Verantwortliche Pflegefachkraft nach § 71 SGB XI
Themenkomplex: Psychosoziale Grundlagen
Vor- und Nachname: Mister X Kundennummer:
Geburtsdatum:
Aufgabe 1: Inwieweit üben die individuellen Bedürfnisse und Motive - ganzheitlich ge-
sehen - Einfluss aus auf die Kompetenzen und Arbeitsweisen der einzelnen
Pfleger/innen? (10 Punkte)
Motive und Bedürfnisse haben sehr großen Einfluss auf die Arbeitsweisen und Kompetenzen.
Aufgrund seiner Erfahrung, sein Herkunftsland, seine Religion, seine Erziehung oder seine
Vorstellung von Professioneller Pflege hat jede Pflegekraft seine eigenen Vorstellungen von
professioneller Pflege, was sich dann auf die Arbeitsweise auswirkt. Empathie spielt bei Mo-
tiven und Bedürfnissen einer Pflegekraft immer eine wichtige Rolle. Empathie ist eine Kompe-
tenzform, die eine Voraussetzung darstellt, um in der Pflege tätig zu sein. Es beschreibt die
Fähigkeit sich in die Lage einer Pflegebedürftigen Person hineinzuversetzen.
Ich habe die Meinung das jede angehende Pflegekraft, ob Hilfskraft oder Examinierte Fachkraft,
sich schlüssig sein sollte, wieso man diesen Beruf ausüben möchte. Man sollte sich bewusst
werden welches Motiv steht hinter meiner Motivation diesen Beruf auszuüben. Mache ich
diesen Beruf aus Leidenschaft, weil ich etwas bewirken möchte oder mache ich diesen nur we-
gen Zum Beispiel: Dem Geld was man verdienen kann.
Ganzheitlichkeit bedeutet den Menschen immer als Ganzes anzusehen. Hier hat Maslow eine
Bedürfnispyramide entwickelt was eine sehr gute Orientierung bietet. Wenn man den Versuch
unternimmt, fortlaufend die Gefühle anderer Personen verstehen zu wollen, wird dies über
kurz oder langer Sicht zu einer sehr hohen emotionalen Belastung führen und es wird einen lei-
der krank machen. Nach jedem Stufenanstieg erhöht sich die Qualität der jeweilig höheren
Bedürfnisse und zugleich auch die zur Befriedigung der einzelnen Bedürfnisse notwenigen
Fähigkeiten.
Interaktionen mit unseren Bewohnern ermöglicht es die Pflege nach deren Bedürfnissen
auszurichten.
Ausgangssituation
Wegen des plötzlichen Ausfalls einer Kollegin fragt die
Wohnbereichsleitung im Team, wer am Wochenende
einspringen könne und schaut sogleich zu Mitarbeiterin
Fränzi Ludewicka. Diese nickt zustimmend, nachdem die
anderen Kolleginnen verlauten ließen, dass sie das
Wochenende bereits verplant hätten. Auf dem Heimweg
Seite 1 von 8
Freigabe: 10/2016
, Verantwortliche Pflegefachkraft nach § 71 SGB XI
Themenkomplex: Psychosoziale Grundlagen
ärgert sich Frau Ludewicka darüber, weil sie schon letztes
Wochenende eingesprungen war und mit Abstand die
meisten Überstunden zu verzeichnen hat. In den letzten
Tagen fühlte sie sich eh schon so leer und ausgelaugt und
schläft nachts nicht mehr ohne Schlaftabletten.
Aufgabe 2: a.) Wie deuten Sie diese Situation?
b.) Wie schätzen Sie die persönliche Situation von Frau Ludewicka ein?
c.) Sehen Sie Verbindungen speziell zum Pflegeberuf und wenn ja, welche?
d.) Welche Vorbeugemöglichkeiten sehen Sie für die einzelnen
Mitarbeiter/innen?
e.) Wie könnten Arbeitgeber diesem Problem entgegenwirken? (40 Punkte)
Zu Aufgabe A)
Die Psychosomatischen Beschwerden deuten auf einem beginnendes Burnout Syndrom hin.
Durch das ständige Einspringen und der wenigen Ruhephasen fühlt sich Frau Ludewicka
langsam ausgelaugt und leer. Bei der Fragestellung " wer am Wochenende einspringen könne"
wurde Frau Ludewicka auch gleich angeschaut. Es lässt daher vermuten das die Wohnbereich-
sleitung und das Team bereits davon ausgehen das Frau Ludewicke einspringen wird. Man geht
schon hier von einer Selbstverständlichkeit aus.
Zu Aufgabe B)
Frau Ludewicka ist eine Pflegekraft die gerne ihre Tätigkeit ausübt. Wenn man sich aber die 12
Stadien des Burnouts nach Freudenberg und Richelson hält:
1.Intensiver Einsatz
2.völlige Erschöpfung
3.Innere Leere
4.Umdeutung von Werten
5.Zwang sich zu beweisen
6.Vernachlässigung eigener Bedürfnisse
7.Depressive Befindlichkeit
8.endgültzihge Rückzug
9.Umdrehen von Werten
10.Gefühlsverlust für die eigene Persönlichkeit.
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Freigabe: 10/2016
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Aufgabe 1: Inwieweit üben die individuellen Bedürfnisse und Motive - ganzheitlich ge-
sehen - Einfluss aus auf die Kompetenzen und Arbeitsweisen der einzelnen
Pfleger/innen? (10 Punkte)
Motive und Bedürfnisse haben sehr großen Einfluss auf die Arbeitsweisen und Kompetenzen.
Aufgrund seiner Erfahrung, sein Herkunftsland, seine Religion, seine Erziehung oder seine
Vorstellung von Professioneller Pflege hat jede Pflegekraft seine eigenen Vorstellungen von
professioneller Pflege, was sich dann auf die Arbeitsweise auswirkt. Empathie spielt bei Mo-
tiven und Bedürfnissen einer Pflegekraft immer eine wichtige Rolle. Empathie ist eine Kompe-
tenzform, die eine Voraussetzung darstellt, um in der Pflege tätig zu sein. Es beschreibt die
Fähigkeit sich in die Lage einer Pflegebedürftigen Person hineinzuversetzen.
Ich habe die Meinung das jede angehende Pflegekraft, ob Hilfskraft oder Examinierte Fachkraft,
sich schlüssig sein sollte, wieso man diesen Beruf ausüben möchte. Man sollte sich bewusst
werden welches Motiv steht hinter meiner Motivation diesen Beruf auszuüben. Mache ich
diesen Beruf aus Leidenschaft, weil ich etwas bewirken möchte oder mache ich diesen nur we-
gen Zum Beispiel: Dem Geld was man verdienen kann.
Ganzheitlichkeit bedeutet den Menschen immer als Ganzes anzusehen. Hier hat Maslow eine
Bedürfnispyramide entwickelt was eine sehr gute Orientierung bietet. Wenn man den Versuch
unternimmt, fortlaufend die Gefühle anderer Personen verstehen zu wollen, wird dies über
kurz oder langer Sicht zu einer sehr hohen emotionalen Belastung führen und es wird einen lei-
der krank machen. Nach jedem Stufenanstieg erhöht sich die Qualität der jeweilig höheren
Bedürfnisse und zugleich auch die zur Befriedigung der einzelnen Bedürfnisse notwenigen
Fähigkeiten.
Interaktionen mit unseren Bewohnern ermöglicht es die Pflege nach deren Bedürfnissen
auszurichten.
Ausgangssituation
Wegen des plötzlichen Ausfalls einer Kollegin fragt die
Wohnbereichsleitung im Team, wer am Wochenende
einspringen könne und schaut sogleich zu Mitarbeiterin
Fränzi Ludewicka. Diese nickt zustimmend, nachdem die
anderen Kolleginnen verlauten ließen, dass sie das
Wochenende bereits verplant hätten. Auf dem Heimweg
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ärgert sich Frau Ludewicka darüber, weil sie schon letztes
Wochenende eingesprungen war und mit Abstand die
meisten Überstunden zu verzeichnen hat. In den letzten
Tagen fühlte sie sich eh schon so leer und ausgelaugt und
schläft nachts nicht mehr ohne Schlaftabletten.
Aufgabe 2: a.) Wie deuten Sie diese Situation?
b.) Wie schätzen Sie die persönliche Situation von Frau Ludewicka ein?
c.) Sehen Sie Verbindungen speziell zum Pflegeberuf und wenn ja, welche?
d.) Welche Vorbeugemöglichkeiten sehen Sie für die einzelnen
Mitarbeiter/innen?
e.) Wie könnten Arbeitgeber diesem Problem entgegenwirken? (40 Punkte)
Zu Aufgabe A)
Die Psychosomatischen Beschwerden deuten auf einem beginnendes Burnout Syndrom hin.
Durch das ständige Einspringen und der wenigen Ruhephasen fühlt sich Frau Ludewicka
langsam ausgelaugt und leer. Bei der Fragestellung " wer am Wochenende einspringen könne"
wurde Frau Ludewicka auch gleich angeschaut. Es lässt daher vermuten das die Wohnbereich-
sleitung und das Team bereits davon ausgehen das Frau Ludewicke einspringen wird. Man geht
schon hier von einer Selbstverständlichkeit aus.
Zu Aufgabe B)
Frau Ludewicka ist eine Pflegekraft die gerne ihre Tätigkeit ausübt. Wenn man sich aber die 12
Stadien des Burnouts nach Freudenberg und Richelson hält:
1.Intensiver Einsatz
2.völlige Erschöpfung
3.Innere Leere
4.Umdeutung von Werten
5.Zwang sich zu beweisen
6.Vernachlässigung eigener Bedürfnisse
7.Depressive Befindlichkeit
8.endgültzihge Rückzug
9.Umdrehen von Werten
10.Gefühlsverlust für die eigene Persönlichkeit.
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