Lernzettel
Wirtschafts- und Sozialkunde
Güter ,
V V
freie Güter wirtschaftliche Güter
z.B. Luft, Sonnenstrahlen ............... " ;
. ............ T
materielle Güter = Sachgüter immaterielle Güter
i V i r
Konsumgüter * Investitionsgüter Dienstleistungen Rechte
= Güter, die für = Güter, die von z.B. Friseur, z. B. Patente,
Endverbraucher/ Unternehmen für Kreditgewährung, Lizenzen,
-innen bestimmt die Herstellungund Versicherungsleis Eigentumsrechte
sind Verteilung anderer tungen
Güter bestimmt
sind
Gebrauchsgüter -»Gebrauchsgüter
sind langfristig sind langfristig
nutzbar (z.B. nutzbar (z. B.
Küchenmesser). Regale).
Verbrauchsgüter -»Verbrauchsgüter
werden beim werden bei der
Konsum Nutzung
verbraucht (z. B. verbraucht (z. B.
Milch). Metallgehäuse für
ein hergestelltes
Produkt).
Ökonomisches Prinzip
Minimalprinzip
o mit gegebenen Mitteln größtmöglichen Erfolg erzielen
o Mittel = fix
Minimalprinzip
o geplanten Erfolg mit geringstmöglichen Mitteln erreichen
o Erfolg = fix
Ziele von Betrieben
Betriebe handeln nach erwerbswirtschaftlichem Prinzip
operativ (kurzfristig) = Gewinnmaximierung, Liqiuditätssicherung
strategisch (langfristig) = Existenzsicherung
wirtschaftliche Ziele: z.B. Gewinnmaximierung, Umsatzsteigerung
soziale Ziele: z.B. Arbeitsplatzsicherung, Arbeitszufriedenheit steigern
ökologische Ziele: z.B. Umweltschutz, Nachhaltigkeit
gesellschaftliche Ziele: z.B. positives Unternehmensimage, politischer Einfluss
,Wirtschaftskreislauf
1.4 Wirtschaftskreislauf
Sozialleistungen Subventionen
Staat
Steuern Steuern
t i
Löhne, Gehälter Export
private -< Unter
Haushalte — Ausland
nehmen ......
Konsumausgaben Import
A
Ersparnis Kredite
.................. ► Kreditinstitute ..................
Begriff und Funktion des Marktes
Markt: gedachter oder tatsächlicher Ort, wo Angebot und Nachfrage aufeinandertreffen und
sich ein Preis bildet
Funktion des Marktes
o Verteilungsfunktion: Verteilung von Gütern von Hersteller bis Endverbraucher
o Preisbildungsfunktion: Höhe von Angebot und Nachfrage bewirken Preisbildung
o Versorgungsfunktion: Versorgung der Haushalte mit Gütern
o Koordinationsfunktion: Markt führt Angebot und Nachfrage zusammen und stimmt
sie aufeinander ab
Marktformen
o Polypol: Markt mit vielen Anbietern
o Oligopol: Markt mit wenigen Anbietern
o Monopol: Markt mit einem Anbieter
Bedürfnisse: Mangelbedürfnisse, die der Mensch beheben möchte
o abhängig von Alter, Geschlecht, Einkommen, etc.
o Antriebskraft von Kaufentscheidungen
o offene Bedürfnisse - bewusst
o latente Bedürfnisse - unterbewusst
Bedarf: Wenn Bedürfnisse sich auf bestimmte Güter beziehen und Kaufkraft (Mittel)
vorhanden sind
Nachfrage: Der tatsächliche Kauf von Gütern auf dem Markt
2
, Preise ober- und unterhalb des Gleichgewichtspreises haben Auswirkungen auf Marktmacht
von Nachfragern und Anbietern
Oberhalb Gleichgewichtspreis: Angebot größer als Nachfrage
o Angebotsüberhang / Nachfragelücke
o Käufermarkt: Käufer haben stärkere Marktmacht - Preise werden sinken
Unterhalb Gleichgewichtspreis: Nachfrage größer als Angebot
o Nachfrageüberhang / Angebotslücke
o Verkäufermarkt: Verkäufer haben stärkere Marktmacht - Preise werden steigen
Preismechanismus (Niedrigpreis- und Hochpreisstrategie) führen zu Marktgleichgewicht
Marktmacht eines Anbieters umso schwächer
o je mehr Wettbewerb
o je mehr Bedingungen eines vollkommenen Marktes
o je mehr Angebotsüberhang - Niedrigpreisstrategie
Marktmacht von Anbietern umso stärker
o je weniger Wettbewerb
o je weniger Bedingungen eines vollkommenen Marktes
o je größer Nachfrageüberhang - Hochpreisstrategie
Gesetz des Angebots
o je höher der Preis, desto größer das Angebot
o je niedriger der Preis, desto niedriger das Angebot
Gesetz der Nachfrage
o je höher der Preis, desto geringer die Nachfrage
o je niedriger der Preis, desto höher die Nachfrage
Modell des Marktgleichgewichts: Markt mit idealen Bedingungen
o Vollständige Konkurrenz -> nur in Theorie
Bedingungen:
o Polypol: viele Anbieter und Nachfrager
o Vollkommener Markt:
■ homogene Güter: Güter mit gleicher Qualität, Form, Größe, etc.
■ Markttransparenz: alle Marktteilnehmer kennen sämtliche Informationen über
Anbieter, Nachfrager, Preise, etc.
■ keine persönlichen Präferenzen: z. B. Entscheidung unabhängig von nettem
Anbieter
■ keine räumlichen Präferenzen: z. B. am erst besten Stand
■ keine zeitlichen Präferenzen: z. B: Öffnungszeiten, Lieferdauer
Kooperationen
Kartelle: gleichartige Betriebe treffen zur Beeinflussung des Marktes Abmachungen
o Verboten - unter Kontrolle des Bundeskartellamts (laut GWB)
Konzerne: beteiligte Unternehmen bleiben nach außen hin bestehen, geben jedoch
wirtschaftliche Selbstständigkeit ab
o z.B. Unilever kauft Langnese auf, Langnese bleibt unter wirtschaftlicher Leitung von
Unilever weiterhin bestehen
3
, Trust: Fusion von mehreren Unternehmen unter Abgabe wirtschaftlicher und rechtlicher
Selbstständigkeit zur Marktbeherrschung
o z.B. Vereinigung von Daimler-Benz mit Chrysler zu Daimler-Chrysler
Betriebswirtschaftliche Produktionsfaktoren
Elementarfaktoren Dispositive Faktoren
• ausführende Arbeit • betriebliche Führung
• Waren • Planung
• Standort • Organisation
• Ausstattung • Überwachung
Volkswirtschaftliche Produktionsfaktoren
Boden Arbeit Kapital Bildung
Anbau-, Abbau- und Dispositive (verwaltende, Produzierte Technisches Wissen
Standortfaktor organisierende, Produktionsmittel: durch Aus- und
anordnende) Arbeit und Kombination aus Fortbildung vermitteln
ausführende Arbeit Arbeit und Boden
Arbeitsteilung
Gesellschaftliche Technische Volkswirtschaftliche Internationale
Arbeitsteilung Arbeitsteilung Arbeitsteilung Arbeitsteilung
- nach Alter, - Teilung in sich - primärer Sektor: - Spezialisierung
Lernphase wiederholende Urerzeugung (z.B. bestimmter Länder
- nach Berufsspaltung Teilarbeiten Landwirtschaft) auf Herstellung
(z.B. Neurologie, - Maschineneinsatz - sekundärer Sektor: bestimmter Güter
Orthopädie) Weiterverarbeitung (z.B. - Verlagerung der
Lebensmittelindustrie) Produktion in
- tertiärer Sektor: Verteilung andere Länder
und sonstige
Dienstleistungen (z.B.
Einzelhandel)
Vor- und Nachteile der Arbeitsteilung
Vorteile Nachteile
- höhere Produktivität - Gesamtübersicht kann verloren gehen
- höheres Einkommen - eventuelle Umweltbelastung durch
- gesteigerte Effizienz internationale Arbeitsteilung
- kürzere Arbeitsdauer
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Wirtschafts- und Sozialkunde
Güter ,
V V
freie Güter wirtschaftliche Güter
z.B. Luft, Sonnenstrahlen ............... " ;
. ............ T
materielle Güter = Sachgüter immaterielle Güter
i V i r
Konsumgüter * Investitionsgüter Dienstleistungen Rechte
= Güter, die für = Güter, die von z.B. Friseur, z. B. Patente,
Endverbraucher/ Unternehmen für Kreditgewährung, Lizenzen,
-innen bestimmt die Herstellungund Versicherungsleis Eigentumsrechte
sind Verteilung anderer tungen
Güter bestimmt
sind
Gebrauchsgüter -»Gebrauchsgüter
sind langfristig sind langfristig
nutzbar (z.B. nutzbar (z. B.
Küchenmesser). Regale).
Verbrauchsgüter -»Verbrauchsgüter
werden beim werden bei der
Konsum Nutzung
verbraucht (z. B. verbraucht (z. B.
Milch). Metallgehäuse für
ein hergestelltes
Produkt).
Ökonomisches Prinzip
Minimalprinzip
o mit gegebenen Mitteln größtmöglichen Erfolg erzielen
o Mittel = fix
Minimalprinzip
o geplanten Erfolg mit geringstmöglichen Mitteln erreichen
o Erfolg = fix
Ziele von Betrieben
Betriebe handeln nach erwerbswirtschaftlichem Prinzip
operativ (kurzfristig) = Gewinnmaximierung, Liqiuditätssicherung
strategisch (langfristig) = Existenzsicherung
wirtschaftliche Ziele: z.B. Gewinnmaximierung, Umsatzsteigerung
soziale Ziele: z.B. Arbeitsplatzsicherung, Arbeitszufriedenheit steigern
ökologische Ziele: z.B. Umweltschutz, Nachhaltigkeit
gesellschaftliche Ziele: z.B. positives Unternehmensimage, politischer Einfluss
,Wirtschaftskreislauf
1.4 Wirtschaftskreislauf
Sozialleistungen Subventionen
Staat
Steuern Steuern
t i
Löhne, Gehälter Export
private -< Unter
Haushalte — Ausland
nehmen ......
Konsumausgaben Import
A
Ersparnis Kredite
.................. ► Kreditinstitute ..................
Begriff und Funktion des Marktes
Markt: gedachter oder tatsächlicher Ort, wo Angebot und Nachfrage aufeinandertreffen und
sich ein Preis bildet
Funktion des Marktes
o Verteilungsfunktion: Verteilung von Gütern von Hersteller bis Endverbraucher
o Preisbildungsfunktion: Höhe von Angebot und Nachfrage bewirken Preisbildung
o Versorgungsfunktion: Versorgung der Haushalte mit Gütern
o Koordinationsfunktion: Markt führt Angebot und Nachfrage zusammen und stimmt
sie aufeinander ab
Marktformen
o Polypol: Markt mit vielen Anbietern
o Oligopol: Markt mit wenigen Anbietern
o Monopol: Markt mit einem Anbieter
Bedürfnisse: Mangelbedürfnisse, die der Mensch beheben möchte
o abhängig von Alter, Geschlecht, Einkommen, etc.
o Antriebskraft von Kaufentscheidungen
o offene Bedürfnisse - bewusst
o latente Bedürfnisse - unterbewusst
Bedarf: Wenn Bedürfnisse sich auf bestimmte Güter beziehen und Kaufkraft (Mittel)
vorhanden sind
Nachfrage: Der tatsächliche Kauf von Gütern auf dem Markt
2
, Preise ober- und unterhalb des Gleichgewichtspreises haben Auswirkungen auf Marktmacht
von Nachfragern und Anbietern
Oberhalb Gleichgewichtspreis: Angebot größer als Nachfrage
o Angebotsüberhang / Nachfragelücke
o Käufermarkt: Käufer haben stärkere Marktmacht - Preise werden sinken
Unterhalb Gleichgewichtspreis: Nachfrage größer als Angebot
o Nachfrageüberhang / Angebotslücke
o Verkäufermarkt: Verkäufer haben stärkere Marktmacht - Preise werden steigen
Preismechanismus (Niedrigpreis- und Hochpreisstrategie) führen zu Marktgleichgewicht
Marktmacht eines Anbieters umso schwächer
o je mehr Wettbewerb
o je mehr Bedingungen eines vollkommenen Marktes
o je mehr Angebotsüberhang - Niedrigpreisstrategie
Marktmacht von Anbietern umso stärker
o je weniger Wettbewerb
o je weniger Bedingungen eines vollkommenen Marktes
o je größer Nachfrageüberhang - Hochpreisstrategie
Gesetz des Angebots
o je höher der Preis, desto größer das Angebot
o je niedriger der Preis, desto niedriger das Angebot
Gesetz der Nachfrage
o je höher der Preis, desto geringer die Nachfrage
o je niedriger der Preis, desto höher die Nachfrage
Modell des Marktgleichgewichts: Markt mit idealen Bedingungen
o Vollständige Konkurrenz -> nur in Theorie
Bedingungen:
o Polypol: viele Anbieter und Nachfrager
o Vollkommener Markt:
■ homogene Güter: Güter mit gleicher Qualität, Form, Größe, etc.
■ Markttransparenz: alle Marktteilnehmer kennen sämtliche Informationen über
Anbieter, Nachfrager, Preise, etc.
■ keine persönlichen Präferenzen: z. B. Entscheidung unabhängig von nettem
Anbieter
■ keine räumlichen Präferenzen: z. B. am erst besten Stand
■ keine zeitlichen Präferenzen: z. B: Öffnungszeiten, Lieferdauer
Kooperationen
Kartelle: gleichartige Betriebe treffen zur Beeinflussung des Marktes Abmachungen
o Verboten - unter Kontrolle des Bundeskartellamts (laut GWB)
Konzerne: beteiligte Unternehmen bleiben nach außen hin bestehen, geben jedoch
wirtschaftliche Selbstständigkeit ab
o z.B. Unilever kauft Langnese auf, Langnese bleibt unter wirtschaftlicher Leitung von
Unilever weiterhin bestehen
3
, Trust: Fusion von mehreren Unternehmen unter Abgabe wirtschaftlicher und rechtlicher
Selbstständigkeit zur Marktbeherrschung
o z.B. Vereinigung von Daimler-Benz mit Chrysler zu Daimler-Chrysler
Betriebswirtschaftliche Produktionsfaktoren
Elementarfaktoren Dispositive Faktoren
• ausführende Arbeit • betriebliche Führung
• Waren • Planung
• Standort • Organisation
• Ausstattung • Überwachung
Volkswirtschaftliche Produktionsfaktoren
Boden Arbeit Kapital Bildung
Anbau-, Abbau- und Dispositive (verwaltende, Produzierte Technisches Wissen
Standortfaktor organisierende, Produktionsmittel: durch Aus- und
anordnende) Arbeit und Kombination aus Fortbildung vermitteln
ausführende Arbeit Arbeit und Boden
Arbeitsteilung
Gesellschaftliche Technische Volkswirtschaftliche Internationale
Arbeitsteilung Arbeitsteilung Arbeitsteilung Arbeitsteilung
- nach Alter, - Teilung in sich - primärer Sektor: - Spezialisierung
Lernphase wiederholende Urerzeugung (z.B. bestimmter Länder
- nach Berufsspaltung Teilarbeiten Landwirtschaft) auf Herstellung
(z.B. Neurologie, - Maschineneinsatz - sekundärer Sektor: bestimmter Güter
Orthopädie) Weiterverarbeitung (z.B. - Verlagerung der
Lebensmittelindustrie) Produktion in
- tertiärer Sektor: Verteilung andere Länder
und sonstige
Dienstleistungen (z.B.
Einzelhandel)
Vor- und Nachteile der Arbeitsteilung
Vorteile Nachteile
- höhere Produktivität - Gesamtübersicht kann verloren gehen
- höheres Einkommen - eventuelle Umweltbelastung durch
- gesteigerte Effizienz internationale Arbeitsteilung
- kürzere Arbeitsdauer
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