Vorlesung 12 – Sprechen und Zuhören II
Entwicklungsmodell mündlicher Diskurskompetenz
- Quasthoff fokussiert „mündliche Diskurskompetenz“ (= Gesprächskompetenz) bzw. deren Entwicklung im
Hinblick auf:
1. Den Entwicklungszeitraum im Schulalter
2. Nutzung sprachlich konstituierter Lernkontexte
3. Die Erklärung sprachlich bedingter Bildungsbeteiligung
Diskurs = anderes Wort für Gesprächskompetenz
1. Mündliche Diskurskompetenz im Entwicklungszeitraum im Schulalter
- Gesprächskompetenz lernen
- Lokale Zugzwänge (Mutter gibt Kind Apfel und sagt bitte Kind sagt danke) oder Sprachlernspiel = Ball
werfen und abwechselnd danke und bitte sagen Bitte erfordert i.d.R. auch ein Dank
- Globale Zugzwänge = nicht nur Reaktionen zeigen
Zum Beispiel auf Frage antworten wie „was hast du in der Schule gelernt“ Kind muss elaborieren, SuS
auffordern längeren Redebeitrag zu leisten
Was ist eine Diskurseinheit?
- DE sollen als syntaktische Einheiten betrachtet werden
- unbeschadet dessen, was sie darüberhinaus sein mögen (z. B. Einheiten der Information / der Interaktion)
- in einem ähnlichen Sinne, in dem Sätze, eingebettete Phrasen + ihre Konstituenten synt. Einheiten sind.
- Die Konstituenten einer Diskurseinheit sind Sätze + möglicherweise eine Reihe anderer Einheiten,
- deren Status als Satz – / deren Zugehörigkeit zu einem von 2 aufeinanderfolgenden Sätzen – problematisch
ist.
- Zu Beginn müssen 2 Punkte klargestellt werden, die für das Verständnis [...] von Diskurseinheiten von
Bedeutung sind.
(1) Die Diskurseinheit umfasst mehrere Sätze
(2) Die Diskurseinheit ist eine Einheit des gesprochenen Diskurses
Weiterhin:
- Werden als Einheiten wahrgenommen
- D.h. der Einheitscharakter der DE hat interaktionsbezogene Aspekte
- Von Teilnehmern der verbalen Interaktion wird verstanden, dass der Sprecher der DE Rederecht (floor) hat
- D.h. von Beginn bis Ende der DE ununterbrochen reden kann
Entwicklungsmodell mündlicher Diskurskompetenz
- Quasthoff fokussiert „mündliche Diskurskompetenz“ (= Gesprächskompetenz) bzw. deren Entwicklung im
Hinblick auf:
1. Den Entwicklungszeitraum im Schulalter
2. Nutzung sprachlich konstituierter Lernkontexte
3. Die Erklärung sprachlich bedingter Bildungsbeteiligung
Diskurs = anderes Wort für Gesprächskompetenz
1. Mündliche Diskurskompetenz im Entwicklungszeitraum im Schulalter
- Gesprächskompetenz lernen
- Lokale Zugzwänge (Mutter gibt Kind Apfel und sagt bitte Kind sagt danke) oder Sprachlernspiel = Ball
werfen und abwechselnd danke und bitte sagen Bitte erfordert i.d.R. auch ein Dank
- Globale Zugzwänge = nicht nur Reaktionen zeigen
Zum Beispiel auf Frage antworten wie „was hast du in der Schule gelernt“ Kind muss elaborieren, SuS
auffordern längeren Redebeitrag zu leisten
Was ist eine Diskurseinheit?
- DE sollen als syntaktische Einheiten betrachtet werden
- unbeschadet dessen, was sie darüberhinaus sein mögen (z. B. Einheiten der Information / der Interaktion)
- in einem ähnlichen Sinne, in dem Sätze, eingebettete Phrasen + ihre Konstituenten synt. Einheiten sind.
- Die Konstituenten einer Diskurseinheit sind Sätze + möglicherweise eine Reihe anderer Einheiten,
- deren Status als Satz – / deren Zugehörigkeit zu einem von 2 aufeinanderfolgenden Sätzen – problematisch
ist.
- Zu Beginn müssen 2 Punkte klargestellt werden, die für das Verständnis [...] von Diskurseinheiten von
Bedeutung sind.
(1) Die Diskurseinheit umfasst mehrere Sätze
(2) Die Diskurseinheit ist eine Einheit des gesprochenen Diskurses
Weiterhin:
- Werden als Einheiten wahrgenommen
- D.h. der Einheitscharakter der DE hat interaktionsbezogene Aspekte
- Von Teilnehmern der verbalen Interaktion wird verstanden, dass der Sprecher der DE Rederecht (floor) hat
- D.h. von Beginn bis Ende der DE ununterbrochen reden kann