Vortrag Wirtschaftswunder
Einleitung:
Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte die Bundesrepublik Deutschland unter Konrad
Adenauer eine außergewöhnliche wirtschaftliche Entwicklung, die als „Wirtschaftswunder“
bekannt wurde.
1. Definition Wirtschaftswunder
2. Ausgangssituation nach dem 2. Weltkrieg
3. Wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und Ursachen des Aufschwunges
3.1 Währungsreform 1948 und Gründung der Bundesbank
3.2 Marshallplan 1948-1952
3.3 Soziale Marktwirtschaft
3.4 Korea-Boom
4. Wirtschaftliche und soziale/gesellschaftliche Entwicklung in der BRD
5. Zusammenhang von Wirtschaftswachstum und Wohlstandsniveau (Schichten, wer
wieviel, wer ausgerechnet
Lied Wirtschaftswunder
6. Ende des „Wirtschaftswunders “
7. Fazit – beurteilen Beitrag wirtschaftlicher und sozialer Entwicklung zur Akzeptanz
einer Staatsform
Frage:
- War das Wirtschaftswunder wirklich ein Wunder?
1. Definition Wirtschaftswunder:
- Bezeichnet den raschen wirtschaftlichen Aufstieg in Westdeutschland nach dem
Zweiten Weltkrieg (nach 1945)
- Hochphase des Aufschwunges lag in den 1950er und 1960er Jahren
2. Ausgangssituation nach dem 2. Weltkrieg
Kriegsende und Besatzung
- Am 8. Mai 1945 endete der zweite Weltkrieg in Europa mit der bedingungslosen
Kapitulation der deutschen Wehrmacht
- Deutschland ist in vier Besatzungszonen aufgeteilt (USA, Großbritannien, Frankreich,
Sowjetunion)
- Verwaltung durch Alliierten
Politische Entwicklung
- Auch die Forderungen der Reparationszahlungen wurden individuell gefordert
(beschlossen auf der Potsdamer Konferenz 17.7–2.8 1945)
- Hohe Reparationsforderungen in der SU und der Französischen Besatzungszone
und viel Demontage um eigene Wirtschaft wieder aufzubauen → Westen will lieber
beim Aufbau helfen; Churchill → will nicht schuld am ökonomischen Ende
Deutschland
Zerstörung und Versorgungskrise
- Starke Zerstörung durch Bombardierung (Trümmerlandschaften)
, - Mehr als die Hälfte des Wohnraumes zerstört
- Allerdings trotzdem 80 % aller Produktionskapazitäten gut erhalten im Westen
- Versorgungsengpässe bei Lebensmittel, Kleidung und Wohnraum
- Hungerwinter 1946/47: extrem klarer Winter (Kohlemangel zum Heizen) + schlechte
Ernte führte zu Unterernährung und Krankheiten
- Es fehlte an tierischem Fett und Eiweiß (Kalorien halbiert)
- Etwa 80 % konnten sich vor dem zweiten Weltkrieg selbst versorgen, jetzt nur noch
rund 35 %
- Ein Viertel der Nutzflächen sind im Osten verloren gegangen
Gesellschaftliche Folgen
PP: In dieser handgeschriebenen Tauschanzeige von ca. 1946 bietet jemand ein
guterhaltenes Kinderbett gegen Kartoffeln
- Millionen Flüchtlinge und Vertriebene aus den ehemaligen Ostgebieten strömen in
die Westzonen → in der US-Zone 23 % Bevölkerungswachstum und in Britischer
Zone 18 %
- Wohnungsnot, hohe Arbeitslosigkeit
- Stehen als gut ausgebildete Arbeitskräfte zur Verfügung
- Alltag der Deutschen war geprägt von Not, Armut und Traumas —> etwa 1000
Menschen werden im Westen vermisst und das Rote Kreuz erklärt viele von ihnen
später für Tod - durch Kriegserfahrungen
Beginn des Kalten Krieges
- Beginn des Kalten Kriegs 1947–1991 zwischen USA und Sowjetunion
- Teilung Deutschlands
- Wirtschaft lag am Boden, nur noch eingeschränkter Handel
- Die BRD wird politisch und wirtschaftlich in den Westen eingebunden, die DDR in den
Osten
3. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Ursachen des Aufschwungs
3.1 Währungsreform
Warum war sie notwendig?
- Reichsmark Nichts mehr wert nach dem Krieg
- deshalb Boom im Schwarz Markt und Tauschgeschäft bzw. Wirtschaft funktionierte
großTeil nur noch darüber (auf dem Schwarzmarkt wurden vor allem Zigaretten oder
Schmuck als Ersatzwährung verwendet, um sich Lebensmittel zu holen wie Butter,
Kartoffeln Fleisch)
- Besonders die USA hat die Währungsreform vorran gebracht
- Amerikanischer Ökonom Edward A. Tenenbaum erarbeitet mit deutschen die
rechtliche Grundlage
- 1947 werden die Banknoten in den USA gedruckt und nach Frankfurt als geheim
operation „Bird Dog“ geflogen —> Dt. Bev. Sollte nichts mitbekommen um Unruhen
zu vermeiden
- 20.06.1948 Einführung der Deutschen Mark (DM) —> Währungsreform
- Zu Beginn durfte jeder deutsch 60 alte Mark für 40 DM umtauschen
➔ Ein Monat später noch mal 20 DM bekommen
Einleitung:
Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte die Bundesrepublik Deutschland unter Konrad
Adenauer eine außergewöhnliche wirtschaftliche Entwicklung, die als „Wirtschaftswunder“
bekannt wurde.
1. Definition Wirtschaftswunder
2. Ausgangssituation nach dem 2. Weltkrieg
3. Wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und Ursachen des Aufschwunges
3.1 Währungsreform 1948 und Gründung der Bundesbank
3.2 Marshallplan 1948-1952
3.3 Soziale Marktwirtschaft
3.4 Korea-Boom
4. Wirtschaftliche und soziale/gesellschaftliche Entwicklung in der BRD
5. Zusammenhang von Wirtschaftswachstum und Wohlstandsniveau (Schichten, wer
wieviel, wer ausgerechnet
Lied Wirtschaftswunder
6. Ende des „Wirtschaftswunders “
7. Fazit – beurteilen Beitrag wirtschaftlicher und sozialer Entwicklung zur Akzeptanz
einer Staatsform
Frage:
- War das Wirtschaftswunder wirklich ein Wunder?
1. Definition Wirtschaftswunder:
- Bezeichnet den raschen wirtschaftlichen Aufstieg in Westdeutschland nach dem
Zweiten Weltkrieg (nach 1945)
- Hochphase des Aufschwunges lag in den 1950er und 1960er Jahren
2. Ausgangssituation nach dem 2. Weltkrieg
Kriegsende und Besatzung
- Am 8. Mai 1945 endete der zweite Weltkrieg in Europa mit der bedingungslosen
Kapitulation der deutschen Wehrmacht
- Deutschland ist in vier Besatzungszonen aufgeteilt (USA, Großbritannien, Frankreich,
Sowjetunion)
- Verwaltung durch Alliierten
Politische Entwicklung
- Auch die Forderungen der Reparationszahlungen wurden individuell gefordert
(beschlossen auf der Potsdamer Konferenz 17.7–2.8 1945)
- Hohe Reparationsforderungen in der SU und der Französischen Besatzungszone
und viel Demontage um eigene Wirtschaft wieder aufzubauen → Westen will lieber
beim Aufbau helfen; Churchill → will nicht schuld am ökonomischen Ende
Deutschland
Zerstörung und Versorgungskrise
- Starke Zerstörung durch Bombardierung (Trümmerlandschaften)
, - Mehr als die Hälfte des Wohnraumes zerstört
- Allerdings trotzdem 80 % aller Produktionskapazitäten gut erhalten im Westen
- Versorgungsengpässe bei Lebensmittel, Kleidung und Wohnraum
- Hungerwinter 1946/47: extrem klarer Winter (Kohlemangel zum Heizen) + schlechte
Ernte führte zu Unterernährung und Krankheiten
- Es fehlte an tierischem Fett und Eiweiß (Kalorien halbiert)
- Etwa 80 % konnten sich vor dem zweiten Weltkrieg selbst versorgen, jetzt nur noch
rund 35 %
- Ein Viertel der Nutzflächen sind im Osten verloren gegangen
Gesellschaftliche Folgen
PP: In dieser handgeschriebenen Tauschanzeige von ca. 1946 bietet jemand ein
guterhaltenes Kinderbett gegen Kartoffeln
- Millionen Flüchtlinge und Vertriebene aus den ehemaligen Ostgebieten strömen in
die Westzonen → in der US-Zone 23 % Bevölkerungswachstum und in Britischer
Zone 18 %
- Wohnungsnot, hohe Arbeitslosigkeit
- Stehen als gut ausgebildete Arbeitskräfte zur Verfügung
- Alltag der Deutschen war geprägt von Not, Armut und Traumas —> etwa 1000
Menschen werden im Westen vermisst und das Rote Kreuz erklärt viele von ihnen
später für Tod - durch Kriegserfahrungen
Beginn des Kalten Krieges
- Beginn des Kalten Kriegs 1947–1991 zwischen USA und Sowjetunion
- Teilung Deutschlands
- Wirtschaft lag am Boden, nur noch eingeschränkter Handel
- Die BRD wird politisch und wirtschaftlich in den Westen eingebunden, die DDR in den
Osten
3. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Ursachen des Aufschwungs
3.1 Währungsreform
Warum war sie notwendig?
- Reichsmark Nichts mehr wert nach dem Krieg
- deshalb Boom im Schwarz Markt und Tauschgeschäft bzw. Wirtschaft funktionierte
großTeil nur noch darüber (auf dem Schwarzmarkt wurden vor allem Zigaretten oder
Schmuck als Ersatzwährung verwendet, um sich Lebensmittel zu holen wie Butter,
Kartoffeln Fleisch)
- Besonders die USA hat die Währungsreform vorran gebracht
- Amerikanischer Ökonom Edward A. Tenenbaum erarbeitet mit deutschen die
rechtliche Grundlage
- 1947 werden die Banknoten in den USA gedruckt und nach Frankfurt als geheim
operation „Bird Dog“ geflogen —> Dt. Bev. Sollte nichts mitbekommen um Unruhen
zu vermeiden
- 20.06.1948 Einführung der Deutschen Mark (DM) —> Währungsreform
- Zu Beginn durfte jeder deutsch 60 alte Mark für 40 DM umtauschen
➔ Ein Monat später noch mal 20 DM bekommen