Allgemeine I
Aufmerksamkeit
Fähigkeit, auf bestimmte Stimuli oder Orte in unserer Umwelt zu fokussieren
> geteilt: Aufmerksamkeit auf mehr als eine Sache gleichzeitig richten
> selektiv: Aufmerksamkeit auf eine Sache richten während andere ignoriert werden
Beispiele:
a) selektive Aufmerksamkeit: Aufmerksamkeit auf eine Sache, andere
werden ignoriert
b) Ablenkung: ein Stimulus, der die Verarbeitung eines anderen
Stimulus stört
c) geteilte Aufmerksamkeit: Aufmerksamkeit auf mehrere Sachen
gleichzeitig
d) Attention Capture : Verabschiedung der Aufmerksamkeit durch
lautes Geräusch oder helles
Licht
Sehabtastung (visual scaring): Bewegung der Augen auf einen
anderen Gegenstand
Cherry (1953) – Dichotisches
Hören
FORSCHUNGSMETHODE
eine Nachricht wird dem linken Ohr
präsentiert, eine andere dem rechten
Oh
Versuchspersonen “beschatten” eine
Nachricht, um sicherzustellen, dass sie der Nachricht
Aufmerksamkeit schenken
Gelingt es uns, die Information auf dem nicht
beachteten Ohr komplett herauszufiltern?
ERGEBNISSE
Versuchspersonen können nicht den Inhalt der Nachricht des nicht mit
Aufmerksamkeit versehenen Ohrs wiedergeben
Wissen zwar, dass es eine zweite Nachricht gab
Können auch das Geschlecht des Sprechers wiedergeben
dennoch wird die Nachricht auf dem nicht beachteten Ohr bis zu einem gewissen
Grad verarbeitet
Neville Moray (1959)
Wort wird 35 mal mit dem nicht beachtetem Ohr wiederholt
Cocktail Party-Effekt – Fähigkeit einen Stimulus zu fokussieren, während man
andere Stimuli filtert
Wechsel des Geschlechtes des Sprechers wird bemerkt
Wechsel der Tonlage des Sprechers wird bemerkt
, Allgemeine I
Selektive Aufmerksamkeit
Aufmerksamkeit auf eine Sache richten während andere ignoriert werden
Fähigkeit auf eine Information zu fokussieren und alles andere zu ignorieren
wir beachten einen großen Teil der Information in der Umwelt nicht
wir filtern einige Information aus und verarbeiten andere dafür weiter
je schwieriger die Sache ist mit der ich mich beschäftige, fällt die selektive
Aufmerksamkeit leichter
Modelle der Selektiven Aufmerksamkeit
Broadbent’s Filter-Modell (1958) – Modell der frühen Verarbeitung
Nachricht wird gefiltert bevor die eintreffenden Informationen bzgl. ihrer Bedeutung analysiert
wurde
Sensorisches hält alle einströmende Information für einen Bruchteil eine Sekunde
Gedächtnis aufrecht
transferiert alle Information zur nächsten Stufe
Filter identifiziert die mit Aufmerksamkeit versehene Nachricht basierend
auf den physikalischen Eigenschaften
nur die mit Aufmerksamkeit versehene Nachricht wird an die
nächste Stufe weitergereicht
Detektor verarbeitet alle Information, um die übergeordneten Eigenschaften
der Nachricht zu bestimmen
Kurzzeitgedächtni erhält den Output des Detektors
s hält Information für 10-15 Sekunden aufrecht und kann sie ans
Langzeitgedächtnis weitergeben
Bottleneck Modell: Filter vgl. mit einem Flaschenhals Unterschied: Filter verlangsamt
nicht den Informationsfluss
Was Broadmans Modell nicht erklären kann:
Der Name der Versuchsperson wird verstanden (Cocktail Party Phänomen)
Versuchspersonen können bedeutungshaltige Nachrichten “beschatten”, welche von
einem Ohr zum anderen wechseln (Dear Aunt Jane, Gray & Wedderburn, 1960)
Aufmerksamkeit
Fähigkeit, auf bestimmte Stimuli oder Orte in unserer Umwelt zu fokussieren
> geteilt: Aufmerksamkeit auf mehr als eine Sache gleichzeitig richten
> selektiv: Aufmerksamkeit auf eine Sache richten während andere ignoriert werden
Beispiele:
a) selektive Aufmerksamkeit: Aufmerksamkeit auf eine Sache, andere
werden ignoriert
b) Ablenkung: ein Stimulus, der die Verarbeitung eines anderen
Stimulus stört
c) geteilte Aufmerksamkeit: Aufmerksamkeit auf mehrere Sachen
gleichzeitig
d) Attention Capture : Verabschiedung der Aufmerksamkeit durch
lautes Geräusch oder helles
Licht
Sehabtastung (visual scaring): Bewegung der Augen auf einen
anderen Gegenstand
Cherry (1953) – Dichotisches
Hören
FORSCHUNGSMETHODE
eine Nachricht wird dem linken Ohr
präsentiert, eine andere dem rechten
Oh
Versuchspersonen “beschatten” eine
Nachricht, um sicherzustellen, dass sie der Nachricht
Aufmerksamkeit schenken
Gelingt es uns, die Information auf dem nicht
beachteten Ohr komplett herauszufiltern?
ERGEBNISSE
Versuchspersonen können nicht den Inhalt der Nachricht des nicht mit
Aufmerksamkeit versehenen Ohrs wiedergeben
Wissen zwar, dass es eine zweite Nachricht gab
Können auch das Geschlecht des Sprechers wiedergeben
dennoch wird die Nachricht auf dem nicht beachteten Ohr bis zu einem gewissen
Grad verarbeitet
Neville Moray (1959)
Wort wird 35 mal mit dem nicht beachtetem Ohr wiederholt
Cocktail Party-Effekt – Fähigkeit einen Stimulus zu fokussieren, während man
andere Stimuli filtert
Wechsel des Geschlechtes des Sprechers wird bemerkt
Wechsel der Tonlage des Sprechers wird bemerkt
, Allgemeine I
Selektive Aufmerksamkeit
Aufmerksamkeit auf eine Sache richten während andere ignoriert werden
Fähigkeit auf eine Information zu fokussieren und alles andere zu ignorieren
wir beachten einen großen Teil der Information in der Umwelt nicht
wir filtern einige Information aus und verarbeiten andere dafür weiter
je schwieriger die Sache ist mit der ich mich beschäftige, fällt die selektive
Aufmerksamkeit leichter
Modelle der Selektiven Aufmerksamkeit
Broadbent’s Filter-Modell (1958) – Modell der frühen Verarbeitung
Nachricht wird gefiltert bevor die eintreffenden Informationen bzgl. ihrer Bedeutung analysiert
wurde
Sensorisches hält alle einströmende Information für einen Bruchteil eine Sekunde
Gedächtnis aufrecht
transferiert alle Information zur nächsten Stufe
Filter identifiziert die mit Aufmerksamkeit versehene Nachricht basierend
auf den physikalischen Eigenschaften
nur die mit Aufmerksamkeit versehene Nachricht wird an die
nächste Stufe weitergereicht
Detektor verarbeitet alle Information, um die übergeordneten Eigenschaften
der Nachricht zu bestimmen
Kurzzeitgedächtni erhält den Output des Detektors
s hält Information für 10-15 Sekunden aufrecht und kann sie ans
Langzeitgedächtnis weitergeben
Bottleneck Modell: Filter vgl. mit einem Flaschenhals Unterschied: Filter verlangsamt
nicht den Informationsfluss
Was Broadmans Modell nicht erklären kann:
Der Name der Versuchsperson wird verstanden (Cocktail Party Phänomen)
Versuchspersonen können bedeutungshaltige Nachrichten “beschatten”, welche von
einem Ohr zum anderen wechseln (Dear Aunt Jane, Gray & Wedderburn, 1960)