Bei der Aufgabenstellung geht es um eine Patientin die 40 Jahre alt ist und bei welcher eine
mittelgradige unipolare Depression diagnostiziert wurde. Die Patientin sollte mit jeweils
einer geeigneten Interventionsmöglichkeit mit den Ansätzen der kognitiven
Verhaltenstherapie (KVT) und der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie (TP)
behandelt werden. Als erstes werde ich die unipolare Depression definieren und
beschreiben, danach werde ich die geeigneten Interventionsmethoden von den Ansätzen
der kognitiven Verhaltenstherapie und der tiefenpsychologischen fundierten Psychotherapie
sowie deren Unterschiede und Gemeinsamkeiten beschreiben. Zum Schluss werde ich
diskutieren, ob und welche medikamentöse Behandlung sinnvoll wäre.
Was ist nun eine mittelgradige unipolare Depression? Der Begriff mittelgradig beschreibt die
Intensivität der Symptome einer Krankheit. Es gibt auch leichte und schwere Verläufe. „Der
Schweregrad der depressiven Störung richtet sich nach der Anzahl der erfüllten Haupt- und
Zusatzsymptome.“ (DGPPN, 2017, S.13). Der Begriff unipolar bedeutet einpolig. In unserem
Fall heißt es, dass es nur in eine Richtung geht, und zwar in die Richtung der Depression.
Anders als bei einer bipolaren Störung: „Bipolare Störungen sind durch einen Wechsel von
Phasen schwere Depression und manischen Episoden gekennzeichnet. Eine Person in einer
manischen Episode erlebt eine ungewöhnlich gehobene Stimmung und verhält sich sehr
expansiv.“ (Gerrig & Zimbardo, 2014, S.570). Der Begriff der Depression, kann
folgendermaßen definiert werden: „Depressionen sind psychische Störungen, die durch
einen Zustand deutlich gedrückter Stimmung, Interesselosigkeit und Antriebsminderung
über einen längeren Zeitraum gekennzeichnet sind. Damit verbunden treten häufig
verschiedenste körperliche Beschwerden auf. Depressive Menschen sind durch ihre
Erkrankung meist in ihrer gesamten Lebensführung beeinträchtigt. Es gelingt ihnen nicht
oder nur schwer, alltägliche Aufgaben zu bewältigen, sie leiden unter starken Selbstzweifeln,
Konzentrationsstörungen und Grübelneigung. Depressionen gehen, wie kaum eine andere
Erkrankung mit hohem Leidensdruck einher, da diese Erkrankung in zentraler Weise das
Wohlbefinden und das Selbstwertgefühl von Patienten beeinträchtigt“ (DGPPN, 2017, S.11).
Als nächstes werden die Interventionsmöglichkeiten behandelt. Bei dem KVT Ansatz könnte
man die Interventionsmethode der „Achtsamkeit“ verwenden. Diese Interventionsmethode
ist für die Behandlung von Depressionen besonders geeignet da, diese Methode neben der
Aufmerksamkeitsregulation und dem Körperbewusstsein auch die Emotionsregulation und
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