn die volle Unterstützung selbst im Kriegsfall
zusagt. Dieser unterstreicht hiermit nochmals die Kriegsbereitschaft Deutschlands
(Quelle 2).

Besonders wichtig erscheint mir Quelle 10. Hier ermutigte Wilhelm II. die
Österreicher, einen Einmarsch in Serbien in Erwägung zu ziehen. Wilhelm II, ist der
Meinung, „den jetzigen für uns so günstigen Moment nicht unbenutzt zu lassen“. Das

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