INTERPRETEN UND
INTERPRETATIONEN
INTERPRETEN IN KLASSISCHER UND POPULÄRER MUSIK
Definition „Interpretation“ (2 Bedeutungen!)
- Die klangliche Verwirklichung musikalischer Aufzeichnungen durch die ausführenden
Instrumentalisten, Sänger oder Dirigenten (meistens die Umsetzung von Notenschrift in Klang).
- Die sprachliche Auseinandersetzung mit Musik (Klang oder Noten).
Festlegungen des Komponisten:
Tonart, Taktart, Höhe, Notenwerte, Lage, Besetzung (Instrumente)
Freiheit des Interpreten:
Lautstärke (-veränderungen), Artikulation, Vortragsbezeichnung, Tempo
Konzerte früher und heute
Definition:
1. Öffentliche Aufführung von Musik (vor Publikum)
2. Konzert: musikalische Gattung, bei der Solist oder Solistengruppe mit Orchesterbegleitung spielt
a. Solokonzert (z. B. Klavier-/ Trompetenkonzert)
b. Concerto grosso
Unterschiede klassisches Konzert – Rock-/Popkonzert
Klassisches Konzert Rock-/Popkonzert
körperliche Aktivität klatschen stehen, hüpfen, singen, tanzen, …
Bühne nur spielen (Musik!) Show, Licht, Performance
akustische Technik Ausnahme wichtig, häufig
Outfit schick (Anzug, schwarzes Kleid) unterschiedlich (kein Dresscode)
Publikum/Gemeinschaft nicht vorhanden vorhanden
Vergleich von Konzertprogrammen – Entwicklung:
- kürzer
- einheitlicher (Besetzung)
- Anteil zeitgenössischer Musik nimmt stark ab
Musikkritik
häufig stark subjektiv geprägt, Leser muss selbst zwischen berechtigter und unberechtigter Kritik
entscheiden, Extremfälle: „Schmähkritik“ und „in den Himmel loben“
Veränderung der Rolle des Interpreten
Vergleich:
- Joseph Haydn, Anstellungsvertrag bei Fürst Esterhazy (18. Jh.)
- Karikatur „Franz Liszt“ (19. Jh.)
Sichtweise des Interpreten aus dem 19. Jh. bis heute gehalten (Starkult, Virtuosenkult, Showcharakter)
Daneben nach wie vor Berufsbild des angestellten Musikers (vor allem Orchestermusiker)
INTERPRETATIONEN
INTERPRETEN IN KLASSISCHER UND POPULÄRER MUSIK
Definition „Interpretation“ (2 Bedeutungen!)
- Die klangliche Verwirklichung musikalischer Aufzeichnungen durch die ausführenden
Instrumentalisten, Sänger oder Dirigenten (meistens die Umsetzung von Notenschrift in Klang).
- Die sprachliche Auseinandersetzung mit Musik (Klang oder Noten).
Festlegungen des Komponisten:
Tonart, Taktart, Höhe, Notenwerte, Lage, Besetzung (Instrumente)
Freiheit des Interpreten:
Lautstärke (-veränderungen), Artikulation, Vortragsbezeichnung, Tempo
Konzerte früher und heute
Definition:
1. Öffentliche Aufführung von Musik (vor Publikum)
2. Konzert: musikalische Gattung, bei der Solist oder Solistengruppe mit Orchesterbegleitung spielt
a. Solokonzert (z. B. Klavier-/ Trompetenkonzert)
b. Concerto grosso
Unterschiede klassisches Konzert – Rock-/Popkonzert
Klassisches Konzert Rock-/Popkonzert
körperliche Aktivität klatschen stehen, hüpfen, singen, tanzen, …
Bühne nur spielen (Musik!) Show, Licht, Performance
akustische Technik Ausnahme wichtig, häufig
Outfit schick (Anzug, schwarzes Kleid) unterschiedlich (kein Dresscode)
Publikum/Gemeinschaft nicht vorhanden vorhanden
Vergleich von Konzertprogrammen – Entwicklung:
- kürzer
- einheitlicher (Besetzung)
- Anteil zeitgenössischer Musik nimmt stark ab
Musikkritik
häufig stark subjektiv geprägt, Leser muss selbst zwischen berechtigter und unberechtigter Kritik
entscheiden, Extremfälle: „Schmähkritik“ und „in den Himmel loben“
Veränderung der Rolle des Interpreten
Vergleich:
- Joseph Haydn, Anstellungsvertrag bei Fürst Esterhazy (18. Jh.)
- Karikatur „Franz Liszt“ (19. Jh.)
Sichtweise des Interpreten aus dem 19. Jh. bis heute gehalten (Starkult, Virtuosenkult, Showcharakter)
Daneben nach wie vor Berufsbild des angestellten Musikers (vor allem Orchestermusiker)