1. Grundlagen der persönlichen Kommunikation
1.1. Kommunikationsforschung
• 4 Seiten einer Nachricht
o Beobachten und beschreiben, wie Menschen kommunizieren
o Sachebene, Offenbarung, Appel, Beziehungsebene
1.1.1. Das Vier-Seiten-Modell
• Störung und Konflikte, wenn Seiten unterschiedlich deuten
•
• Auch Nachrichtenquadrat, Kommunikationsquadrat oder Vier-Ohren-Modell
1.1.2. Kommunikationsstile
• Keine ideale Kommunikationsform
• Jeder Stil anders, jeder hat Vor- und Nachteile
• Möglichkeiten der Persönlichkeitsentwicklung
• Meist unterschiedliche Stile vereint
o Bedürftig - abhängiger Stil
▪ Hilfe und Unterstützung bekommen
o Helfender Stil
▪ Menschen bieten Hilfe an
▪ Von eigenen Problemen ablenken
o Selbstloser Stil
▪ Eiger Nutzen im Einsatz für andere
▪ Richtet sich vollständig nach Gegenüber
o Aggressiv-abwertender Stil
▪ Fehler und Schwächen anderer hervorheben
▪ Gegenüber klein halten
▪ Angst vor eigenen Schwächen
o Sich-beweisender Stil
▪ Wert, Lob und Anerkennung
o Bestimmend-kontrollierender Stil
▪ Regeln aufstellen und einhalten
1
, ▪ Schutz vor Kontrollverlust
o Sich-distanzierender Stil
▪ Keine Nähe zulassen
o Mitteilungsfreudig-dramatisierender Stil
▪ Über sich selbst sprechen
▪ Drama-Queen
▪ Oft keine echten Gefühle, sondern übersteigert
• Das Johari-Fenster (Joseph Luft und Harry Ingham)
o Blinder Fleck
o Unbewusste Persönlichkeits- und Verhaltensmerkmale
o Kleine unauffällige Zeichen, ohne diese zu bemerken
o
o Sich preisgeben
▪ Mitteilen der persönlichen Geheimnisse verringert den Aufwand diese geheim zu
halten und vergrößert den Handlungsspielraum in der Öffentlichkeit
o Beobachtungen mitteilen
▪ Betroffener erlangt Erkenntnisse über sich selbst durch Andere
▪ Bewusster wahrnehmen und handeln
o Öffentliche Person
▪ Alles, was ein Mensch über sich preisgibt
▪ Jedem bekannt
▪ Äußere Merkmale / Eigenschaften / Einstellungen
▪ Kleiner Teil
o Geheim
▪ Weiß nur der Betroffene
▪ Bewusst oder unbewusst verborgen
o Blinder Felck
▪ Wissen nur die anderen
▪ Wahrgenommen durch Dritte
o Unbekannt
▪ Weiß keiner
• Eisberg Modell
o Größte Teil der Persönlichkeit ist unbekannt
o Übungsaufgabe S. 12
1.2. Gesprächsziele definieren
• Vorher überlegen, was man vom Gegenüber möchte
• Vorher festlegen
2
, o Wer
o Was
o Mit wem
o In welchem Kontext
o Bis wann
o Für welches Ergebnis
• Ziele positiv und klar definieren, Fakten zum überprüfen benennen
• 5Fragen
o Was will ich erreichen?
o Mit welchem Ergebnis wäre ich auch zufrieden
o Welches langfristige Interesse habe ich am Gesprächsergebnis?
o Welche Nebenziele strebe ich zusätzlich an?
o Mit welchem Gefühl möchte ich aus dem Gespräch gehen und wie soll sich die andere Seite
fühlen?
• Arbeitsauftrag S.14
1.3. Rhetorik
• Kunst der Rede
• Kunst und Wissenschaft
• Strategische Kommunikation
o Technik der Rede und Textanalyse
o Theorie und Praxis der Rede und des Gesprächs
• Anwendungsfelder (s. S. 16)
o Politik und Journalismus
o Werbung und Wirtschaft
o Literatur und Künste
• Orator und Adressat
o Klassische Lehre vom Monolog
o Sender und Empfänger treten in Interaktion
o Adressat kommt nicht zu Wort
o Heute mehr Dialog
1.3.1. Fünf Schritte zur Rede
o Inventio
▪ Thema finden, eingrenzen und definieren
▪ Recherche zu Beginn
▪ Argumente, Fakten, Auswirkungen, pro-contra, Argumente sammeln
o Dispositio
▪ Matrial gliedern
▪ Anlass und Zeitpunkt anpassen
▪ Argumentationslinie aufgaben
o Elocutio
▪ Rede entsprechen Publikum sprachlich und stilistisch ausarbeiten
o Memoria
▪ Auswendig lernen
o Actio
▪ Rede umsetzen
▪ Stimme, Körpersprache, Demonstration
• Sprachlich – stilistische Elemente
o Sprachlichkeit, Verständlichkeit, Angemessenheit in Hinblick auf Zweck und Inhalt,
Vermeiden von Überflüssigem
o Redeschmuck
▪ Gezielter Gebrauch rhetorischer Figuren (Alliterationen, Metaphern, Hyperbel)
▪ Ironie und rhetorische Fragen, Vergleiche und Personifikationen
3
1.1. Kommunikationsforschung
• 4 Seiten einer Nachricht
o Beobachten und beschreiben, wie Menschen kommunizieren
o Sachebene, Offenbarung, Appel, Beziehungsebene
1.1.1. Das Vier-Seiten-Modell
• Störung und Konflikte, wenn Seiten unterschiedlich deuten
•
• Auch Nachrichtenquadrat, Kommunikationsquadrat oder Vier-Ohren-Modell
1.1.2. Kommunikationsstile
• Keine ideale Kommunikationsform
• Jeder Stil anders, jeder hat Vor- und Nachteile
• Möglichkeiten der Persönlichkeitsentwicklung
• Meist unterschiedliche Stile vereint
o Bedürftig - abhängiger Stil
▪ Hilfe und Unterstützung bekommen
o Helfender Stil
▪ Menschen bieten Hilfe an
▪ Von eigenen Problemen ablenken
o Selbstloser Stil
▪ Eiger Nutzen im Einsatz für andere
▪ Richtet sich vollständig nach Gegenüber
o Aggressiv-abwertender Stil
▪ Fehler und Schwächen anderer hervorheben
▪ Gegenüber klein halten
▪ Angst vor eigenen Schwächen
o Sich-beweisender Stil
▪ Wert, Lob und Anerkennung
o Bestimmend-kontrollierender Stil
▪ Regeln aufstellen und einhalten
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, ▪ Schutz vor Kontrollverlust
o Sich-distanzierender Stil
▪ Keine Nähe zulassen
o Mitteilungsfreudig-dramatisierender Stil
▪ Über sich selbst sprechen
▪ Drama-Queen
▪ Oft keine echten Gefühle, sondern übersteigert
• Das Johari-Fenster (Joseph Luft und Harry Ingham)
o Blinder Fleck
o Unbewusste Persönlichkeits- und Verhaltensmerkmale
o Kleine unauffällige Zeichen, ohne diese zu bemerken
o
o Sich preisgeben
▪ Mitteilen der persönlichen Geheimnisse verringert den Aufwand diese geheim zu
halten und vergrößert den Handlungsspielraum in der Öffentlichkeit
o Beobachtungen mitteilen
▪ Betroffener erlangt Erkenntnisse über sich selbst durch Andere
▪ Bewusster wahrnehmen und handeln
o Öffentliche Person
▪ Alles, was ein Mensch über sich preisgibt
▪ Jedem bekannt
▪ Äußere Merkmale / Eigenschaften / Einstellungen
▪ Kleiner Teil
o Geheim
▪ Weiß nur der Betroffene
▪ Bewusst oder unbewusst verborgen
o Blinder Felck
▪ Wissen nur die anderen
▪ Wahrgenommen durch Dritte
o Unbekannt
▪ Weiß keiner
• Eisberg Modell
o Größte Teil der Persönlichkeit ist unbekannt
o Übungsaufgabe S. 12
1.2. Gesprächsziele definieren
• Vorher überlegen, was man vom Gegenüber möchte
• Vorher festlegen
2
, o Wer
o Was
o Mit wem
o In welchem Kontext
o Bis wann
o Für welches Ergebnis
• Ziele positiv und klar definieren, Fakten zum überprüfen benennen
• 5Fragen
o Was will ich erreichen?
o Mit welchem Ergebnis wäre ich auch zufrieden
o Welches langfristige Interesse habe ich am Gesprächsergebnis?
o Welche Nebenziele strebe ich zusätzlich an?
o Mit welchem Gefühl möchte ich aus dem Gespräch gehen und wie soll sich die andere Seite
fühlen?
• Arbeitsauftrag S.14
1.3. Rhetorik
• Kunst der Rede
• Kunst und Wissenschaft
• Strategische Kommunikation
o Technik der Rede und Textanalyse
o Theorie und Praxis der Rede und des Gesprächs
• Anwendungsfelder (s. S. 16)
o Politik und Journalismus
o Werbung und Wirtschaft
o Literatur und Künste
• Orator und Adressat
o Klassische Lehre vom Monolog
o Sender und Empfänger treten in Interaktion
o Adressat kommt nicht zu Wort
o Heute mehr Dialog
1.3.1. Fünf Schritte zur Rede
o Inventio
▪ Thema finden, eingrenzen und definieren
▪ Recherche zu Beginn
▪ Argumente, Fakten, Auswirkungen, pro-contra, Argumente sammeln
o Dispositio
▪ Matrial gliedern
▪ Anlass und Zeitpunkt anpassen
▪ Argumentationslinie aufgaben
o Elocutio
▪ Rede entsprechen Publikum sprachlich und stilistisch ausarbeiten
o Memoria
▪ Auswendig lernen
o Actio
▪ Rede umsetzen
▪ Stimme, Körpersprache, Demonstration
• Sprachlich – stilistische Elemente
o Sprachlichkeit, Verständlichkeit, Angemessenheit in Hinblick auf Zweck und Inhalt,
Vermeiden von Überflüssigem
o Redeschmuck
▪ Gezielter Gebrauch rhetorischer Figuren (Alliterationen, Metaphern, Hyperbel)
▪ Ironie und rhetorische Fragen, Vergleiche und Personifikationen
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