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Team- und Konflikttraining
Aufgabe 1
Bei einem Projektstart bleiben die Mitarbeiter des Projektteams in der Konfliktphase
hängen. Immer wieder kommt es zu mehr oder minder ausgeprägten Konflikten
zwischen den Teammitgliedern untereinander und mit dem Projektleiter, der auch der
Leiter dieses Teams ist. Aufgabenbezogene Aktivitäten sind kaum zu beobachten.
Beschreiben Sie, ausgehend vom Phasenmodell Tuckmans, mögliche Gründe für
dieses Verhalten der Beteiligten auf der Ebene der Aufgabenbearbeitung und auf der
Ebene der Zusammenarbeit dieser Projektgruppe. Erläutern Sie mögliche Schritte für
den Projektleiter, um diese Teamentwicklungsphase zu überwinden
Ausgehend vom Phasenmodell Tuckmans muss jede neue Gruppe fünf Phasen durchlaufen,
um optimale Arbeitsergebnisse erzielen zu können. Die Reihenfolge, in der eine Gruppe
diese Phasen durchläuft, ist dabei von Gruppe zu Gruppe individuell.
Die hier beschriebene Gruppe befindet sich aktuell in der Konfliktphase, welche in der Regel
nach der Orientierungsphase (=Kennenlernphase) folgt.
Auf Ebene der Zusammenarbeit könnte es hier durch eine nicht ausreichende
Kennenlernphase zu mangelnder Anerkennung der Teammitglieder untereinander
gekommen sein. Jedes Mitglied der Gruppe muss sich individuell mit der Gruppensituation
auseinandersetzen, sich ggf. der Gruppe anpassen (Kompromisse eingehen) und
anschließend die individuellen Konsequenzen bewerten, was zu emotionaler Abwehr führen
kann, da eigene Zeile und Einstellungen (z.B. Karriere) bedroht werden können.
Auf Ebene der Aufgabenbearbeitung könnte dies als Ablehnung der einem zugeteilten
Aufgaben wahrgenommen werden. Uneinigkeit in der Aufgabenverteilung könnte die
mangelnde Anerkennung untereinander steigern, besonders wenn Mitglieder der Gruppe
Themengebiete beanspruchen wollen, welche ihren gar nicht zugeteilt wurden.
In der hier beschriebenen Gruppe ist es wahrscheinlich, dass Probleme auf Ebene der
Zusammenarbeit sowie Probleme auf Ebene der Aufgabenbearbeitung vorliegen, zumal das
eine sowieso meist zum anderen führt.
Nun liegt es am Projektleiter, konsequentes Konfliktmanagement zu betreiben, damit die
Gruppe zur nächsten Phase übergehen kann. Eine möglicher Lösungsansatz wäre der
Rückschritt zur Orientierungsphase, in der man sich zunächst gegenseitig noch näher
kennenlernt und Vertrauen zueinander aufbaut. Anschließend sollte man den Fokus auf die
Aufgaben richten und einen Arbeitsplan erstellen, mit dem alle Beteiligten konform sind.
Steigt die Zusammenarbeit an und engagieren sich die Teammitglieder, so ist das ein
Indikator dafür, dass die Konfliktphase abgeschlossen ist.
In der Realität kommt es allerdings häufig dazu, dass Gruppen die Konfliktphase nur selten
überstehen. Schafft es der Projektleiter nicht, die Konfliktphase durch aktives
Team- und Konflikttraining
Aufgabe 1
Bei einem Projektstart bleiben die Mitarbeiter des Projektteams in der Konfliktphase
hängen. Immer wieder kommt es zu mehr oder minder ausgeprägten Konflikten
zwischen den Teammitgliedern untereinander und mit dem Projektleiter, der auch der
Leiter dieses Teams ist. Aufgabenbezogene Aktivitäten sind kaum zu beobachten.
Beschreiben Sie, ausgehend vom Phasenmodell Tuckmans, mögliche Gründe für
dieses Verhalten der Beteiligten auf der Ebene der Aufgabenbearbeitung und auf der
Ebene der Zusammenarbeit dieser Projektgruppe. Erläutern Sie mögliche Schritte für
den Projektleiter, um diese Teamentwicklungsphase zu überwinden
Ausgehend vom Phasenmodell Tuckmans muss jede neue Gruppe fünf Phasen durchlaufen,
um optimale Arbeitsergebnisse erzielen zu können. Die Reihenfolge, in der eine Gruppe
diese Phasen durchläuft, ist dabei von Gruppe zu Gruppe individuell.
Die hier beschriebene Gruppe befindet sich aktuell in der Konfliktphase, welche in der Regel
nach der Orientierungsphase (=Kennenlernphase) folgt.
Auf Ebene der Zusammenarbeit könnte es hier durch eine nicht ausreichende
Kennenlernphase zu mangelnder Anerkennung der Teammitglieder untereinander
gekommen sein. Jedes Mitglied der Gruppe muss sich individuell mit der Gruppensituation
auseinandersetzen, sich ggf. der Gruppe anpassen (Kompromisse eingehen) und
anschließend die individuellen Konsequenzen bewerten, was zu emotionaler Abwehr führen
kann, da eigene Zeile und Einstellungen (z.B. Karriere) bedroht werden können.
Auf Ebene der Aufgabenbearbeitung könnte dies als Ablehnung der einem zugeteilten
Aufgaben wahrgenommen werden. Uneinigkeit in der Aufgabenverteilung könnte die
mangelnde Anerkennung untereinander steigern, besonders wenn Mitglieder der Gruppe
Themengebiete beanspruchen wollen, welche ihren gar nicht zugeteilt wurden.
In der hier beschriebenen Gruppe ist es wahrscheinlich, dass Probleme auf Ebene der
Zusammenarbeit sowie Probleme auf Ebene der Aufgabenbearbeitung vorliegen, zumal das
eine sowieso meist zum anderen führt.
Nun liegt es am Projektleiter, konsequentes Konfliktmanagement zu betreiben, damit die
Gruppe zur nächsten Phase übergehen kann. Eine möglicher Lösungsansatz wäre der
Rückschritt zur Orientierungsphase, in der man sich zunächst gegenseitig noch näher
kennenlernt und Vertrauen zueinander aufbaut. Anschließend sollte man den Fokus auf die
Aufgaben richten und einen Arbeitsplan erstellen, mit dem alle Beteiligten konform sind.
Steigt die Zusammenarbeit an und engagieren sich die Teammitglieder, so ist das ein
Indikator dafür, dass die Konfliktphase abgeschlossen ist.
In der Realität kommt es allerdings häufig dazu, dass Gruppen die Konfliktphase nur selten
überstehen. Schafft es der Projektleiter nicht, die Konfliktphase durch aktives