33
, Evolutionstheorien
Lamarck:
ging davon aus, dass sich Arten aktiv und schrittweise an wechselnde
Umweltbedingungen anpassen
sie besitzen einen eigenen inneren Antrieb zur „Vervollkommnung“ -> jedes Individuum
will sich somit perfekt an die Umwelt anpassen (treibende Kraft)
durch den Gebrauch oder Nichtgebrauch von Organen prägen sich diese aus oder
verkümmern -> Veränderungen im Bauplan der Lebewesen
die so im Laufe des Lebens erworbenen Merkmale / Eigenschaften (Modifikationen)
können an die Nachkommen weitervererbt werden
Veränderung der Umwelt
verursacht
Inneres Bedürfnis
Gebrauch Nichtgebrauch
(durch Modifikation)
Vervollkommnung Verkümmerung
Vererbung neuerworbener
Eigenschaften
Veränderung der Art
34
, Darwin:
Alle Arten haben mehr Nachkommen, als für die „Erhaltung der Art“ notwendig wäre
(Überproduktion).
Die Individuen einer Population unterscheiden sich (Variabilität). Die Unterschiede
können an die Nachkommen weitergeben werden.
Die Überproduktion von Nachkommen führt unter den Individuen einer Population zum
Kampf ums Dasein (struggle for life)
Lebewesen, die besser an ihre Umwelt angepasst sind, überleben häufiger als nicht so
gut angepasste Lebewesen („Survival of the Fittest“) und können sich am erfolgreichsten
fortpflanzen = natürliche Auslese (Selektion)
o (Selektion = „Triebkraft“ der Artwandlung)
Vorteilhafte Eigenschaften werden so unter den Individuen einer Art immer häufiger
(Artwandel) -> schrittweise immer bessere Angepasstheit der Lebewesen führt zu einem
Artwandel
Variation
(z.B. durch Mutation, Rekombination, etc.)
Unter optimalen Bedingungen:
Überproduktion von Nachkommen
Struggle for life
(Kampf ums Dasein)
Survival of the fittest
(es überleben diejenigen, die am besten
an die Umweltbedingungen angepasst sind)
vermehren und vererben der Eigenschaften
natürlich Selektion
Veränderung der Art
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