Frese, Tabea WS 2018/2019 Allgemeine Zytologie
Quellen: Taschenlehrbuch Histologie; Thieme Verlag; viamedici; Biologie-Vorlesungen
Allgemeine Zytologie
1. Organisation der Zelle
2. Plasmamembran und Oberflächendifferenzierungen
2.1. Aufbau der Plasmamembran
Lipide der Membran
Die häufigste Lipide der
Membran sind Phospholipide
einschließlich Sphingomyelin
Kleinere Teile werden von
Glykoproteinen gebildet
Alle Membranproteine
besitzen einen hydrophilen
und einen hydrophoben Anteil
ambiphil
Lipide der Membran werden
nur durch nicht-kovalente
Bindungen zusammengehalten
Membran ist fluide wichtig für den Stofftransport und die Diffusion
Beeinflussung der Membranfluidität durch das Protein Cholesterin
Proteine
Proteine können zum großen Teil frei in der Membran schwimmen (Flüssig-Mosaik-
Modell)
Teilweise sind sie durch Anbindung an das Zytoskelett immobilisiert
Unterschiedliche Möglichkeiten der Verbindung in der Membran
Integrale Proteine: durchspannen die Zellmembran und haben so Kontakt zu
beiden Räumen
Stoffaustausch und Kommunikation zwischen Zelle und Umgebung
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, Frese, Tabea WS 2018/2019 Allgemeine Zytologie
Quellen: Taschenlehrbuch Histologie; Thieme Verlag; viamedici; Biologie-Vorlesungen
Bsp.: Transportproteine, Ionenkanäle, Ionenpumpen, Rezeptoren,
Zelladhäsionsproteine
Lipidankerproteine sind mittels eines kovalent gebundenen Lipidschwanzes
gebunden (Bsp.: Rap-Proteine der Vesikelmembranen, G-Proteine der
Plasmamembran, alkalische Phosphate der Knochenzellen)
Periphere Membranproteine
Anlagerungen an Transmembranproteine mit der Außenseite
Dienen häufig als Adaptoren, über die das Zytoskelett
indirekt an die Membranproteine angeschloss
Glykokalyx
Integraler Bestandteil der Plasmamembran
Glyko
lipide
tragen Zuckerreste am äußeren
Ende, die über die Membran hinausragen
Manche Membranproteine besitzen Oligosaccharid-reiche Abschnitte
die Gesamtheit aller zuckerhaltigen Anhängsel ist die Glykocalyx
Verleiht der Zellmembran eine negative Ladung
2.2.Kanäle, Transporter, Pumpen, Rezeptoren
Für Gase und hydrophobe Moleküle ist die Membran leicht passierbar
Plasmamembran besitzt eine selektive Durchlässigkeit (semipermeabel)
Kanäle
Erlauben den Durchtritt von Ionen entlang eines Konz.gefälles
Öffnung reguliert durch elektrochemische Signale oder körpereigene Botenstoffe
Passage von H2O erfolgt über Aquaporine
Tranporter
Ermöglichen den Durchtritt von Ionen und kleinen hydrophilen Molekülen
passiver Transport entlang eines KOnz.gefälles unter Veränderung der
Transporter
Cotransporter: Carrier, die mehrere Stoffe gleichzeitig transportieren können
Symport, Antiport, Coport
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Quellen: Taschenlehrbuch Histologie; Thieme Verlag; viamedici; Biologie-Vorlesungen
Allgemeine Zytologie
1. Organisation der Zelle
2. Plasmamembran und Oberflächendifferenzierungen
2.1. Aufbau der Plasmamembran
Lipide der Membran
Die häufigste Lipide der
Membran sind Phospholipide
einschließlich Sphingomyelin
Kleinere Teile werden von
Glykoproteinen gebildet
Alle Membranproteine
besitzen einen hydrophilen
und einen hydrophoben Anteil
ambiphil
Lipide der Membran werden
nur durch nicht-kovalente
Bindungen zusammengehalten
Membran ist fluide wichtig für den Stofftransport und die Diffusion
Beeinflussung der Membranfluidität durch das Protein Cholesterin
Proteine
Proteine können zum großen Teil frei in der Membran schwimmen (Flüssig-Mosaik-
Modell)
Teilweise sind sie durch Anbindung an das Zytoskelett immobilisiert
Unterschiedliche Möglichkeiten der Verbindung in der Membran
Integrale Proteine: durchspannen die Zellmembran und haben so Kontakt zu
beiden Räumen
Stoffaustausch und Kommunikation zwischen Zelle und Umgebung
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, Frese, Tabea WS 2018/2019 Allgemeine Zytologie
Quellen: Taschenlehrbuch Histologie; Thieme Verlag; viamedici; Biologie-Vorlesungen
Bsp.: Transportproteine, Ionenkanäle, Ionenpumpen, Rezeptoren,
Zelladhäsionsproteine
Lipidankerproteine sind mittels eines kovalent gebundenen Lipidschwanzes
gebunden (Bsp.: Rap-Proteine der Vesikelmembranen, G-Proteine der
Plasmamembran, alkalische Phosphate der Knochenzellen)
Periphere Membranproteine
Anlagerungen an Transmembranproteine mit der Außenseite
Dienen häufig als Adaptoren, über die das Zytoskelett
indirekt an die Membranproteine angeschloss
Glykokalyx
Integraler Bestandteil der Plasmamembran
Glyko
lipide
tragen Zuckerreste am äußeren
Ende, die über die Membran hinausragen
Manche Membranproteine besitzen Oligosaccharid-reiche Abschnitte
die Gesamtheit aller zuckerhaltigen Anhängsel ist die Glykocalyx
Verleiht der Zellmembran eine negative Ladung
2.2.Kanäle, Transporter, Pumpen, Rezeptoren
Für Gase und hydrophobe Moleküle ist die Membran leicht passierbar
Plasmamembran besitzt eine selektive Durchlässigkeit (semipermeabel)
Kanäle
Erlauben den Durchtritt von Ionen entlang eines Konz.gefälles
Öffnung reguliert durch elektrochemische Signale oder körpereigene Botenstoffe
Passage von H2O erfolgt über Aquaporine
Tranporter
Ermöglichen den Durchtritt von Ionen und kleinen hydrophilen Molekülen
passiver Transport entlang eines KOnz.gefälles unter Veränderung der
Transporter
Cotransporter: Carrier, die mehrere Stoffe gleichzeitig transportieren können
Symport, Antiport, Coport
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