Einführung
1. Einordnung des Moduls „Organisation“
Die Organisation ist ein zentrales Grundlagenmodul der Betriebswirtschaftslehre und bildet
zusammen mit dem Modul Personal die Basis dafür, wie Unternehmen strukturiert sind und
funktionieren.
Während sich andere BWL-Module stärker mit Zahlen, Märkten oder Produkten beschäftigen,
beantwortet die Organisation vor allem folgende Fragen:
• Wie werden Aufgaben im Unternehmen sinnvoll verteilt?
• Wer ist wofür verantwortlich?
• Wie laufen Arbeitsprozesse konkret ab?
• Wie wird Zusammenarbeit geregelt?
• Wie kann ein Unternehmen dauerhaft handlungsfähig bleiben?
Organisation schafft damit Ordnung, Stabilität und Effizienz, ist aber gleichzeitig dafür
verantwortlich, dass ein Unternehmen veränderungsfähig bleibt.
Beispiel:
Ein Unternehmen kann noch so gute Produkte haben – wenn nicht klar geregelt ist, wer
Bestellungen bearbeitet, wer produziert und wer Reklamationen bearbeitet, entsteht Chaos.
Organisation sorgt dafür, dass dies nicht passiert.
2. Warum Organisation für Unternehmen unverzichtbar
ist
Organisation ist notwendig, weil Unternehmen durch folgende Merkmale gekennzeichnet
sind:
• Arbeitsteilung
• Vielzahl an Aufgaben
• Zusammenarbeit vieler Menschen
, • Begrenzte Ressourcen
• Zielorientierung (z. B. Gewinn, Wachstum, Qualität)
Ohne Organisation wären diese Merkmale nicht koordinierbar.
2.1 Arbeitsteilung als Ausgangspunkt
In Unternehmen wird Arbeit bewusst aufgeteilt, um:
• Effizienz zu steigern
• Spezialisierung zu ermöglichen
• Qualität zu verbessern
Diese Arbeitsteilung erfordert Organisation, da sonst niemand weiß:
• welche Aufgabe er übernimmt
• wie seine Aufgabe mit anderen zusammenhängt
Beispiel:
In einem Industriebetrieb gibt es Einkauf, Produktion, Qualitätssicherung, Vertrieb und
Buchhaltung. Organisation sorgt dafür, dass diese Bereiche nicht gegeneinander, sondern
miteinander arbeiten.
3. Organisation als Teil des Managements
Organisation ist eine klassische Managementfunktion und steht in engem Zusammenhang mit
anderen Managementaufgaben.
3.1 Zusammenhang der Managementfunktionen
Typischerweise unterscheidet man:
, • Planung
• Organisation
• Führung
• Kontrolle
Organisation nimmt dabei eine vermittelnde Rolle ein:
• Planung legt fest, was erreicht werden soll
• Organisation legt fest, wie und durch wen es erreicht wird
Beispiel:
Ziel (Planung): Markteinführung eines neuen Produkts
Organisation:
• Bildung eines Projektteams
• Festlegung von Zuständigkeiten
• Definition von Abläufen
• Koordination zwischen Entwicklung, Marketing und Vertrieb
Ohne Organisation bleibt Planung reine Theorie.
4. Ziele der Organisation
Organisation verfolgt mehrere übergeordnete Ziele, die sich teilweise ergänzen, teilweise aber
auch in Spannung zueinander stehen.
4.1 Effizienz
Ein zentrales Ziel ist es, mit möglichst geringem Ressourceneinsatz (Zeit, Geld, Personal) ein
bestimmtes Ergebnis zu erzielen.
Beispiel:
, Klare Arbeitsabläufe verhindern Doppelarbeit und sparen Zeit.
4.2 Transparenz
Organisation soll:
• Zuständigkeiten klar machen
• Entscheidungswege nachvollziehbar gestalten
• Verantwortlichkeiten eindeutig regeln
Beispiel:
Ein Organigramm zeigt, wer wem unterstellt ist und wer Entscheidungsbefugnisse hat.
4.3 Koordination
Einzelne Aufgaben müssen aufeinander abgestimmt werden, damit ein Gesamtprozess
funktioniert.
Beispiel:
Die Produktion darf erst starten, wenn der Einkauf die Materialien beschafft hat.
4.4 Stabilität und Verlässlichkeit
Organisation sorgt dafür, dass Abläufe nicht jedes Mal neu erfunden werden müssen.
Beispiel:
Ein standardisierter Bestellprozess stellt sicher, dass Kunden immer gleich zuverlässig bedient
werden.
1. Einordnung des Moduls „Organisation“
Die Organisation ist ein zentrales Grundlagenmodul der Betriebswirtschaftslehre und bildet
zusammen mit dem Modul Personal die Basis dafür, wie Unternehmen strukturiert sind und
funktionieren.
Während sich andere BWL-Module stärker mit Zahlen, Märkten oder Produkten beschäftigen,
beantwortet die Organisation vor allem folgende Fragen:
• Wie werden Aufgaben im Unternehmen sinnvoll verteilt?
• Wer ist wofür verantwortlich?
• Wie laufen Arbeitsprozesse konkret ab?
• Wie wird Zusammenarbeit geregelt?
• Wie kann ein Unternehmen dauerhaft handlungsfähig bleiben?
Organisation schafft damit Ordnung, Stabilität und Effizienz, ist aber gleichzeitig dafür
verantwortlich, dass ein Unternehmen veränderungsfähig bleibt.
Beispiel:
Ein Unternehmen kann noch so gute Produkte haben – wenn nicht klar geregelt ist, wer
Bestellungen bearbeitet, wer produziert und wer Reklamationen bearbeitet, entsteht Chaos.
Organisation sorgt dafür, dass dies nicht passiert.
2. Warum Organisation für Unternehmen unverzichtbar
ist
Organisation ist notwendig, weil Unternehmen durch folgende Merkmale gekennzeichnet
sind:
• Arbeitsteilung
• Vielzahl an Aufgaben
• Zusammenarbeit vieler Menschen
, • Begrenzte Ressourcen
• Zielorientierung (z. B. Gewinn, Wachstum, Qualität)
Ohne Organisation wären diese Merkmale nicht koordinierbar.
2.1 Arbeitsteilung als Ausgangspunkt
In Unternehmen wird Arbeit bewusst aufgeteilt, um:
• Effizienz zu steigern
• Spezialisierung zu ermöglichen
• Qualität zu verbessern
Diese Arbeitsteilung erfordert Organisation, da sonst niemand weiß:
• welche Aufgabe er übernimmt
• wie seine Aufgabe mit anderen zusammenhängt
Beispiel:
In einem Industriebetrieb gibt es Einkauf, Produktion, Qualitätssicherung, Vertrieb und
Buchhaltung. Organisation sorgt dafür, dass diese Bereiche nicht gegeneinander, sondern
miteinander arbeiten.
3. Organisation als Teil des Managements
Organisation ist eine klassische Managementfunktion und steht in engem Zusammenhang mit
anderen Managementaufgaben.
3.1 Zusammenhang der Managementfunktionen
Typischerweise unterscheidet man:
, • Planung
• Organisation
• Führung
• Kontrolle
Organisation nimmt dabei eine vermittelnde Rolle ein:
• Planung legt fest, was erreicht werden soll
• Organisation legt fest, wie und durch wen es erreicht wird
Beispiel:
Ziel (Planung): Markteinführung eines neuen Produkts
Organisation:
• Bildung eines Projektteams
• Festlegung von Zuständigkeiten
• Definition von Abläufen
• Koordination zwischen Entwicklung, Marketing und Vertrieb
Ohne Organisation bleibt Planung reine Theorie.
4. Ziele der Organisation
Organisation verfolgt mehrere übergeordnete Ziele, die sich teilweise ergänzen, teilweise aber
auch in Spannung zueinander stehen.
4.1 Effizienz
Ein zentrales Ziel ist es, mit möglichst geringem Ressourceneinsatz (Zeit, Geld, Personal) ein
bestimmtes Ergebnis zu erzielen.
Beispiel:
, Klare Arbeitsabläufe verhindern Doppelarbeit und sparen Zeit.
4.2 Transparenz
Organisation soll:
• Zuständigkeiten klar machen
• Entscheidungswege nachvollziehbar gestalten
• Verantwortlichkeiten eindeutig regeln
Beispiel:
Ein Organigramm zeigt, wer wem unterstellt ist und wer Entscheidungsbefugnisse hat.
4.3 Koordination
Einzelne Aufgaben müssen aufeinander abgestimmt werden, damit ein Gesamtprozess
funktioniert.
Beispiel:
Die Produktion darf erst starten, wenn der Einkauf die Materialien beschafft hat.
4.4 Stabilität und Verlässlichkeit
Organisation sorgt dafür, dass Abläufe nicht jedes Mal neu erfunden werden müssen.
Beispiel:
Ein standardisierter Bestellprozess stellt sicher, dass Kunden immer gleich zuverlässig bedient
werden.