7. Lernblatt Allgemeine Psychologie
Gedächtnis II
WIEDERHOLUNG LETZTE SITZUNG
● Ebbinghaus
● Kurzzeitgedächtnis → Arbeitsgedächtnis
● Phonologische Schleife
● Visuell-räumlicher Notizblock
● Zentrale Exekutive
● Vom Kurzzeit- ins Langzeitgedächtnis
● Wiederholung
● Elaboration
HEUTE:
● Sensorisches Gedächtnis
● Langzeitgedächtnis
● Welche Gedächtnissysteme gibt es?
● Wie ist unser Gedächtnis organisiert?
● Erinnern
● Wie erinnern wir uns an etwas? ● Was kann dabei schief gehen? ● Anwendungsbeispiele
VOM ARBEITS- INS LANGZEITGEDÄCHTNIS: KONSOLIDIERUNG
● Idee: Die Festigung (Konsolidierung) einer Gedächtnisspur braucht Zeit, um erfolgreich abgeschlossen zu werden:
Neuronaler Prozess, der nicht unterbrochen werden darf.
● Beispiel: Footballspieler mit Gehirnerschütterung
● Wie kann es dann sein, dass sich Menschen (z.B. nach Gehirnschädigungen) an manche Dinge nicht erinnern, die
lange vor der Verletzung passierten?
● Patient PZ ● Wie kann es sein, dass Erinnerungen zurückkehren?
, SENSORISCHES GEDÄCHTNIS
● Kurze Wiederholung: Wahrnehmung und Aufmerksamkeit
● Was muss alles geschehen, wenn wir etwas wahrnehmen wollen?
● Welche Prozesse sind dabei involviert?
● Welche Rolle spielt Aufmerksamkeit?
● Wahrnehmung erfordert, dass sensorische Information für kurze Zeit gespeichert bleibt
● Wie könnte ein sensorisches Gedächtnis aussehen?
FULL UND PARTIAL REPORT
● Sperling (1960): Probanden können durchschnittlich 37% der dargebotenen Buchstaben wiedergeben.
● Welche Interpretationsmöglichkeiten?
● Begrenzte Informationskapazität
● Schnelles Verblassen
PARTIAL REPORT
● Wieder werden Buchstabenmatrizen für sehr kurze Zeit dargeboten
● Danach zeigt ein Ton an, welche Reihe wiedergegeben werden soll.
● Hoher, mittlerer, tiefer Ton: erste, zweite, dritte Reihe
● Probanden können 76% der entsprechenden Reihe wiedergeben!
● Unabhängig davon, welche Reihe abgefragt wird
● Je länger die Zeit zwischen Darbietung und Abfrage, desto schlechter die Leistung
SENSORISCHES GEDÄCHTNIS: FAZIT
● Sensorisches Gedächtnis ist hoch akkurat, aber zeitlich sehr stark begrenzt
● Für verschiedene Sinne nachgewiesen
● Erlaubt die Analyse von Wahrnehmungseindrücken und die Überführung ins Kurzzeitgedächtnis
LANGZEITGEDÄCHTNIS: VERSCHIEDENE SYSTEME
Bewusstes Gedächtnis:
- Episodisches Gedächtnis
- Semantisches Gedächtnis
Unbewusstes Gedächtnis:
- Prozedurales Gedächtnis
- Perzeptuelles Gedächtnis
Gedächtnis II
WIEDERHOLUNG LETZTE SITZUNG
● Ebbinghaus
● Kurzzeitgedächtnis → Arbeitsgedächtnis
● Phonologische Schleife
● Visuell-räumlicher Notizblock
● Zentrale Exekutive
● Vom Kurzzeit- ins Langzeitgedächtnis
● Wiederholung
● Elaboration
HEUTE:
● Sensorisches Gedächtnis
● Langzeitgedächtnis
● Welche Gedächtnissysteme gibt es?
● Wie ist unser Gedächtnis organisiert?
● Erinnern
● Wie erinnern wir uns an etwas? ● Was kann dabei schief gehen? ● Anwendungsbeispiele
VOM ARBEITS- INS LANGZEITGEDÄCHTNIS: KONSOLIDIERUNG
● Idee: Die Festigung (Konsolidierung) einer Gedächtnisspur braucht Zeit, um erfolgreich abgeschlossen zu werden:
Neuronaler Prozess, der nicht unterbrochen werden darf.
● Beispiel: Footballspieler mit Gehirnerschütterung
● Wie kann es dann sein, dass sich Menschen (z.B. nach Gehirnschädigungen) an manche Dinge nicht erinnern, die
lange vor der Verletzung passierten?
● Patient PZ ● Wie kann es sein, dass Erinnerungen zurückkehren?
, SENSORISCHES GEDÄCHTNIS
● Kurze Wiederholung: Wahrnehmung und Aufmerksamkeit
● Was muss alles geschehen, wenn wir etwas wahrnehmen wollen?
● Welche Prozesse sind dabei involviert?
● Welche Rolle spielt Aufmerksamkeit?
● Wahrnehmung erfordert, dass sensorische Information für kurze Zeit gespeichert bleibt
● Wie könnte ein sensorisches Gedächtnis aussehen?
FULL UND PARTIAL REPORT
● Sperling (1960): Probanden können durchschnittlich 37% der dargebotenen Buchstaben wiedergeben.
● Welche Interpretationsmöglichkeiten?
● Begrenzte Informationskapazität
● Schnelles Verblassen
PARTIAL REPORT
● Wieder werden Buchstabenmatrizen für sehr kurze Zeit dargeboten
● Danach zeigt ein Ton an, welche Reihe wiedergegeben werden soll.
● Hoher, mittlerer, tiefer Ton: erste, zweite, dritte Reihe
● Probanden können 76% der entsprechenden Reihe wiedergeben!
● Unabhängig davon, welche Reihe abgefragt wird
● Je länger die Zeit zwischen Darbietung und Abfrage, desto schlechter die Leistung
SENSORISCHES GEDÄCHTNIS: FAZIT
● Sensorisches Gedächtnis ist hoch akkurat, aber zeitlich sehr stark begrenzt
● Für verschiedene Sinne nachgewiesen
● Erlaubt die Analyse von Wahrnehmungseindrücken und die Überführung ins Kurzzeitgedächtnis
LANGZEITGEDÄCHTNIS: VERSCHIEDENE SYSTEME
Bewusstes Gedächtnis:
- Episodisches Gedächtnis
- Semantisches Gedächtnis
Unbewusstes Gedächtnis:
- Prozedurales Gedächtnis
- Perzeptuelles Gedächtnis