Übungsaufsatz/Einleitung – Epik
„Das ist Literatur. Flucht vor der Wirklichkeit.“ Diese Worte stammen aus einem
Gespräch der beiden Schriftsteller Franz Kafka und Gustav Janouch. Ersterer lebte
von 1883 bis 1924 und wurde durch seine Werke „Die Verwandlung“, „Der Prozess“,
sowie zahlreiche weitere Kurzgeschichten und Romane, zu einem der bekanntesten
Autoren unserer Zeit. Seine „kafkaeske“ Schreibweise führte in der
Jahrhundertwende zu einer literarischen Revolution. Wie in dem Zitat schon
angedeutet, ist Kafka dafür removiert, seinen Texten jegliche Klarheit und
Realitätsnähe zu entziehen. Oft wird er deshalb dem Stil des Expressionismus und
Surrealismus zugeordnet. Man geht davon aus, dass viele seiner Schriften dabei
Bezug auf sein wirkliches Leben nehmen. Durch seinen „Brief an den Vater“ von
1919 ist allgemein bekannt, dass Franz Kafka ein konfliktreiches Verhältnis mit
seinem Vater pflegte, was zu einem zentralen und prägenden Motiv in vielen seiner
Werke wurde. Zudem litt der Autor an Lungentuberkulose, welche eine
maßgebende Rolle in seinem Leben, als auch seiner Literatur spielt und an welcher
er auch 1924 letztendlich verstarb. Eines seiner Texte, der auf besondere Weise das
Vater-Sohn-Verhältnis aufgreift, ist „Eine kaiserliche Botschaft“ von 1917. Dabei
beschreibt Kafka den Wunsch eines Individuums, von einem sterbenden Kaiser
durch einen Boten eine Nachricht zu bekommen, die ihn aber unmöglich erreichen
kann. Im Folgenden soll das Werk analysiert und interpretiert werden, sowie mit
Franz Kafkas Roman „Die Verwandlung“ verglichen werden.
„Das ist Literatur. Flucht vor der Wirklichkeit.“ Diese Worte stammen aus einem
Gespräch der beiden Schriftsteller Franz Kafka und Gustav Janouch. Ersterer lebte
von 1883 bis 1924 und wurde durch seine Werke „Die Verwandlung“, „Der Prozess“,
sowie zahlreiche weitere Kurzgeschichten und Romane, zu einem der bekanntesten
Autoren unserer Zeit. Seine „kafkaeske“ Schreibweise führte in der
Jahrhundertwende zu einer literarischen Revolution. Wie in dem Zitat schon
angedeutet, ist Kafka dafür removiert, seinen Texten jegliche Klarheit und
Realitätsnähe zu entziehen. Oft wird er deshalb dem Stil des Expressionismus und
Surrealismus zugeordnet. Man geht davon aus, dass viele seiner Schriften dabei
Bezug auf sein wirkliches Leben nehmen. Durch seinen „Brief an den Vater“ von
1919 ist allgemein bekannt, dass Franz Kafka ein konfliktreiches Verhältnis mit
seinem Vater pflegte, was zu einem zentralen und prägenden Motiv in vielen seiner
Werke wurde. Zudem litt der Autor an Lungentuberkulose, welche eine
maßgebende Rolle in seinem Leben, als auch seiner Literatur spielt und an welcher
er auch 1924 letztendlich verstarb. Eines seiner Texte, der auf besondere Weise das
Vater-Sohn-Verhältnis aufgreift, ist „Eine kaiserliche Botschaft“ von 1917. Dabei
beschreibt Kafka den Wunsch eines Individuums, von einem sterbenden Kaiser
durch einen Boten eine Nachricht zu bekommen, die ihn aber unmöglich erreichen
kann. Im Folgenden soll das Werk analysiert und interpretiert werden, sowie mit
Franz Kafkas Roman „Die Verwandlung“ verglichen werden.