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Zusammenfassung Mikroökonomik und neue Institutionenökonomik

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Prüfungsrelevante Zusammenfassung der Skripte Mikroökonomik und Neue Institutionenökonomik an der FOM Hochschule für Ökonomie & Management München für die Prüfung bei Prof. Dr. Pöllmann.











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Prüfungsrelevante Zusammenfassung der Skripte Mikroökonomik &
Neue Instititutionenökonomik

Mikroökonomik


Wirtschaftskreislauf

• Funktionslogik verstehen




zentrale Annahmen mikroökonomischer Theorien und Modelle

Methodologischer Individualismus
• Annahme, wonach ökonomische Phänomene letztlich auf individuelle
Entscheidungen zurückzuführen sind
Rationalität
• Auswahl derjenigen Handlungsalternative welche die bestmöglichen Annäherungen
an das eigene Ziel erlaubt
• sog. „Homo-Oeconomicus-Annahme“
Markttransparenz
• Vollständige Markttransparenz liegt vor, wenn die Wirtschaftssubjekte alle
wesentlichen Informationen über das Marktgeschehen haben (= Informations-
symmetrie)
Trade-offs
• Die Auswahl einer bestimmten Bedürfnisbefriedigung bedeutet bei knappen Gütern
den Verzicht auf eine Alternative
• Die Kosten einer bestimmten Bedürfnisbefriedigung liegen in dem, was man
aufgeben muss, um die Bedürfnisbefriedigung zu erhalten, sog.
„Opportunitätskosten“.

,Budgetrestriktion
• Die Budgetrestriktion zeigt, welche Güterkombinationen der Haushalt objektiv
nachfragen kann.
Was der Haushalt objektiv nachfragen kann, ist abhängig von:
o seinem Budget (Y, Teil des Einkommens für Konsumausgaben)
o den Preisen der Güter (Pi)
o Konsumgütermenge (Xi)
• Bei zwei Gütern kann die Budgetrestriktion als Budgetgerade wie folgt beschrieben
werden: p1 x1 + p2 x2 = Y
• Spannungsverhältnis: Haushalt hat objektive Konsummöglichkeiten und subjektive
Konsumwünsche

Bedeutung der Budgetrestriktion
• Jeder Punkt auf der graphischen Darstellung der Budgetrestriktion (Budgetgerade)
reflektiert den objektiven Trade-off der Konsummöglichkeiten des Haushalts.

Budgetgerade
• Die Budgetgerade zeigt, welche Konsummöglichkeiten der Haushalt objektiv hat
• Die Steigung der Budgetgerade zeigt den relativen Preis der beiden Güter
• objektiver trade-off: Der Haushalt kann er nur einen Punkt auf der Budgetgerade als
Konsummöglichkeit wählen, nicht mehrere
• Steigung der Geraden ist –(P1/P2)


Nutzenbegriff
• Definition: „Nutzen ist die Eigenschaft eines Gutes, Bedürfnisse zu befriedigen.“
• Eigenschaften des „Nutzens“
o subjektive Größe in Abhängigkeit von Geschmack und Vorlieben, sog.
Präferenzen der Haushalte
o keine feststehende Größe; variiert in Abhängigkeit von Menge und Zeit
o Problem: Messbarkeit des Nutzens
• Lösung: Herausbildung unterschiedlicher Nutzentheorien
o kardinale Nutzentheorie
§ Annahme: numerische Messbarkeit des Nutzens
§ wertmäßige Zuordnung der Güter bzw. Güterkombinationen
§ Möglichkeit zur kardinalen Reihung der Güter / Güterkombinationen
o ordinale Nutzentheorie
§ grundsätzlich Negierung der nummerischen Messbarkeit des Nutzens
§ Ausschließliche Beschreibung der relativen Rangordnung vom
beliebtesten bis zum am wenigsten beliebten Gut bzw.
Güterkombinationen

, Präferenzen des Haushaltes – Annahmen
Der Präferenzordnung des Haushaltes liegen folgende Annahmen zu Grunde:
• Vollständigkeit
o Der Haushalt kann Güter bzw. Güterkombinationen (sog. Warenkorb bzw.
Güterbündel) dem Nutzen nach in eine Rangordnung bringen.
o Der Haushalt kann dabei entscheiden,
§ welches Gut bzw. welche Güterkombination ihm mehr Nutzen,
§ welches Gut bzw. Güterkombination ihm weniger Nutzen
§ welches Gut bzw. Güterkombination ihm den gleichen Nutzen bringt
(Indifferenz)
• Transitivität
o Die Präferenzordnung ist transitiv
o Wenn die Güterkombination A der Güterkombination B vorgezogen wird, und
B der Kombination C vorgezogen wird, dann wird A auch C vorgezogen.
• Rationale Wahl
o Der Haushalt zieht mehr Güter weniger Gütern vor (sog. rationale Wahl)
o Wenn die Güterkombination B gegenüber einer Kombination F bspw. mehr
Kinobesuche, aber die gleiche Anzahl von Mahlzeiten beinhaltet, dann
präferiert der Haushalt das Güterbündel B.
• Präferenzen und Nutzen
o Die Präferenzen des Haushaltes geben an, in welcher Rangordnung
bedürfnisbefriedigende Güter subjektiv gesetzt werden.
o Sie repräsentieren damit die Bedürfnisbefriedigungswünsche des Haushalts.
o Die Präferenzen des Haushalts werden theoretisch modelliert mit Hilfe einer
Nutzenfunktion, die die Bedürfnisbefriedigung (den Nutzen) als abhängig vom
Konsum der beiden Güter definiert:
U (Nutzen) = U (x1, x2) (x=Konsumgüter)



Erstes Gossensches Gesetz
zentrale Eigenschaften der Nutzenfunktion
• Benannt nach Hermann Heinrich Gossen
• „Mit zunehmender oder wiederholter Befriedigung nimmt die Dringlichkeit der
Bedürfnisbefriedigung ab“
• Gesetz vom abnehmenden Grenznutzen
• Unter dem Grenznutzen eines Gutes versteht man annäherungsweise den Nutzen
der letzten konsumierten Einheit

Die Präferenzen der Nachfrager
• Eine Indifferenzkurve zeigt die Güterkombinationen, die für den Haushalt mit der
gleichen subjektiven Bedürfnisbefriedigung verbunden sind
• Der Haushalt erhält aus den Güterkombinationen A, B und C die gleiche
Bedürfnisbefriedigung (alle auf derselben Indifferenzkurve). Der Haushalt ist somit
indifferent zwischen den Güterkombinationen A, B und C.
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