Eigene Antworten auf Fragenkatalog
1. Einführung, Definitionen, Gegenstand, Anwendungsfehler, Geschichte und
Forschungsstrategien
1. Welche Stellung hat die Trainingswissenschaft innerhalb der Sportwissenschaft? Nenne die
Aufgabenschwerpunkte der Disziplinen Sportbiomechanik, Sportmotorik und
Trainingswissenschaft!
Die Trainingswissenschaft ist eine interdisziplinäre Wissenschaft und dient als Bindeglied zwischen
den Kerndisziplinen der Sportwissenschaft (Biomechanik, Medizin, Sportpädagogik, Sportsoziologie,
Sportpsychologie) und der Sportpraxis.
Aufgabenschwerpunkte Sportbiomechanik:
- Vermessung, Analyse und Optimierung von Bewegungen (Kinematik, Dynamik, Kinetik und
Muskelaktivität)
- Bewegungsmodellierung
- Bewegungssimulation
- Aktiver und passiver Bewegungsapparat (Leistungs- und Eignungsdiagnose,
Belastungscharakteristik)
Aufgabenschwerpunkte Motorik:
- Steuerung und Regelung von Bewegungen (motor control)
- Motorisches Lernen
- Motorische Entwicklung
- Motodiagnostik
Aufgabenschwerpunkte Trainingswissenschaft:
- Optimierung des Trainingsprozesses: Trainingssteuerung (Intensität, Umfang,
Belastungsdynamik und Trainingsmittel)
- Analyse der sportlichen Leistung bzw. Leistungsfähigkeit
- Studien zur Wirkung von Belastung und Anpassung
2. Definiere den Begriff Training (aktuelle Definition von Lames et al. 2007)!
Laut Lames, Hohmann und Letzelter (2007) ist Training ein komplexer Handlungsprozess der auf
systematischer Planung, Ausführung und Evaluation von Belastungszyklen (Umfang, Intensität,
Dichte) basiert und nachhaltige Ziele (Kondition, Technik/Taktik, Psyche) in den verschiedenen
Anwendungsfeldern des Sports verfolgt.
3. Welche Eigenschaften hat Training (6)?
- systematischer und planmäßiger Prozess
- basiert auf Wiederholungen (Regelmäßigkeit)
- Steuerung erfolgt durch charakteristische Methoden, die sich in der Anordnung von
Umfängen, Intensitäten und Pausen unterscheiden
- Ist auf Leistung orientiert und bewirkt Veränderungen des Ist-Zustandes (Anpassung)