Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg
Fakultät 4 für Soziale Arbeit, Gesundheit und Musik
Studiengang für Soziale Arbeit
Seminar: Disziplin und Profession der Sozialen Arbeit: Methodische Grundlagen beruflichen
Handelns ‖
Sommersemester 2022
_____________________________________________________________
Hausarbeit
„Schule im Wandel“
Die Herausforderungen der lebensweltorientierten Schulsozialarbeit
Abgabe: 19. September 2022
Eingereicht von:
Name: Annalena Köppe
Matrikelnummer: 4033672
E-Mail:
betreuende Dozentin: Daniela Cornelia Stix
Cottbus, 19. September 2022
,Inhaltsverzeichnis
1. Kontext der Schulsozialarbeit ...................................................................................... 4
2. Methoden und Techniken der Einrichtung .................................................................. 5
2.1 spezifische Methoden ............................................................................................... 6
2.2 spezifische Techniken .......................................................................................... 7
3. Die Lebensweltorientierung als Handlungsfeld .......................................................... 9
3.1 Der Gründervater Hans Thiersch ............................................................................. 9
3.2 Konzept der Lebensweltorientierung ..................................................................... 10
3.2.1 Entstehung und Entwicklung der Lebensweltorientierung ........................... 12
3.2.2 Ziele der Lebensweltorientierung ................................................................. 13
3.2.3 Struktur und Handlungsmaxime ................................................................... 13
3.2.4 Kritik an der Lebensweltorientierung ........................................................... 15
3.3 Das Handlungsfeld der lebensweltorientierten Schulsozialarbeit .......................... 16
4. Das Vorgehen der Fachkraft anhand des Fallbeispiels .............................................. 18
5. Kritische Würdigung des methodischen Handelns .................................................... 20
5.1 Methodenreflexion nach Galuske.......................................................................... 21
6. Fazit ........................................................................................................................... 23
7. Verknüpfung des Posterprojektes Ethik mit der vorliegenden Hausarbeit ................ 24
8. Literaturverzeichnis ................................................................................................... 27
2
,9. Abbildungsverzeichnis .............................................................................................. 29
10. Verweis Fallbeispiel ............................................................................................... 30
Erklärung ...................................................................................................................... 32
3
, 1. Kontext der Schulsozialarbeit
Speck definiert die Schulsozialarbeit als ein Angebot der Jugendhilfe, bei dem sozialpädagogi-
sche Fachkräfte kontinuierlich am Ort Schule tätig sind und mit Lehrkräften auf einer verbind-
lich vereinbarten und gleichberechtigten Basis zusammenarbeiten, um junge Menschen in ihrer
individuellen, sozialen, schulischen und beruflichen Entwicklung zu fördern (vgl. Speck, 2006,
S. 23). Die Fachkräfte tragen dazu bei, eine Bildungsbenachteiligungen zu vermeiden und ab-
zubauen, die Erziehungsberechtigten und Lehrkräfte bei der Erziehung und dem erzieherischen
Kinder- und Jugendschutz zu beraten und zu unterstützen sowie zu einer schülerfreundlichen
Umwelt beizutragen (vgl. Fischer, 2016). Zu den sozialpädagogischen Angeboten und Hilfen
der Schulsozialarbeit gehören insbesondere die Beratung und Begleitung von einzelnen Ler-
nenden, die sozialpädagogische Gruppenarbeit, die Zusammenarbeit mit und Beratung der
Lehrkräfte und Erziehungsberechtigten, offene Gesprächs-, Kontakt- und Freizeitangebote, die
Mitwirkung in Unterrichtsprojekten und in schulischen Gremien sowie die Kooperation und
Vernetzung mit dem Gemeinwesen (vgl. Speck, 2006, S. 23). Die vorrangige Zielgruppe der
Schulsozialarbeit sind Lernende, die unmittelbar sozialpädagogische Hilfen benötigen, um in-
dividuelle und situationsbezogene Entwicklungskompetenzen und Handlungsmöglichkeiten zu
entfalten. Die Schulsozialarbeit ist nicht nur für die Kinder und Jugendlichen da, sondern auch
für Lehrkräfte. In Konfliktsituationen können sie von der Schulsozialarbeit Unterstützung und
Entlastung erwarten. Darüber hinaus können Schulsozialarbeitende die Lehrkräfte in Schü-
lerangelegenheiten beraten, sich mit Eltern treffen und als Vermittler für andere Stellen fungie-
ren. Eine dritte Zielgruppe der Schulsozialarbeit sind Eltern von den Lernenden, die in Krisen-
und Überforderungssituationen von Schulsozialarbeitenden durch Vernetzung mit anderen Hil-
feprozessen unterstützt werden. Die Ziele der Schulsozialarbeit stellen eine Kooperation zwi-
schen Schule und Jugendhilfe dar, welche eigenständig und dauerhaft im Schulalltag verankert
sind. Sie ist ein integrierter Teil des Bildungs- und Erziehungssystems. Es ist wichtig positive
Lern- und Lebensbedingungen für die Kinder und Jugendlichen in der Schule zu schaffen und
den Lebensraum so zu gestalten, dass alle teilhaben können und ebenso die Lernenden bei der
Bewältigung alltäglicher Problem- und Krisensituationen zu unterstützen, indem sie spezielle
Hilfsangebote vermittelt bekommen. Die Problemlagen sollten frühzeitig erkannt und präventiv
sowie intervenierend gehandhabt werden. Ebenso ist eine Verbesserung am Teilhabe der Bil-
dung wichtig, um die Schulerfolgschancen langfristig zu verbessern. Zu den Zielen gehören
auch die Förderung der Persönlichkeitsentwicklung sowie der Sozialkompetenzen und Kon-
fliktfähigkeit, soziale Vernetzung und Beratung. Unter den Aufgaben der Sozialen Arbeit in der
Schule zählen Hilfen und Unterstützung zu leisten, um die Bewältigung problembelasteter und
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Fakultät 4 für Soziale Arbeit, Gesundheit und Musik
Studiengang für Soziale Arbeit
Seminar: Disziplin und Profession der Sozialen Arbeit: Methodische Grundlagen beruflichen
Handelns ‖
Sommersemester 2022
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Hausarbeit
„Schule im Wandel“
Die Herausforderungen der lebensweltorientierten Schulsozialarbeit
Abgabe: 19. September 2022
Eingereicht von:
Name: Annalena Köppe
Matrikelnummer: 4033672
E-Mail:
betreuende Dozentin: Daniela Cornelia Stix
Cottbus, 19. September 2022
,Inhaltsverzeichnis
1. Kontext der Schulsozialarbeit ...................................................................................... 4
2. Methoden und Techniken der Einrichtung .................................................................. 5
2.1 spezifische Methoden ............................................................................................... 6
2.2 spezifische Techniken .......................................................................................... 7
3. Die Lebensweltorientierung als Handlungsfeld .......................................................... 9
3.1 Der Gründervater Hans Thiersch ............................................................................. 9
3.2 Konzept der Lebensweltorientierung ..................................................................... 10
3.2.1 Entstehung und Entwicklung der Lebensweltorientierung ........................... 12
3.2.2 Ziele der Lebensweltorientierung ................................................................. 13
3.2.3 Struktur und Handlungsmaxime ................................................................... 13
3.2.4 Kritik an der Lebensweltorientierung ........................................................... 15
3.3 Das Handlungsfeld der lebensweltorientierten Schulsozialarbeit .......................... 16
4. Das Vorgehen der Fachkraft anhand des Fallbeispiels .............................................. 18
5. Kritische Würdigung des methodischen Handelns .................................................... 20
5.1 Methodenreflexion nach Galuske.......................................................................... 21
6. Fazit ........................................................................................................................... 23
7. Verknüpfung des Posterprojektes Ethik mit der vorliegenden Hausarbeit ................ 24
8. Literaturverzeichnis ................................................................................................... 27
2
,9. Abbildungsverzeichnis .............................................................................................. 29
10. Verweis Fallbeispiel ............................................................................................... 30
Erklärung ...................................................................................................................... 32
3
, 1. Kontext der Schulsozialarbeit
Speck definiert die Schulsozialarbeit als ein Angebot der Jugendhilfe, bei dem sozialpädagogi-
sche Fachkräfte kontinuierlich am Ort Schule tätig sind und mit Lehrkräften auf einer verbind-
lich vereinbarten und gleichberechtigten Basis zusammenarbeiten, um junge Menschen in ihrer
individuellen, sozialen, schulischen und beruflichen Entwicklung zu fördern (vgl. Speck, 2006,
S. 23). Die Fachkräfte tragen dazu bei, eine Bildungsbenachteiligungen zu vermeiden und ab-
zubauen, die Erziehungsberechtigten und Lehrkräfte bei der Erziehung und dem erzieherischen
Kinder- und Jugendschutz zu beraten und zu unterstützen sowie zu einer schülerfreundlichen
Umwelt beizutragen (vgl. Fischer, 2016). Zu den sozialpädagogischen Angeboten und Hilfen
der Schulsozialarbeit gehören insbesondere die Beratung und Begleitung von einzelnen Ler-
nenden, die sozialpädagogische Gruppenarbeit, die Zusammenarbeit mit und Beratung der
Lehrkräfte und Erziehungsberechtigten, offene Gesprächs-, Kontakt- und Freizeitangebote, die
Mitwirkung in Unterrichtsprojekten und in schulischen Gremien sowie die Kooperation und
Vernetzung mit dem Gemeinwesen (vgl. Speck, 2006, S. 23). Die vorrangige Zielgruppe der
Schulsozialarbeit sind Lernende, die unmittelbar sozialpädagogische Hilfen benötigen, um in-
dividuelle und situationsbezogene Entwicklungskompetenzen und Handlungsmöglichkeiten zu
entfalten. Die Schulsozialarbeit ist nicht nur für die Kinder und Jugendlichen da, sondern auch
für Lehrkräfte. In Konfliktsituationen können sie von der Schulsozialarbeit Unterstützung und
Entlastung erwarten. Darüber hinaus können Schulsozialarbeitende die Lehrkräfte in Schü-
lerangelegenheiten beraten, sich mit Eltern treffen und als Vermittler für andere Stellen fungie-
ren. Eine dritte Zielgruppe der Schulsozialarbeit sind Eltern von den Lernenden, die in Krisen-
und Überforderungssituationen von Schulsozialarbeitenden durch Vernetzung mit anderen Hil-
feprozessen unterstützt werden. Die Ziele der Schulsozialarbeit stellen eine Kooperation zwi-
schen Schule und Jugendhilfe dar, welche eigenständig und dauerhaft im Schulalltag verankert
sind. Sie ist ein integrierter Teil des Bildungs- und Erziehungssystems. Es ist wichtig positive
Lern- und Lebensbedingungen für die Kinder und Jugendlichen in der Schule zu schaffen und
den Lebensraum so zu gestalten, dass alle teilhaben können und ebenso die Lernenden bei der
Bewältigung alltäglicher Problem- und Krisensituationen zu unterstützen, indem sie spezielle
Hilfsangebote vermittelt bekommen. Die Problemlagen sollten frühzeitig erkannt und präventiv
sowie intervenierend gehandhabt werden. Ebenso ist eine Verbesserung am Teilhabe der Bil-
dung wichtig, um die Schulerfolgschancen langfristig zu verbessern. Zu den Zielen gehören
auch die Förderung der Persönlichkeitsentwicklung sowie der Sozialkompetenzen und Kon-
fliktfähigkeit, soziale Vernetzung und Beratung. Unter den Aufgaben der Sozialen Arbeit in der
Schule zählen Hilfen und Unterstützung zu leisten, um die Bewältigung problembelasteter und
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