Personal & Organisation –
Zusammenfassung
1. Einordnung und Bedeutung des Personalmanagements
1.1 Grundbegriffe
Personalwirtschaft
Oberbegriff für alle betrieblichen Aktivitäten, die sich mit dem Produktionsfaktor Arbeit
befassen. Sie umfasst Planung, Einsatz, Entwicklung und Freisetzung von Mitarbeitern.
Personalmanagement
Bezeichnet die aktive, bewusste und systematische Gestaltung aller personalbezogenen
Aufgaben im Unternehmen.
Human Resource Management (HRM)
Moderne, strategische Sichtweise des Personalmanagements. Mitarbeiter werden als
langfristige Ressource und Erfolgsfaktor verstanden, nicht nur als Kostenfaktor.
Zentrale Definition (klausurrelevant):
Personalmanagement ist ein aktiv zu gestaltendes, methodisch und inhaltlich fundiertes
System des Unternehmens, das neben den finanz- und leistungswirtschaftlichen Systemen als
dritte Säule eines erfolgreichen Unternehmens existenziell notwendig ist.
Merksatz:
Ohne Personalmanagement kein nachhaltiger Unternehmenserfolg.
,1.2 Organisatorische Einbindung
In kleinen Unternehmen existiert häufig keine eigene Personalabteilung; Personalaufgaben
werden von der Geschäftsleitung übernommen.
In mittleren Unternehmen entstehen erste eigenständige HR-Strukturen.
In großen Unternehmen gibt es spezialisierte Personalabteilungen mit klarer
Aufgabenverteilung.
In einigen Industriezweigen sind eigene Personalstrukturen ab bestimmten Größen gesetzlich
oder organisatorisch notwendig.
1.3 Ziele des Personalmanagements
Das übergeordnete Ziel des Personalmanagements lautet:
Bereitstellung der richtigen Mitarbeiter
zur richtigen Zeit
am richtigen Ort
mit der richtigen Qualifikation
zu wirtschaftlich vertretbaren Kosten
Dieses Ziel ist extrem klausurtypisch und sollte auswendig beherrscht werden.
1.4 Aufgaben des Personalmanagements
Zu den zentralen Aufgaben gehören unter anderem:
• Personalbedarfsplanung
• Personalbeschaffung
• Personaleinsatz
• Personalentwicklung
, • Personalentlohnung
• Personalbeurteilung
• Personalfreisetzung
• Personalcontrolling
Diese Aufgaben stehen nicht isoliert nebeneinander, sondern beeinflussen sich gegenseitig.
1.5 Interdisziplinarität des Personalmanagements
Personalmanagement greift auf Erkenntnisse verschiedener Wissenschaften zurück, unter
anderem:
• Betriebswirtschaftslehre
• Volkswirtschaftslehre
• Arbeitsrecht
• Psychologie
• Soziologie
• Pädagogik
• Medizin
Typische Klausurfrage:
Warum ist Personalmanagement interdisziplinär?
Antwort: Weil menschliches Verhalten, rechtliche Rahmenbedingungen und wirtschaftliche
Ziele gleichzeitig berücksichtigt werden müssen.
1.6 Träger des Personalmanagements
Personalmanagement ist eine Gemeinschaftsaufgabe.
Die Geschäftsleitung legt Ziele und Strategien fest.
Die Personalabteilung entwickelt Konzepte und Instrumente.
Die Führungskräfte setzen Maßnahmen operativ um.
, Der Betriebsrat vertritt Arbeitnehmerinteressen und wirkt mit.
1.7 Personalpolitik
Personalpolitik umfasst alle langfristigen Grundsätze und Leitlinien, nach denen ein
Unternehmen mit seinen Mitarbeitern umgeht.
Sie beeinflusst:
• Unternehmenskultur
• Unternehmensidentität
• Motivation der Mitarbeiter
• Außenwirkung des Unternehmens
Personalpolitik ist strategisch und langfristig, nicht kurzfristig oder operativ.
Beispiel:
Familienfreundliche Personalpolitik durch flexible Arbeitszeiten, Homeoffice oder
Kinderbetreuungsangebote.
2. Demographischer Wandel
2.1 Bedeutung
Der demographische Wandel beschreibt die langfristige Veränderung der
Bevölkerungsstruktur, insbesondere:
• Alterung der Gesellschaft
• Sinkende Geburtenrate
• Rückgang der Erwerbsbevölkerung
Zusammenfassung
1. Einordnung und Bedeutung des Personalmanagements
1.1 Grundbegriffe
Personalwirtschaft
Oberbegriff für alle betrieblichen Aktivitäten, die sich mit dem Produktionsfaktor Arbeit
befassen. Sie umfasst Planung, Einsatz, Entwicklung und Freisetzung von Mitarbeitern.
Personalmanagement
Bezeichnet die aktive, bewusste und systematische Gestaltung aller personalbezogenen
Aufgaben im Unternehmen.
Human Resource Management (HRM)
Moderne, strategische Sichtweise des Personalmanagements. Mitarbeiter werden als
langfristige Ressource und Erfolgsfaktor verstanden, nicht nur als Kostenfaktor.
Zentrale Definition (klausurrelevant):
Personalmanagement ist ein aktiv zu gestaltendes, methodisch und inhaltlich fundiertes
System des Unternehmens, das neben den finanz- und leistungswirtschaftlichen Systemen als
dritte Säule eines erfolgreichen Unternehmens existenziell notwendig ist.
Merksatz:
Ohne Personalmanagement kein nachhaltiger Unternehmenserfolg.
,1.2 Organisatorische Einbindung
In kleinen Unternehmen existiert häufig keine eigene Personalabteilung; Personalaufgaben
werden von der Geschäftsleitung übernommen.
In mittleren Unternehmen entstehen erste eigenständige HR-Strukturen.
In großen Unternehmen gibt es spezialisierte Personalabteilungen mit klarer
Aufgabenverteilung.
In einigen Industriezweigen sind eigene Personalstrukturen ab bestimmten Größen gesetzlich
oder organisatorisch notwendig.
1.3 Ziele des Personalmanagements
Das übergeordnete Ziel des Personalmanagements lautet:
Bereitstellung der richtigen Mitarbeiter
zur richtigen Zeit
am richtigen Ort
mit der richtigen Qualifikation
zu wirtschaftlich vertretbaren Kosten
Dieses Ziel ist extrem klausurtypisch und sollte auswendig beherrscht werden.
1.4 Aufgaben des Personalmanagements
Zu den zentralen Aufgaben gehören unter anderem:
• Personalbedarfsplanung
• Personalbeschaffung
• Personaleinsatz
• Personalentwicklung
, • Personalentlohnung
• Personalbeurteilung
• Personalfreisetzung
• Personalcontrolling
Diese Aufgaben stehen nicht isoliert nebeneinander, sondern beeinflussen sich gegenseitig.
1.5 Interdisziplinarität des Personalmanagements
Personalmanagement greift auf Erkenntnisse verschiedener Wissenschaften zurück, unter
anderem:
• Betriebswirtschaftslehre
• Volkswirtschaftslehre
• Arbeitsrecht
• Psychologie
• Soziologie
• Pädagogik
• Medizin
Typische Klausurfrage:
Warum ist Personalmanagement interdisziplinär?
Antwort: Weil menschliches Verhalten, rechtliche Rahmenbedingungen und wirtschaftliche
Ziele gleichzeitig berücksichtigt werden müssen.
1.6 Träger des Personalmanagements
Personalmanagement ist eine Gemeinschaftsaufgabe.
Die Geschäftsleitung legt Ziele und Strategien fest.
Die Personalabteilung entwickelt Konzepte und Instrumente.
Die Führungskräfte setzen Maßnahmen operativ um.
, Der Betriebsrat vertritt Arbeitnehmerinteressen und wirkt mit.
1.7 Personalpolitik
Personalpolitik umfasst alle langfristigen Grundsätze und Leitlinien, nach denen ein
Unternehmen mit seinen Mitarbeitern umgeht.
Sie beeinflusst:
• Unternehmenskultur
• Unternehmensidentität
• Motivation der Mitarbeiter
• Außenwirkung des Unternehmens
Personalpolitik ist strategisch und langfristig, nicht kurzfristig oder operativ.
Beispiel:
Familienfreundliche Personalpolitik durch flexible Arbeitszeiten, Homeoffice oder
Kinderbetreuungsangebote.
2. Demographischer Wandel
2.1 Bedeutung
Der demographische Wandel beschreibt die langfristige Veränderung der
Bevölkerungsstruktur, insbesondere:
• Alterung der Gesellschaft
• Sinkende Geburtenrate
• Rückgang der Erwerbsbevölkerung