Phonetik
Lautebene vs. Schriftebene:
Sprachlaute dürfen nicht mit Buchstaben gleichgesetzt werden!
„deutsches“ Alphabet zur phonetischen Analyse ungeeignet
IPA
Trennung zwischen
- phonetischer Form (in eckigen Klammern [...]) bzw. phonemischer Form (in /…/) und
- graphemischer/orthographischer Form (in spitzen Klammern ())
Teilbereiche der Phonetik
Akustische Phonetik
- Welche physikalische Struktur besitzen Sprachlaute?
- Erfassung und Beschreibung von Klängen und Geräuschen, die sich
in Form von Schallwellen instrumentell analysieren lassen
Lektüre
Auditive (oder perzeptive) Phonetik
- Physiologie des Ohres
- Neuronale Verarbeitung
- Wie und als was werden Sprachlaute wahrgenommen?
Artikulatorische Phonetik
(= Schwerpunkt der VL)
____________________________________________________________________________________________________
Stimmanregung (Phonation)
Modifizierung der Ausatmungsluft im Kehlkopf (Larynx)
Stellung der Stimmlippen (Glottis)
( - Glottis befinden sich im Kehlkopf)
o Offen: keine Behinderung des Luftstroms
= stimmlose Anregung
o Aneinandergelegt: permanente Öffnungs- und Schließbewegung
= stimmhafte Anregung
Funktion der Glottis:
- Unterscheidung zwischen stimmhaften und stimmlosen Lauten
- Erzeugung von Tonhöhen/ Sprechmelodien
Artikulation (im engeren Sinn)
- Modifikation des Luftstroms im Rachen- , Mund- und Nasenraum
- Zeitveränderliche Einstellung der Sprechwerkzeuge
- Entstehung von (mehr oder weniger gut) abgrenzbaren artikulatorischen Einheiten:
Sprachlaute, Lautsegmente, Phone
orale Laute: Artikulation im Mundraum
nasale Laute: Artikulation mit zugeschaltetem Nasenraum
, Sprechwerkzeuge/ Phasen der Lautproduktion
Sprechen ist (meist) Ausatmungstätigkeit
Während einer kontrollierten Ausatmung wird der Luftstrom im Rachen- , Mund- und
Nasenbereich derart modifiziert, dass die unterschiedlichen Sprachlaute entstehen.
Lautebene vs. Schriftebene:
Sprachlaute dürfen nicht mit Buchstaben gleichgesetzt werden!
„deutsches“ Alphabet zur phonetischen Analyse ungeeignet
IPA
Trennung zwischen
- phonetischer Form (in eckigen Klammern [...]) bzw. phonemischer Form (in /…/) und
- graphemischer/orthographischer Form (in spitzen Klammern ())
Teilbereiche der Phonetik
Akustische Phonetik
- Welche physikalische Struktur besitzen Sprachlaute?
- Erfassung und Beschreibung von Klängen und Geräuschen, die sich
in Form von Schallwellen instrumentell analysieren lassen
Lektüre
Auditive (oder perzeptive) Phonetik
- Physiologie des Ohres
- Neuronale Verarbeitung
- Wie und als was werden Sprachlaute wahrgenommen?
Artikulatorische Phonetik
(= Schwerpunkt der VL)
____________________________________________________________________________________________________
Stimmanregung (Phonation)
Modifizierung der Ausatmungsluft im Kehlkopf (Larynx)
Stellung der Stimmlippen (Glottis)
( - Glottis befinden sich im Kehlkopf)
o Offen: keine Behinderung des Luftstroms
= stimmlose Anregung
o Aneinandergelegt: permanente Öffnungs- und Schließbewegung
= stimmhafte Anregung
Funktion der Glottis:
- Unterscheidung zwischen stimmhaften und stimmlosen Lauten
- Erzeugung von Tonhöhen/ Sprechmelodien
Artikulation (im engeren Sinn)
- Modifikation des Luftstroms im Rachen- , Mund- und Nasenraum
- Zeitveränderliche Einstellung der Sprechwerkzeuge
- Entstehung von (mehr oder weniger gut) abgrenzbaren artikulatorischen Einheiten:
Sprachlaute, Lautsegmente, Phone
orale Laute: Artikulation im Mundraum
nasale Laute: Artikulation mit zugeschaltetem Nasenraum
, Sprechwerkzeuge/ Phasen der Lautproduktion
Sprechen ist (meist) Ausatmungstätigkeit
Während einer kontrollierten Ausatmung wird der Luftstrom im Rachen- , Mund- und
Nasenbereich derart modifiziert, dass die unterschiedlichen Sprachlaute entstehen.