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Zusammenfassung Kolorektales Karzinom kompakt: Prüfungsvorbereitung für das Pflegeexamen

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04-11-2024
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2022/2023

Diese Datei bietet eine detaillierte und strukturierte Zusammenfassung zum kolorektalen Karzinom (Darmkrebs) und ist speziell für die Prüfungsvorbereitung in der Pflegeausbildung konzipiert. Sie deckt alle relevanten Aspekte rund um Pathophysiologie, Diagnostik, Pflege und Behandlung ab und ist ideal für Auszubildende, die sich gezielt auf das Examen vorbereiten möchten. Inhaltsschwerpunkte: 1. Definition und Überblick • Beschreibung des kolorektalen Karzinoms als Krebserkrankung des Dick- und Enddarms. • Unterschied zwischen Kolonkarzinom und Rektumkarzinom. • Häufigkeit und Bedeutung im medizinischen Kontext. 2. Ätiologie und Ursachen • Erklärung der genetischen und umweltbedingten Faktoren, die zur Entstehung führen können. • Risikofaktoren wie familiäre Belastung, chronisch entzündliche Darmerkrankungen, Ernährung, Alkohol und Rauchen. • Erläuterung der Adenom-Karzinom-Sequenz und wie sich Polypen in bösartige Tumoren umwandeln können. 3. Symptome • Detaillierte Darstellung der häufigsten Symptome, die auf Darmkrebs hinweisen können: • Blut im Stuhl und anhaltende Anämie • Bauchschmerzen, Veränderungen der Stuhlgewohnheiten (Verstopfung oder Durchfall) • Gewichtsverlust, Müdigkeit und allgemeine Schwäche • Unterscheidung zwischen frühen und späten Symptomen. 4. Diagnostik • Übersicht der gängigen diagnostischen Verfahren zur Erkennung und Klassifikation des kolorektalen Karzinoms: • Koloskopie und Rektoskopie • Bildgebende Verfahren wie CT und MRT zur Erkennung von Metastasen • Labordiagnostik (CEA-Tumormarker) • Biopsie und histologische Untersuchung zur Bestätigung der Diagnose. 5. Staging und Klassifikation • Einführung in die TNM-Klassifikation und das Tumorgrading. • Erklärung der Dukes-Stadien zur Einstufung des Krankheitsfortschritts. • Übersicht möglicher Metastasierungsorte (z.B. Leber, Lunge) und deren Bedeutung. 6. Therapie und Behandlungsmöglichkeiten • Detaillierte Darstellung der therapeutischen Ansätze bei kolorektalem Karzinom: • Chirurgische Resektion (z. B. Hemikolektomie, Rektumresektion) • Chemotherapie und Strahlentherapie bei fortgeschrittenem Tumorstadium • Immuntherapie und palliative Behandlung bei inoperablen Fällen • Erklärung der Ziele und Nebenwirkungen der jeweiligen Behandlungen. 7. Allgemeine Pflegevorschriften bei Krebserkrankten • Grundlagen der onkologischen Pflege, einschließlich individueller Pflegeplanung und Patientenedukation. • Maßnahmen zur Schmerztherapie, Unterstützung bei Übelkeit und Erbrechen, sowie allgemeine physische und psychische Betreuung. • Umkehrisolation: Spezifische Pflege für immungeschwächte Patienten zur Vermeidung von Infektionen, Hygienestandards, Besuchsbeschränkungen und besondere Schutzmaßnahmen. • Hygiene: Bedeutung der Hygiene bei Krebspatienten, Vermeidung von Infektionsquellen, regelmäßige Hautpflege und Unterstützung bei Mundhygiene. • Fatigue: Pflegerische Unterstützung bei Erschöpfung, Entwicklung eines individuellen Aktivitätsplans, Erholungspausen und Energieeinsparstrategien. • Ernährung: Empfehlungen für eine ausgewogene und nährstoffreiche Ernährung, Umgang mit Appetitlosigkeit, Unterstützung bei Problemen wie Durchfall oder Verstopfung. • Lebensweise: Förderung einer gesunden Lebensweise, Beratung zu körperlicher Aktivität und emotionaler Stabilität, sowie Anleitung zu stressmindernden Maßnahmen. 8. Pflege und Nachsorge • Pflegerische Maßnahmen nach operativen Eingriffen und während der Chemotherapie. • Unterstützung bei Stomaversorgung, Ernährung und Schmerzmanagement. • Psychosoziale Betreuung und Langzeitnachsorge zur Erhöhung der Lebensqualität. • Hinweise zur regelmäßigen Nachsorge und Früherkennung von Rezidiven. 9. Komplikationen und Prognose • Übersicht der möglichen Komplikationen wie Darmverschluss, Infektionen und Perforationen. • Langzeitfolgen und Überlebensraten abhängig vom Tumorstadium bei Diagnose. • Lebensqualität und Maßnahmen zur Verbesserung der Prognose. 10. Prävention und Vorsorge • Wichtige Präventionsmaßnahmen, wie z.B. eine ballaststoffreiche Ernährung, Verzicht auf Rauchen und Alkohol. • Bedeutung der Vorsorgekoloskopie und Früherkennung zur Reduzierung des Darmkrebsrisikos. • Aufklärung über frühe Symptome und Risikofaktoren zur Erhöhung des Bewusstseins. Zielgruppe: Diese Zusammenfassung richtet sich an Auszubildende in der Pflege sowie an Pflegefachkräfte, die ihr Wissen über kolorektales Karzinom vertiefen möchten. Sie ist praxisorientiert und prüfungsrelevant und dient zudem als Nachschlagewerk im Pflegealltag.

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2022/2023
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Kolorektales Karzinom
Definition:
 KRK, Kolon-Rektum-Karzinom, Dickdarmkrebs, oft kurz Darmkrebs
 primäre Krebserkrankung von Dick- und Mastdarm
 bezeichnet man alle bösartigen (malignen) Tumoren des Darmes




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Schema der Dickdarmanatomie:

(1) Aufsteigender Grimmdarm (Colon ascendens)

(2) Querverlaufender Grimmdarm (Colon transversum)

(3) Absteigender Grimmdarm (Colon descendens)

(4) Sigma (Colon sigmoideum)

(5) Mast- oder Enddarm (Rectum) und Anus.

, Epidemiologie:
 in den Industrieländern hat die Anzahl der Darmkrebsneuerkrankungen in
den letzten 30 Jahren deutlich zugenommen

 Darmkrebs ist in Deutschland bei Männern und Frauen die zweithäufigste
Krebserkrankung, an der mehr als sechs Prozent aller Deutschen im Laufe
ihres Lebens erkranken



Ätiologie und Pathogenese:
Die Ursache des kolorektalen Karzinoms bleibt im Einzelfall meist unklar, es
sind aber Risikofaktoren bekannt:

 genetische Belastung (erbliche Formen sind mit ca. 6 % jedoch selten, z. B.
das hereditäre nichtpolypöse kolorektale Karzinom, HNPCC )
 Geschlecht (Mann über 50-jährig)

 Rauchen
 Übergewicht, Bewegungsmangel, Ernährung (z. B. viel verarbeitetes/rotes
2
Fleisch, Kost mit wenig Ballaststoffen)
 bestimmte Vorerkrankungen, z. B. chronisch-entzündliche
Darmerkrankungen




Das „klassische“ kolorektale Karzinom entwickelt sich in mehreren Stufen über
viele Jahre (Adenom-Karzinom-Sequenz):

Sich anhäufende Mutationen führen zu langsam größer werdenden
Kolonadenomen (gutartiger Tumor der Darmschleimhaut, wegen seiner
Vorwölbung in die Darmlichtung auch als Kolonpolyp bezeichnet) und schließlich
zu einem (Adeno-)Karzinom.


 das hereditäre nichtpolypöse Kolonkarzinom-Syndrom (Lynch-Syndrom)
 sowie die Colitis ulcerosa
 Rektum und Sigma sind häufiger betroffen als Colon ascendens und
transversum.

, Kompakte Zusammenfassung

 definierte genetische Krankheitsbilder

 Hereditäres kolorektales Karzinom ohne Polyposis mit Mutationen in
den Genen
 Familiäre Adenomatöse Polyposis (FAP)

 anamestisch genetische Belastung:

 Erkrankung bei einem oder mehreren Verwandten ersten Grades vor
dem 50. Lebensjahr


 kolorektale Adenome als Vorläufer sporadischer Karzinome (Adenom-
Karzinom-Sequenz)


 chronisch entzündliche Darmerkrankungen:

 Colitis ulcerosa

 Morbus Crohn
3
 toxisch:

 hoher Alkoholkonsum

 Rauchen


 Ernährung:

 ballaststoffarm

 fettreich

 hoher Anteil an rotem Fleisch und verarbeiteten Wurstwaren

 geringer Anteil an Gemüse


 Lebensstil:

 Adipositas

 Bewegungsmangel
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