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Zusammenfassung

Zusammenfassung Entwicklung des Dramas über die Epochen hinweg

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Ich habe für mein NDL-Examen diese Zusammenfassung erstellt, in der die wichtigsten Eckdaten und Zusammenhänge übersichtlich festgehalten sind. Das Dokument richtet sich an alle, die sich einen ersten Überblick über die Prüfungsinhalte verschaffen oder bereits gelerntes Wissen wiederholen möchten. Mir selbst hat diese kompakte Zusammenfassung beim Lernen sehr geholfen, da ich die umfangreichen Inhalte auf die wesentlichen Punkte reduziert und prägnant aufbereitet habe. Im NDL-Examen Bayern kam beispielsweise bereits eine Aufgabenstellung vor, bei der die Entwicklung des Dramas über die Epochen hinweg skizziert werden sollte. Bitte beachtet jedoch, dass diese Zusammenfassung allein selbstverständlich nicht als vollständige Prüfungsvorbereitung ausreicht. Sie dient vielmehr als Überblick und Lernhilfe. Um die Zusammenhänge wirklich zu verstehen, sollten die genannten Beispielwerke gelesen und inhaltlich nachvollzogen werden. Zusätzlich ist es empfehlenswert, mit geeigneter Sekundärliteratur zu arbeiten, um die literaturwissenschaftlichen Hintergründe, Interpretationsansätze und Zusammenhänge der einzelnen Epochen vertiefend zu erfassen. Wichtig: Außerdem habe ich nicht alle Epochen vollständig aufgenommen. Aufgrund des großen Umfangs der Prüfungsinhalte habe ich beim Lernen eine Auswahl getroffen und mich auf diejenigen Epochen konzentriert, die für mich besonders relevant waren.

Inhaltsvorschau

Entwicklung des Dramas über die Epochen hinweg


Barock:
Theater
- 16 Jhd. Zuschauer sitzen um die Bühne
- Veränderung: Theater im 17 Jhd.: Bühne und Zuschauer getrennt, Kulisse erfunden
(Perspektive)
➔ Tiefe Raumwandlung, erstmals theatrische Illusion
- Zwei Ebenen Bühne mit kleinem Balkon (auf Balkon werden Handlungen
abstrakt/mimisch vereinfacht dargestellt)
- Hauptfiguren auf Hauptbühne -> Dualismus/Zweiteilung
- Bühne als verkleinertes Abbild der Welt (theatrum mundi)
- Entwicklung der Oper z.B. Heinrich Schütz und Andreas Gryphius „Daphne“, 1627
- Oper: Kombination von Gesang und Schauspiel

Schuldrama der Jesuiten-> lateinsprachliches Barockdrama
- Lateinunterricht wurde durch kleine Dialoge „aufgelockert“
➔ Entstehung kleiner Theatertexte -> zentral christliche Lehre
➔ Bekanntestes: Jakob Bidermann, Cenodoxus („Der Doktor von Paris“ Knittelvers=
vierhebiger Jambus)

Trauer und Freudenspiele:
- Welt als Theater
- Laienspiel, professionelles Wandertheater, protestantisches Schultheater,
katholisches Ordensdrama, Hoftheater, Oper)



Aufklärung:
Theaterreform
- 1727: Gründung der Neuberschen Komödiantengesellschaft
- 1737: Die Verehrung der Vollkommenheit durch die gebesserten deutschen
Schauspiele
➔ Komödie und Tragödie werden erstmals getrennt, Institutionalisierung des Theaters
- Im Theater wird ein potenzieller Bedeutungsrahmen gegeben, der dennoch Freiraum
zur eigenen Interpretation lässt
- Drama als beliebteste literarische Gattung der aufklärerischen Schriftsteller, denn ihrer
Ansicht nach eignet es sich am besten um die Zuschauer zu erziehen
- Gottsched verurteilt in „Versuch einer critischen Dichtkunst vor die Deutschen“ die
Barockdichtung aus Sicht der Aufklärer
- Gottsched setzt sich dafür ein das Drama am franz. Klassizismus und an der Antike zu
orientieren-> modernes klassisches Theater entstand „Versuch einer kritischen
Dichtkunst“
- Gottsched: Adelige und Fürsten sollten nur in Tragödien und Heldendichtungen
auftreten, Bürger und Leute mit geringem sozialen Status nur in Komödien und
Romanen.
- Strenge Einhaltung von den aristotelischen drei Einheiten: Zeit, Ort, Handlung im
Drama
- Gottsched: Bewunderung des Helden -> Lerneffekt -> Bewunderungskonzept

Dokument Information

Hochgeladen auf
30. juli 2026
Anzahl der Seiten
8
geschrieben in
2025/2026
Typ
Zusammenfassung
12,99 €

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