Lernzettel Entwicklung – Entwicklungsrisiken II (elterliche Sucht /
psychische Erkrankung)
🧠 1️⃣
Entwicklungsrisiken für Kinder aus suchtbelasteten Familien
Kinder abhängigkeitserkrankter Eltern haben ein erhöhtes Risiko für:
• emotionale Probleme (Angst, Depressivität, Bindungsstörungen)
• Verhaltensauffälligkeiten (Aggression, Impulsivität)
• schulische & berufliche Minderleistung
• frühe sexuelle Kontakte & spätere Beziehungsprobleme
• frühen Einstieg in Alkohol- und Drogenkonsum
➡️
Wichtig: Kein Automatismus – viele Kinder entwickeln sich trotz Belastung unauffällig.
🧬 2️⃣
Transmissionswege elterlicher Sucht
Elterliche Sucht wirkt über mehrere Wege:
🔹 Genetisch / biologisch:
• erhöhte Erblichkeit (z.B. Alkoholsucht ca. 40–50 %)
• veränderte Stress- & Belohnungssysteme
🔹 Psychosozial:
• unsichere oder desorganisierte Bindung
• geringere Feinfühligkeit, mehr Ambivalenz & harte Erziehung
• instabile Familienstrukturen, Tabuisierung
, 🔹 Epigenetisch:
• Early Life Stress verändert Stressregulation dauerhaft
🧠 3️⃣
Early Life Stress (ELS) & früher Substanzkonsum
ELS begünstigt frühen Konsum über:
• erhöhte Stressanfälligkeit (HPA-Achse)
• Probleme der Emotions- & Selbstregulation
• verändertes Belohnungsempfinden
➡️
Zwei typische Wege:
• internalisierend: Konsum als Coping (Selbstberuhigung)
• externalisierend: Konsum durch Risikoverhalten & Gruppendruck
👫 Gendereffekte:
• Jungen häufiger externalisierend & riskant
• Mädchen häufiger internalisierend (Angst, Depression)
🧠 4️⃣
Gemeinsame neurobiologische Grundlage
Aussage erklärt:
• Elterliche Sucht UND Probleme in der Eltern-Kind-Beziehung
beruhen auf denselben Systemen:
psychische Erkrankung)
🧠 1️⃣
Entwicklungsrisiken für Kinder aus suchtbelasteten Familien
Kinder abhängigkeitserkrankter Eltern haben ein erhöhtes Risiko für:
• emotionale Probleme (Angst, Depressivität, Bindungsstörungen)
• Verhaltensauffälligkeiten (Aggression, Impulsivität)
• schulische & berufliche Minderleistung
• frühe sexuelle Kontakte & spätere Beziehungsprobleme
• frühen Einstieg in Alkohol- und Drogenkonsum
➡️
Wichtig: Kein Automatismus – viele Kinder entwickeln sich trotz Belastung unauffällig.
🧬 2️⃣
Transmissionswege elterlicher Sucht
Elterliche Sucht wirkt über mehrere Wege:
🔹 Genetisch / biologisch:
• erhöhte Erblichkeit (z.B. Alkoholsucht ca. 40–50 %)
• veränderte Stress- & Belohnungssysteme
🔹 Psychosozial:
• unsichere oder desorganisierte Bindung
• geringere Feinfühligkeit, mehr Ambivalenz & harte Erziehung
• instabile Familienstrukturen, Tabuisierung
, 🔹 Epigenetisch:
• Early Life Stress verändert Stressregulation dauerhaft
🧠 3️⃣
Early Life Stress (ELS) & früher Substanzkonsum
ELS begünstigt frühen Konsum über:
• erhöhte Stressanfälligkeit (HPA-Achse)
• Probleme der Emotions- & Selbstregulation
• verändertes Belohnungsempfinden
➡️
Zwei typische Wege:
• internalisierend: Konsum als Coping (Selbstberuhigung)
• externalisierend: Konsum durch Risikoverhalten & Gruppendruck
👫 Gendereffekte:
• Jungen häufiger externalisierend & riskant
• Mädchen häufiger internalisierend (Angst, Depression)
🧠 4️⃣
Gemeinsame neurobiologische Grundlage
Aussage erklärt:
• Elterliche Sucht UND Probleme in der Eltern-Kind-Beziehung
beruhen auf denselben Systemen: