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Sozialkunde 2.KA am 20.03.2024 Klasse 11 : Wirtschaft
• Grundproblem der Wirtschaft: Bedürfnisse der Menschen sind unbegrenzt, während die
Güter der Erde bzw. Ressourcen und Produktionsfaktoren (Arbeit,Kapital,Boden =
Naturprodukte) begrenzt sind.
Es ist es wichtig, die vorhandenen Güter effektiv und effizient zu verteilen um erfolgreich zu
wirtschaften, dass die Existenz sichert (ökonomische Grundprinzip)
• Damit die Einnahmen größer werden als die Ausgaben, gibt es 2 Methoden:
(-)Minimalprinzip (Gewinnmaximierung) (öfters Unternehmen):Prinzip des kleinsten
Mitteleinsatzes
(-)Maximalprinzip (Nutzenmaximierung) (öfters private Haushalte): Prinzip des größten
Erfolges
• Modell des vollkommenen/idealen/vollständigen Marktes:
• Achtung, dient nur der Untersuchung zwischen Angebot,Nachfrage und Presibildung
• Güter müssen homogen sein (Größe, Qualität,Geschmack,Form usw. völlig gleichartig)
• heute: Güter sind selten homogen
• Keine Sympathie für Anbieter
• heute: Sympathie spielt öfters eine Rolle
• Standort irrelevant, da es ein Punktmarkt gibt, daher kann man alles sofort liefern/kaufen
• heute: öfters unfreie Marktzugänge (z.B. nur mit Genehmigung)
• Markttransparenz: alles sind über den geforderten Preis/Absichten informiert
• heute: Informationsasymmetrisch
• *Gleichgewichtspreis: höchster Umsatz, Angebot = Nachfrage
• vollständige Konkurrenz (Polypol)
• heute: es gibt auch Monopole/Oligopole, d.h. ungleiche Marktmächte
• Homo oeconomicus = Streben nach größtmöglichen Nutzen
• heute: homo sociologicus = man handelt moralisch nach seiner sozialen vorgegebenen
Rolle
• Merke: das vollkommene Marktmodell dient als ein Ideal, an dem wir reale Märkte messen
können, um deren Verbesserungspotenziale aufzuzeigen,
• Angebot und Nachfrage:
• je höher der Preis eines bestimmten Gutes ist, desto geringer fällt die Nachfrage aus
• je niedriger der Preis eines bestimmten Gutes ist, desto höher fällt die Nachfrage aus
• Beide Parteien streben nach dem Marktgleichgewicht(Gleichgewichtsmenge - und Preis)
, Sozialkunde 2.KA am 20.03.2024 Klasse 11 : Wirtschaft
• Im Kern sind Kapitalismus (freie Marktwirtschaft) und Kommunismus(Planwirtschaft)
konkurrierenden Datenverarbeitungsystemen. Fehler entstehen in beiden Systeme, aber im
Kommunismus sind die Auswirkungen schlimmer
• Kapitalismus: verteilte Datenverarbeitung (Dataismus), Entscheidungen (geregelt von
Angebot und Nachfrage) trifft jeder für sich, Modernisierung, unsichtbare Hand
• Kommunismus: zentrale Datenverarbeitung, Entscheidungen trifft das Zentralkomitee,
Freie Marktwirtschaft:
• Wirtschaftsordnung, die jedem Einzelnen volle Selbstverantwortung und wirtschaftliche
Entscheidungs- und Handlungsfreiheit gewährt. Der Staat hat lediglich die Aufgabe, Schutz,
Sicherheit und Eigentum der Bürger zu gewährleisten, ein Zahlungsmittel bereitzustellen
sowie das Rechtssystem zu erhalten. Der Staat enthält sich ansonsten der wirtschaftlichen
Einflussnahme und überlässt die Steuerung der Wirtschaft alleine dem Markt, d. h. dem
Gesetz von Angebot und Nachfrage bzw. der unsichtbaren Hand
Vorteile genauer betrachtet:
Der Einzelne kann sich in Bezug auf seine Berufswahl, seine Vertragsfreiheit, seine Gewerbe-
und Niederlassungsfreiheit vollständig entfalten.
Es gibt keine wirtschaftlichen Einschränkungen, es wird also nur nach Leistung bezahlt und somit
entsteht Wettbewerb.
Jeder strebt für sich nach Gewinn und nach der Erfüllung der eigenen Ziele.
Möglichst niedrige Produktionskosten, um Absatzzahlen hoch zu halten.
Hohe Wirtschaftlichkeit durch Leistungsdruck und dem Streben nach Gewinn.
Die Nachfrage bestimmt die Produktion.
Neuentwicklung und Kostensenkung sind wichtige Mittel, um konkurrenzfähig zu bleiben.
Verbesserter Wohlstand und somit der Zugewinn an volkswirtschaftlichem Vermögen durch die
Produktion.