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Notizen

Statistik 1 komplett – Lernzettel Deskriptive Statistik: Skalen, Verteilungen, Lagemaße & Streuungsmaße (mit Beispielen & Quiz)

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Statistik verstehen statt auswendig lernen! Drei farbige Lernzettel (zusammen 15 Seiten) zur deskriptiven Statistik. Sie sind vom Leichten zum Schweren aufgebaut: Jedes Thema startet ganz einfach und steigert sich dann Level für Level. Durch alle Zettel führt dich das Maskottchen „Stati“ mit Merksätzen, Eselsbrücken und Tipps zu typischen Klausurfallen. Lernzettel 1 – Grundlagen & Verteilungen - Deskriptive Statistik vs. Inferenzstatistik - Grundgesamtheit, Stichprobe & 5 Stichprobenverfahren (inkl. Eselsbrücke Schicht vs. Klumpen) - Messskalen: nominal, ordinal, Intervall, Verhältnis – und was man mit ihnen rechnen darf - Absolute, relative & kumulierte Häufigkeiten - Klassenbildung, Histogramm vs. Balkendiagramm, Sturges, Scott & Freedman-Diaconis - Verteilungsformen mit Diagrammen: unimodal, bimodal, symmetrisch, rechts- & linksschief - Lageregel: Wo liegen Modus, Median und Mittelwert? Lernzettel 2 – Lagemaße - Summenzeichen Σ verständlich erklärt - Modus, Median (gerade & ungerade Anzahl), arithmetisches Mittel - Getrimmter Mittelwert mit durchgerechnetem Beispiel - Empirische p-Quantile (beide Fälle der Formel) - Geometrisches Mittel für Renditen – mit Beispiel, warum das arithmetische Mittel hier falsch liegt - Harmonisches Mittel für Geschwindigkeiten (inkl. Taschenrechner-Eingabe) - Übersicht: Welcher Mittelwert wann? - Profi-Level: Herleitung des Mittelwerts als Minimum per Ableitung Lernzettel 3 – Streuungsmaße - Spannweite & Interquartilsabstand - Quadratsumme Sxx Schritt für Schritt - Stichprobenvarianz & Standardabweichung mit Kochrezept - Stichprobe vs. Grundgesamtheit (x̄, s² vs. μ, σ²) – und warum n−1 - Verschiebungssatz mit durchgerechnetem Beispiel - Plausibilitäts-Checks, mit denen du Rechenfehler sofort erkennst Zu jedem Zettel: Mini-Quiz mit Lösungen + Checkliste zum Abhaken Viele Rechenbeispiele, Tabellen und Diagramme Ideal für Erstsemester in Psychologie, BWL, VWL, Sozialwissenschaften und alle mit Statistik-Grundlagenmodul Perfekt zur Klausurvorbereitung oder als Begleitung zur Vorlesung!

Inhaltsvorschau

Statistik, Schritt für Schritt
Deskriptive Statistik · vom Leichten zum Schweren
1 Grundidee 2 Stichproben 3 Skalen 4 Häufigkeiten 5 Histogramm

6 Verteilungsformen 7 Lagemaße 8 Profi




👋
Hi, ich bin Stati! Ich begleite dich durch die Statistik. Wir starten ganz easy, und jedes Level baut auf
dem letzten auf. Die ★ zeigen dir, wie knifflig es wird.



Level 1 Worum geht's überhaupt? ★★★★
Statistik heißt: Daten sammeln, beschreiben und daraus begründete Schlüsse ziehen.

Deskriptive Statistik Inferenzstatistik
Ich beschreibe die Daten, die ich habe. Ich schließe von wenigen auf alle, mit Unsicherheit.
„Die 200 Befragten schlafen im Schnitt 6,8 h.“ „Studis in Deutschland schlafen also ca. 6,6–7,0 h.“


Begriff Bedeutet Beispiel

Merkmalsträger wer/was untersucht wird eine Person

Merkmal die Eigenschaft, die mich interessiert Schlafdauer

Merkmalsausprägung der konkrete Wert 7 Stunden



Deskriptiv = ich beschreibe, was ich habe.
Inferenz = ich schließe auf alle.




Level 2 Grundgesamtheit, Stichprobe & Auswahlverfahren ★★★★

Grundgesamtheit (N) Stichprobe (n)
Alle, über die ich etwas wissen will. Der Teil, den ich wirklich untersuche.
z. B. alle 3.000 Studis der Uni z. B. 100 davon

Eine gute Stichprobe ist repräsentativ, also ein Mini-Abbild aller. Wird eine Gruppe bevorzugt, ist sie verzerrt
(Bias). Zufall schützt davor.




Statistik · Schritt für Schritt · Seite 1/6

, Verfahren So geht's Erkennst du an …

Einfache Zufallsstichprobe Lostrommel: jeder hat die gleiche Chance „zufällig ausgelost“

Systematisch jedes k-te Element (Start möglichst zufällig) „jede 10. Person“, „ab Nr. 4“

Geschichtet in Gruppen teilen, aus jeder Gruppe ein paar ziehen „aus jedem Jahrgang …“

Klumpen ein paar Gruppen auslosen und diese komplett nehmen „8 Filialen, dort alle Kunden“

Gelegenheit wen man leicht erreicht, also nicht zufällig „Follower“, „Leute in der Mensa“


Rechentrick systematisch
Schicht = aus allen ein bisschen. Stichprobengröße ≈ N ÷ Abstand
Klumpen = von wenigen alles. 3.000 Studis, jede 30. → 3000 ÷ 30 = 100




Level 3 Messskalen – was darf ich rechnen? ★★★★
Die Skalen sind wie eine Treppe: Jede Stufe kann alles von der vorherigen plus etwas Neues.

Verhältnis
Intervall + echter Nullpunkt
Ordinal + Abstände ÷ „doppelt so viel“
Nominal + Reihenfolge − Alter, Gewicht, Einkommen
nur Namen <> °C, Jahreszahl
=≠ Noten, Platzierung, „wenig–
Augenfarbe, Studiengang, PLZ sehr“


Skala Sinnvolles Lagemaß Datenart

Nominal Modus qualitativ (kategorial)

Ordinal Modus, Median

Intervall Modus, Median, Mittelwert quantitativ (metrisch)

Verhältnis alles


Typische Fallen
• 20 °C ist nicht „doppelt so warm“ wie 10 °C: 0 °C ist kein echter Nullpunkt, deshalb Intervall. (Kelvin wäre eine
Verhältnisskala.)
• Schulnoten sind streng genommen ordinal, also wäre der Median das passende Maß.
• PLZ, Trikotnummern sehen aus wie Zahlen, sind aber nur Namen, also nominal.

Diskret = abzählbar (Anzahl Geschwister) · Stetig = beliebig fein messbar (Körpergröße)



Level 4 Häufigkeiten ★★★★

absolut f relativ h kumuliert H
Wie oft? Welcher Anteil? Alles bis einschließlich hier
f = Anzahl h=f/n H = h₁ + h₂ + …




Statistik · Schritt für Schritt · Seite 2/6

Dokument Information

Hochgeladen auf
7. oktober 2026
Anzahl der Seiten
6
geschrieben in
2026/2027
Typ
Notizen
Professor(en)
Von thaden
Enthält
Methodenlehre 1
10,96 €

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