Psychologie
Depressionen: Untersuchung der Komorbidität mit Angststörung
aus psychodynamischer Perspektive
Modul: Klinische Psychologie
Semester:
von
Student*in X
Matrikelnummer: 00000000
Abgabedatum:
1 von 1
,Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 3
2 Depressionen 4
.
2.1 Überblick und Terminologie 4
2.2 Psychodynamik 6
3 Komorbidität von Depression und Angststörung 8
3.1 Gemeinsame Ursachen und Wechselbeziehungen 8
3.1.1 Unsichere frühkindliche Bindungserfahrungen 9
3.1.2 Selbstwertprobleme und negative Selbstwahrnehmung 9
3.1.3 Belastungssituationen und Verlusterlebnisse 10
3.1.4 Übermäßige Identifikation mit bestimmten Bezugspersonen 11
3.2 Erkenntnisse für Prävention, Diagnostik und Therapie 11
4 Zusammenfassung und Ausblick 13
Literaturverzeichnis 15
Anhang 19
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, 1 Einleitung
Die Depression gehört zu den am häufigsten auftretenden psychischen Störungen
(Kring et al., 2019, S. 168). Sie trägt daher signifikant zur globalen Krankheitslast
bei und stellt eine ernsthafte psychische Störung dar, die das tägliche Leben der
Betroffenen in vielerlei Hinsicht beeinträchtigen kann.
Epidemiologisch gilt als erwiesen, dass Depressionen oft mit weiteren körperlichen
und psychischen Erkrankungen einhergehen und bei etwa drei von vier Personen
mit einer Depression im Laufe ihres Lebens noch weitere Störungen hinzukommen
(Wittchen & Hoyer, 2006, S. 739). Dabei geht die Angststörung als häufigste
komorbide Erkrankung der Depression meist zeitlich voraus, sodass anzunehmen
ist, dass sie einen bedeutsamen Risikofaktor für das Entstehen einer Depression
darstellt (Wittchen & Hoyer, 2006, S. 739). Aufgrund der Verschiedenartigkeit ihrer
Erscheinungsformen gibt es bislang keine einheitliche Störungstheorie der
Depression. Vor diesem Hintergrund und angesichts der erheblichen Relevanz des
Krankheitsbildes sind dessen psychodynamischen Hintergründe zu untersuchen.
Dabei liegt der Fokus dieser Arbeit auf den gemeinsamen Ursachen und
Wechselbeziehungen von Depressionen und Angststörungen. Im Zentrum steht
daher folgende Fragestellung:
Welche gemeinsamen Ursachen und Wechselbeziehungen haben Depressionen
mit Angststörungen und welche Schlussfolgerungen für die Praxis können aus
diesen abgeleitet werden?
Es wird zur Klärung dieser Frage zunächst im ersten Abschnitt des zweiten
Kapitels das Störungsbild der Depression dargestellt und die relevanten
Begrifflichkeiten erläutert. Im darauffolgenden Abschnitt richtet sich der Blick auf
die Psychodynamik der Depression und es wird herausgestellt, weshalb gerade
die psychodynamische Sichtweise zur Klärung der Forschungsfrage geeignet ist.
Anhand dieser Erkenntnisse wird im ersten Abschnitt des dritten Kapitels der
Bezug zur Komorbidität der Depression mit Angststörungen hergestellt. Es werden
die gemeinsamen Ursachen sowie Wechselbeziehungen der beiden
Störungsbilder untersucht. Dabei wird anhand der psychodynamischen
Perspektive herausgearbeitet, weshalb gerade die Angststörung einen
Risikofaktor für die Entwicklung einer Depression darstellt und welche
gemeinsamen Ursachen die beiden Störungsbilder haben. Hieraus werden im
zweiten Abschnitt die Schlussfolgerungen für Diagnostik und Prävention
abgeleitet. Im vierten Kapitel folgt eine Zusammenfassung der dargestellten
Inhalte. Zudem werden die Erkenntnisse kritisch reflektiert und ein Ausblick
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