Gesundheitspsychologie I
ÜBUNG: „PROBLEMAUFSTELLUNG“
Thema 11 – Bedürfnisse
01 Wirkfaktoren der Psychotherapie
„Übung: Problemaufstellung“
ZENTRALE PHASEN IN EINEM
Ist-Zustand Soll-Zustand
PROBLEMLÖSEPROZESS
Zentrale Phasen in einem Problemlöseprozess
I. Ist-Zustand erfassen
14.05.19
Seite 2Seite
14.05.19 2 2
Seite
II. Ziel-Zustand klären
III. Barrieren benennen
IV. Ressourcen wecken
V. Zielannäherung planen
VI. Entwicklungsprojekte etablieren
VII. Ergebnisse bewerten
Fünf Wirkfaktoren der Psychotherapie nach Grawe (1998)
1. Therapeutische Beziehung
2.
14.05.19
Seite 3Seite
14.05.19 Ressourcenaktivierung
3 3
Seite
3. Problemaktualisierung
4. Motivationale Klärung
5. Problembewältigung
1. Therapeutische Beziehung: Die Qualität der Beziehung zwischen dem
Psychotherapeuten und dem Patienten / Klienten trägt signifikant zu einem besseren
oder schlechteren Therapieergebnis bei
2. Ressourcenaktivierung: Die Eigenarten, die die Patienten in die Therapie
mitbringen, werden als positive Ressource für das therapeutische Vorgehen genutzt.
Das betrifft vorhandene motivationale Bereitschaften, Fähigkeiten und Interessen der
Patienten
3. Problemaktualisierung: Die Probleme, die in der Therapie verändert werden sollen,
werden unmittelbar erfahrbar. Das kann z.B. dadurch geschehen, dass Therapeut
und Klient reale Situationen aufsuchen, in denen die Probleme auftreten, oder dass
sie durch besondere therapeutische Techniken wie intensives Erzählen,
Imaginationsübungen, Rollenspiele o.ä. die Probleme erlebnismäßig aktualisieren
4. Motivationale Klärung: Die Therapie fördert mit geeigneten Maßnahmen, dass der
Patient ein klareres Bewusstsein der Determinanten (Ursprünge, Hintergründe,
aufrechterhaltende Faktoren) seines problematischen Erlebens und Verhaltens
gewinnt
, Gesundheitspsychologie I
ÜBUNG: „PROBLEMAUFSTELLUNG“
5. Problembewältigung: Die Behandlung unterstützt den Patienten mit bewährten
problemspezifischen Maßnahmen (direkt oder indirekt) darin, positive
Bewältigungserfahrungen im Umgang mit seinen Problemen zu machen
„Übung: Problemaufstellung“
z.B.
85
Ist-Zustand Soll-Zustand
Unser Bewusstsein – Die willkürliche Psyche
14.05.19
Seite 8Seite 8 8
Nach Grawe ist der Neocortex das „explizite System“
14.05.19 Seite
(Nur ein kleiner Teil unserer Psyche ist bewusst und unserer willkürlichen Steuerung
zugänglich)
Die autonome Psyche – Die graue Eminenz
Die autonome Psyche nennt Grawe das „implizite System“
(entgegen Freuds Postulat ist das Ich nicht der Überwacher über die Gesamtheit der
neuronalen Prozesse, die in uns ablaufen)
ÜBUNG: „PROBLEMAUFSTELLUNG“
Thema 11 – Bedürfnisse
01 Wirkfaktoren der Psychotherapie
„Übung: Problemaufstellung“
ZENTRALE PHASEN IN EINEM
Ist-Zustand Soll-Zustand
PROBLEMLÖSEPROZESS
Zentrale Phasen in einem Problemlöseprozess
I. Ist-Zustand erfassen
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Seite
II. Ziel-Zustand klären
III. Barrieren benennen
IV. Ressourcen wecken
V. Zielannäherung planen
VI. Entwicklungsprojekte etablieren
VII. Ergebnisse bewerten
Fünf Wirkfaktoren der Psychotherapie nach Grawe (1998)
1. Therapeutische Beziehung
2.
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3. Problemaktualisierung
4. Motivationale Klärung
5. Problembewältigung
1. Therapeutische Beziehung: Die Qualität der Beziehung zwischen dem
Psychotherapeuten und dem Patienten / Klienten trägt signifikant zu einem besseren
oder schlechteren Therapieergebnis bei
2. Ressourcenaktivierung: Die Eigenarten, die die Patienten in die Therapie
mitbringen, werden als positive Ressource für das therapeutische Vorgehen genutzt.
Das betrifft vorhandene motivationale Bereitschaften, Fähigkeiten und Interessen der
Patienten
3. Problemaktualisierung: Die Probleme, die in der Therapie verändert werden sollen,
werden unmittelbar erfahrbar. Das kann z.B. dadurch geschehen, dass Therapeut
und Klient reale Situationen aufsuchen, in denen die Probleme auftreten, oder dass
sie durch besondere therapeutische Techniken wie intensives Erzählen,
Imaginationsübungen, Rollenspiele o.ä. die Probleme erlebnismäßig aktualisieren
4. Motivationale Klärung: Die Therapie fördert mit geeigneten Maßnahmen, dass der
Patient ein klareres Bewusstsein der Determinanten (Ursprünge, Hintergründe,
aufrechterhaltende Faktoren) seines problematischen Erlebens und Verhaltens
gewinnt
, Gesundheitspsychologie I
ÜBUNG: „PROBLEMAUFSTELLUNG“
5. Problembewältigung: Die Behandlung unterstützt den Patienten mit bewährten
problemspezifischen Maßnahmen (direkt oder indirekt) darin, positive
Bewältigungserfahrungen im Umgang mit seinen Problemen zu machen
„Übung: Problemaufstellung“
z.B.
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Ist-Zustand Soll-Zustand
Unser Bewusstsein – Die willkürliche Psyche
14.05.19
Seite 8Seite 8 8
Nach Grawe ist der Neocortex das „explizite System“
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(Nur ein kleiner Teil unserer Psyche ist bewusst und unserer willkürlichen Steuerung
zugänglich)
Die autonome Psyche – Die graue Eminenz
Die autonome Psyche nennt Grawe das „implizite System“
(entgegen Freuds Postulat ist das Ich nicht der Überwacher über die Gesamtheit der
neuronalen Prozesse, die in uns ablaufen)