Altklausur Lösung Sose 2013
Aufgabe 1) Begriff des Supply Chain Managements
Erläutern Sie, was Mentzer et al unter Supply Chain Management verstehen,
indem Sie systematisch auf die einzelnen Elemente der folgenden Abbildung
eingehen.
Eine Supply Chain kann als Pipeline dargestellt werden, wobei das Schema hier eine
Ansicht der Pipeline von der Seite aus ist. Sie zeigt direkte Supply Chain Flüsse
(Produkte, Dienstleistungen, finanzielle Ressourcen, die Informationen, die mit diesen
Flüssen einhergehen, sowie die informellen Flüsse der Nachfrage und Prognose). Die
traditionellen Geschäftsfunktionen des Marketings, Verkaufs, Forschung und
Entwicklung, Prognose, Produktion, Besorgung, Logistik, Informationstechnologie,
Finanzen und des Kundenservice managen und vollführen diese Flüsse von den
Lieferanten der Lieferanten über die Kunden der Kunden, um schließlich dem Kunden
einen Wert zu bieten und ihn zu befriedigen.
Das Schema zeigt zudem die kritische Rolle des Kundenwertes und der
Kundenzufriedenheit, um einen Wettbewerbsvorteil zu erreichen, sowie für
Profitabilität alle individuellen, in der Supply Chain involvierten Unternehmen und der
Supply Chain im Gesamten zu sorgen.
Zur Vollständigkeit der Definitionen und des Modells bedarf es zudem einer
Untersuchung der Rolle der individuellen Geschäftsfunktionen und der Art und Weise
wie sie durch die Funktionen und durch die Unternehmen koordiniert werden.
Interfunktionale Koordination beinhaltet hierbei eine Untersuchung der Rollen des
Vertrauens, der Verpflichtungen, des Risikos und der Abhängigkeit bei der Koordination
und des Teilens von internen Funktionen. Zwischengemeinschaftliche Koordination
enthält funktionale Umschichtungen innerhalb der Supply Chain, die Rolle
verschiedener Arten von Drittanbietern, die Art und Weise wie Beziehungen zwischen
Unternehmen geführt werden sollten, sowie der Realisierung verschiedenartiger Supply
Chain Strukturen. Letztlich ist es relevant, wie all diese Phänomene in verschiedenen
globalen Situationen variieren. Das zeigt das Schema auf.
Aufgabe 2) Prognoseverfahren
Prognoseverfahren unterscheiden sich hinsichtlich einer Reihe von Eigenschaften.
a)
Worin unterscheidet sich die Kausalprognose von der Zeitreihenprognose?
Beides sind qualitative Prognoseverfahren. Während die Kausalprognose jedoch
versucht, den Einfluss einer unabhängigen, exogenen Variable (z.B. Preispolitik) auf die
abhängige (Nachfrage) zu bestimmen, beschäftigt sich die Zeitreihenanalyse damit, wie
sich ein Nachfrageverlauf typisieren lässt. Hier ist kein kausaler, direkt steuerbarer
Zusammenhang vorhanden.
b)
Aufgabe 1) Begriff des Supply Chain Managements
Erläutern Sie, was Mentzer et al unter Supply Chain Management verstehen,
indem Sie systematisch auf die einzelnen Elemente der folgenden Abbildung
eingehen.
Eine Supply Chain kann als Pipeline dargestellt werden, wobei das Schema hier eine
Ansicht der Pipeline von der Seite aus ist. Sie zeigt direkte Supply Chain Flüsse
(Produkte, Dienstleistungen, finanzielle Ressourcen, die Informationen, die mit diesen
Flüssen einhergehen, sowie die informellen Flüsse der Nachfrage und Prognose). Die
traditionellen Geschäftsfunktionen des Marketings, Verkaufs, Forschung und
Entwicklung, Prognose, Produktion, Besorgung, Logistik, Informationstechnologie,
Finanzen und des Kundenservice managen und vollführen diese Flüsse von den
Lieferanten der Lieferanten über die Kunden der Kunden, um schließlich dem Kunden
einen Wert zu bieten und ihn zu befriedigen.
Das Schema zeigt zudem die kritische Rolle des Kundenwertes und der
Kundenzufriedenheit, um einen Wettbewerbsvorteil zu erreichen, sowie für
Profitabilität alle individuellen, in der Supply Chain involvierten Unternehmen und der
Supply Chain im Gesamten zu sorgen.
Zur Vollständigkeit der Definitionen und des Modells bedarf es zudem einer
Untersuchung der Rolle der individuellen Geschäftsfunktionen und der Art und Weise
wie sie durch die Funktionen und durch die Unternehmen koordiniert werden.
Interfunktionale Koordination beinhaltet hierbei eine Untersuchung der Rollen des
Vertrauens, der Verpflichtungen, des Risikos und der Abhängigkeit bei der Koordination
und des Teilens von internen Funktionen. Zwischengemeinschaftliche Koordination
enthält funktionale Umschichtungen innerhalb der Supply Chain, die Rolle
verschiedener Arten von Drittanbietern, die Art und Weise wie Beziehungen zwischen
Unternehmen geführt werden sollten, sowie der Realisierung verschiedenartiger Supply
Chain Strukturen. Letztlich ist es relevant, wie all diese Phänomene in verschiedenen
globalen Situationen variieren. Das zeigt das Schema auf.
Aufgabe 2) Prognoseverfahren
Prognoseverfahren unterscheiden sich hinsichtlich einer Reihe von Eigenschaften.
a)
Worin unterscheidet sich die Kausalprognose von der Zeitreihenprognose?
Beides sind qualitative Prognoseverfahren. Während die Kausalprognose jedoch
versucht, den Einfluss einer unabhängigen, exogenen Variable (z.B. Preispolitik) auf die
abhängige (Nachfrage) zu bestimmen, beschäftigt sich die Zeitreihenanalyse damit, wie
sich ein Nachfrageverlauf typisieren lässt. Hier ist kein kausaler, direkt steuerbarer
Zusammenhang vorhanden.
b)