Leadership 4.0 — Lernzusammenfassung
Modul DLBWPLS01-01 · IU Internationale Hochschule · Studiengang Digital Business · Klausur-Kompaktskript
Strukturiert nach den 6 Lektionen · Original-Definitionen & Kernbegriffe hervorgehoben · Schaubilder als eigene, vereinfachte
Nachzeichnungen der Modelle (kein Bildzitat aus dem Skript). Durchgehender Fall: Unternehmen FutureTech Innovations mit
Taskforce „Leadership 4.0".
1 · Grundlagen des Führungsbegriffs 5 · Persönliche Faktoren
2 · Leadership-4.0-Modelle 6 · Leadership in der Praxis
3 · Leadership und Management ★ Wichtigste Merksätze
4 · Organisationale Faktoren
Lektion 1 — Grundlagen des Führungsbegriffs
Kern-Definition (Northouse + Haslam): Führung wird als ein dynamischer Prozess verstanden, in dem
eine oder mehrere Personen andere dazu inspirieren und motivieren, gemeinsam an der Erreichung
kollektiver Ziele zu arbeiten — inkl. dem gemeinsamen Formen von Überzeugungen, Werten und
Verständnissen.
4 zentrale Komponenten (Northouse): Führung ist ein dynamischer Prozess · umfasst (in-)direkte
Einflussnahme · findet in Gruppen statt · strebt gemeinsame Ziele an. (Leadership & Führung = synonym.)
Entwicklung der Führungsdefinition über die Zeit (Northouse)
bis 1940er 40er–60er 70er–80er 80er–90er seit 2000ern
Eigenschaft Verhalten Beziehung Fähigkeit Prozess
(Trait)
von eigenschafts-/verhaltensbasiert → hin zu Beziehung, erlernbarer Fähigkeit & Prozess
Abb. 1 · Eigene Darstellung der Definitionsentwicklung
Historische Stationen
Max Weber – bürokratische Führung: Rationalität, feste Regeln, klare Hierarchie, Trennung Amt/Person.
Frederick Taylor – Taylorismus: Effizienz durch Arbeitsteilung/Spezialisierung; „Ideal Worker"; vernachlässigt
Bedürfnisse der Arbeitenden.
Human-Relations-Bewegung (1920/30er): soziale Beziehungen + psychologische Bedürfnisse zählen —
Hawthorne-Experimente (Elton Mayo): soziale Faktoren steigern Produktivität.
Demokratischer Führungsstil: Partizipation, Mitarbeiterbeteiligung.
Moderne Stile
Transformationale Führung (Inspiration, Vision, Innovation, persönliche Entwicklung) · Situative/adaptive
Führung (Stil an Situation + Reifegrad anpassen; Reifegrad-Modell Hersey/Blanchard) · Authentische Führung
(Echtheit, Integrität, Transparenz).
Emotionale Intelligenz (EQ) = Fähigkeit, eigene und fremde Emotionen zu erkennen, zu verstehen und
angemessen darauf zu reagieren (Salovey/Mayer; popularisiert durch Goleman).
Goldstandard = metaphorisch der höchste Qualitäts-/Leistungsstandard, Benchmark/Referenzpunkt.
, VUCA (ursprünglich militärisch)
V — Volatility U — Uncertainty
Volatilität: Dynamik, Unsicherheit: Unvorher-
Geschwindigkeit & Ausmaß sehbarkeit, schwer zu
von Veränderungen prognostizieren
C — Complexity A — Ambiguity
Komplexität: Vielschichtig- Ambiguität: Mehrdeutigkeit,
keit, keine klare mehrere Interpretationen
Ursache-Wirkung möglich
Abb. 2 · Eigene Darstellung des VUCA-Konzepts
Neue Herausforderungen von Führung
Hierarchie = System, in dem Personen nach Rang organisiert sind; typisch: Top-down-Entscheidung, oft mit
Mikromanagement. Entspricht nicht mehr der Dynamik moderner Entscheidungsprozesse.
New Work (Frithjof Bergmann) = Konzepte, die Flexibilität, Selbstbestimmung und Sinnhaftigkeit in den
Mittelpunkt der Arbeit stellen.
Konkrete Herausforderungen: Anpassung an digitale/kulturelle Veränderungen (digital literacy, Agilität) · flexible/adaptive
Strukturen · emotionale Intelligenz & Kollaboration (Remote Work, Workation) · Innovation & lebenslanges Lernen ·
Nachhaltigkeit/CSR · soziale Verantwortung & Diversität.
Lektion 2 — Leadership-4.0-Modelle
Leitsatz: Es gibt keinen einen, perfekten Führungsstil („one size fits all" existiert nicht) —
Führungseffektivität hängt von der Anpassung an den Kontext ab.
Drei klassische Führungsmodelle
eigenschaftsorientiert verhaltenswissenschaftl. kontingenztheoretisch
Wer ist die Führungskraft? Was tut sie? In welcher Situation?
Abb. 3 · Eigene Darstellung der traditionellen Strömungen
Ansatz Hauptmerkmal / Vertreter Grundannahme
eigenschaftsorientiert individuelle Merkmale (Intelligenz, Charisma…); Stogdill Führungskräfte werden
geboren, nicht gemacht
Modul DLBWPLS01-01 · IU Internationale Hochschule · Studiengang Digital Business · Klausur-Kompaktskript
Strukturiert nach den 6 Lektionen · Original-Definitionen & Kernbegriffe hervorgehoben · Schaubilder als eigene, vereinfachte
Nachzeichnungen der Modelle (kein Bildzitat aus dem Skript). Durchgehender Fall: Unternehmen FutureTech Innovations mit
Taskforce „Leadership 4.0".
1 · Grundlagen des Führungsbegriffs 5 · Persönliche Faktoren
2 · Leadership-4.0-Modelle 6 · Leadership in der Praxis
3 · Leadership und Management ★ Wichtigste Merksätze
4 · Organisationale Faktoren
Lektion 1 — Grundlagen des Führungsbegriffs
Kern-Definition (Northouse + Haslam): Führung wird als ein dynamischer Prozess verstanden, in dem
eine oder mehrere Personen andere dazu inspirieren und motivieren, gemeinsam an der Erreichung
kollektiver Ziele zu arbeiten — inkl. dem gemeinsamen Formen von Überzeugungen, Werten und
Verständnissen.
4 zentrale Komponenten (Northouse): Führung ist ein dynamischer Prozess · umfasst (in-)direkte
Einflussnahme · findet in Gruppen statt · strebt gemeinsame Ziele an. (Leadership & Führung = synonym.)
Entwicklung der Führungsdefinition über die Zeit (Northouse)
bis 1940er 40er–60er 70er–80er 80er–90er seit 2000ern
Eigenschaft Verhalten Beziehung Fähigkeit Prozess
(Trait)
von eigenschafts-/verhaltensbasiert → hin zu Beziehung, erlernbarer Fähigkeit & Prozess
Abb. 1 · Eigene Darstellung der Definitionsentwicklung
Historische Stationen
Max Weber – bürokratische Führung: Rationalität, feste Regeln, klare Hierarchie, Trennung Amt/Person.
Frederick Taylor – Taylorismus: Effizienz durch Arbeitsteilung/Spezialisierung; „Ideal Worker"; vernachlässigt
Bedürfnisse der Arbeitenden.
Human-Relations-Bewegung (1920/30er): soziale Beziehungen + psychologische Bedürfnisse zählen —
Hawthorne-Experimente (Elton Mayo): soziale Faktoren steigern Produktivität.
Demokratischer Führungsstil: Partizipation, Mitarbeiterbeteiligung.
Moderne Stile
Transformationale Führung (Inspiration, Vision, Innovation, persönliche Entwicklung) · Situative/adaptive
Führung (Stil an Situation + Reifegrad anpassen; Reifegrad-Modell Hersey/Blanchard) · Authentische Führung
(Echtheit, Integrität, Transparenz).
Emotionale Intelligenz (EQ) = Fähigkeit, eigene und fremde Emotionen zu erkennen, zu verstehen und
angemessen darauf zu reagieren (Salovey/Mayer; popularisiert durch Goleman).
Goldstandard = metaphorisch der höchste Qualitäts-/Leistungsstandard, Benchmark/Referenzpunkt.
, VUCA (ursprünglich militärisch)
V — Volatility U — Uncertainty
Volatilität: Dynamik, Unsicherheit: Unvorher-
Geschwindigkeit & Ausmaß sehbarkeit, schwer zu
von Veränderungen prognostizieren
C — Complexity A — Ambiguity
Komplexität: Vielschichtig- Ambiguität: Mehrdeutigkeit,
keit, keine klare mehrere Interpretationen
Ursache-Wirkung möglich
Abb. 2 · Eigene Darstellung des VUCA-Konzepts
Neue Herausforderungen von Führung
Hierarchie = System, in dem Personen nach Rang organisiert sind; typisch: Top-down-Entscheidung, oft mit
Mikromanagement. Entspricht nicht mehr der Dynamik moderner Entscheidungsprozesse.
New Work (Frithjof Bergmann) = Konzepte, die Flexibilität, Selbstbestimmung und Sinnhaftigkeit in den
Mittelpunkt der Arbeit stellen.
Konkrete Herausforderungen: Anpassung an digitale/kulturelle Veränderungen (digital literacy, Agilität) · flexible/adaptive
Strukturen · emotionale Intelligenz & Kollaboration (Remote Work, Workation) · Innovation & lebenslanges Lernen ·
Nachhaltigkeit/CSR · soziale Verantwortung & Diversität.
Lektion 2 — Leadership-4.0-Modelle
Leitsatz: Es gibt keinen einen, perfekten Führungsstil („one size fits all" existiert nicht) —
Führungseffektivität hängt von der Anpassung an den Kontext ab.
Drei klassische Führungsmodelle
eigenschaftsorientiert verhaltenswissenschaftl. kontingenztheoretisch
Wer ist die Führungskraft? Was tut sie? In welcher Situation?
Abb. 3 · Eigene Darstellung der traditionellen Strömungen
Ansatz Hauptmerkmal / Vertreter Grundannahme
eigenschaftsorientiert individuelle Merkmale (Intelligenz, Charisma…); Stogdill Führungskräfte werden
geboren, nicht gemacht