Hintergrund der Entstehung
Unterschied zwischen menschlichen Gesellschaften und Tieren, ist planmäßiger Austausch von knappen Gütern
Schon in vorgeschichtlicher Zeit Vorgänge, die heute als „wirtschaftliches Handeln“ bezeichnet würden
Wissenschaftlicher Beginn
Wissenschaftliche Durchdringung erst in früher Neuzeit
Wirtschaftswissenschaften als junge Wissenschaft mit zwei Disziplinen:
VWL und BWL
Volkswirtschaftslehre und Betriebswirtschaftslehre
Vordergrund der Volkswirtschaftslehre
Untersucht Vorranging gesamtwirtschaftliche Zusammenhänge
Fokus auf wirtschaftliche Theorien im Bereich der Politik
Vordergrund der Betriebswirtschaftslehre
Vordergrund wirtschaftliche Fragestellungen von kleinen Einheiten
(Betrieben, Unternehmen)
BWL Entwicklung in Deutschland
Ab 1898 zur eigenständigen wissenschaftlichen Disziplin mit Gründung Handelshochschulen
Anfangszeit Rechnungswesen im Vordergrund der Untersuchungen
In zweiten Hälfte 20 Jhd. Verlagerung der Schwerpunkte mehrfach
Heutige BWL
Ist eine heterogene, pluralistische Wissenschaft
selbständige wirtschaftswissenschaftliche Disziplin
Neben der allgemeinen BWL gibt es auch spezielle Wirtschaftslehren für bestimmte Branchen
BWL befasst sich mit
Organisation und Steuerung von Betrieben.
mit allen Vorgängen und Sachverhalten in einem Betrieb, also in einem Unternehmen.
Was wird produziert?
Wie wird produziert?
Wie ist der Betrieb organisiert?
Welche Märkte sind relevant usw?
BWL Fokus
wirtschaftlichen Theorien innerhalb eines Betriebes bzw. Unternehmen
somit auch kaufmännische Tätigkeiten im Vordergrund
Themen von erheblicher Relevanz, die bei der Leitung eines Unternehmens wichtig sind
Untersuchungsgebiet= Wirtschaft der menschlichen Bedürfnisbefriedigung
Ziele der Betriebswirtschafslehre
BWL als Wissenschaft ein Ziel. =
die Anwendung der Theorie auf die Praxis
Schwierigkeit der theoretischen Umsetzung / wissenschaftliches Handeln
theoretische Wissen oft Jahrhunderte alt meiste nicht mit technologischen Fortschritt vereinbar
Ziel der BWL besteht darin, die Theorie auf die Praxis anzuwenden
wesentliches Problem= die Theorie nicht immer auf die Praxis übertragen lässt
Erfordert Flexibilität im Bereich der Forschung und dauerhafte Anpassung
Doch nur wenn Theorie in die Praxis umsetzen, erzielt man auch einen Nutzen.
, Eine Theorie ohne Nutzen für die Praxis ist dahingehend auch eine falsche Theorie.
Wirtschaftsordnung als Rahmenbedingung unternehmerischen Handelns
Wirtschaft
oder Ökonomie
Gesamtheit aller Einrichtungen und Handlungen, die der planvollen Befriedigung der Bedürfnisse dienen.
Wirtschaft als das Gebiet menschlicher Bedürfnisbefriedigung
Wirtschaften
Unter Wirtschaften werden alle planvollen menschlichen Aktivitäten verstanden, die mit dem Ziel einer
bestmöglichen, und größtmögliche Bedürfnisbefriedigung planmäßig und effizient über knappe Ressourcen
entscheiden. Das Entscheiden über knappe Güter in privaten und öffentlichen Betrieben d. h. bestrebt zu sein,
die vorhandenen Mittel so einzusetzen, dass ein möglichst großes Maß an Bedürfnisbefriedigung erreicht wird.
unter Beachtung des ökonomischen Prinzips (Rationalprinzip)
Wirtschaftliche Einrichtungen
Dazu gehören Unternehmen, private und öffentliche Haushalte,
Notwendigkeit des wirtschaften
Die Notwendigkeit zu Wirtschaften ergibt sich aus der Knappheit der Güter einerseits und der Unbegrenztheit
der menschlichen Bedürfnisse andererseits.
Natürliche Knappheit der Güter zwingt zu wirtschaften
Realisierung über Notwendigkeit verlangt Entscheidungsprozess über :
die Herstellung (Produktion)
und Verbrauch (Konsumtion)
von materiellen Gütern (Sachgüter)
und immateriellen Gütern (Dienstleistung) voraus.
wirtschaftliches Prinzip
Das ökonomische Prinzip bezeichnet die Annahme, dass Wirtschaftssubjekte aufgrund der Knappheit der Güter
bei ihrem wirtschaftlichen Handeln die eingesetzten Mittel mit dem Ergebnis ins Verhältnis setzen und nach
ihren persönlichen Präferenzen zweckrational eine Nutzenmaximierung (so private Haushalte) beziehungsweise
Gewinnmaximierung (so Unternehmen) anstreben.
Wem unterliegt das wissenschaftliche Handeln?
unterliegt dem allgemeinen Vernunftprinzip (Rationalprinzip) als ökonomisches Prinzip
Was ist das Rationalprinzip?
ein Ziel mit Einsatz möglichst geringer Mittel zu erreichen.
formale Beziehung zwischen den Zielen menschlicher Handlungen und den Mitteln, die zur
Zielerreichung nötig sind
Auch als Wirtschaftlichkeitsprinzip bezeichnet.
Ökonomisches Prinzip (Wirtschaftlichkeitsprinzip) wird mengenmäßig und wertmäßig definiert.
Ökonomische Prinzip ist formales Prinzip, d. b. es sind keine Motive und Zielsetzungen des
wirtschaftlichen Handelns ableitbar.
Charakterisiert die Art der Durchführung des wirtschaftlichen Handelns