Einsendeaufgabe
Wissensmanagement
Aufgabe 1
Erklären Sie den Zusammenhang zwischen der Wissensökonomie und dem Erfolg einer
Organisation.
Der Bedeutung von Wissen als Produktionsfaktor für die Wertschöpfung wird auf über 50%
geschätzt und man geht von einer steigenden Tendenz aus. Wissen wird als mehr und mehr
zur zentralen Ressource. Demgegenüber verlieren andere Ressourcen (z.B. körperliche
Arbeit) an Bedeutung für den Erfolg eines Unternehmens. Diese Tendenz wird durch
Strategien auf EU-Ebene gefördert. Dieser Wandel verlangt von Organisationen und
Mitarbeitern, die weiterhin erfolgreich an einem zunehmend globalisierten Markt bestehen
möchten, aktiv angepasste Konzepte zur Personal- und Führungskräfteentwicklung als auch
eine flexible und offene Unternehmenskultur mit Auswirkungen auf Arbeitsorganisation und -
verträge. Diese Vorgänge werden auch als Wissensmanagement bezeichnet. Dessen
Gestaltung hat großen Einfluss auf den künftigen Unternehmenserfolg.
Aufgabe 2
Unterscheiden Sie Know-that von Know-about, Know-how, Know-why und Know-what-
to-do.
Ich habe ein ähnliches Schema übernommen und Beispiele ergänzt:
Know-that
• Faktenwissen, z.B. Feuer ist heiß, Theoriewissen, z.B. Vakuum im Weltraum, Allgemeinwissen, z.B. die
Bundeskanzlerin heißt Angela Merkel
• es wird durch Lernen erworben (explizites Wissen)
Know-about
• Erlebniswissen, z.B. ich bin gestolpert und habe mir dabei wehgetan, Wissen über Geschichten oder
Gerüchten, z.B. man sagt, die US-Regierung wusste über den bevorstehenden Angriff der Japaner auf
Pearl Harbour 1941 Bescheid
• wird durch Erzählungen oder Erleben erworben (explizites Wissen)
Know-how
• Handlungswissen, Anwendungswissen, Fertigkeiten (Erwerb setzt Fähigkeiten voraus), Fähigkeiten
• Erwerb durch Ausprobieren oder durch die Arbeit (erst implizites, später explizites Wissen)
Know-why
• Erkenntnisse, Reflexionen, Metawissen (Wissen über Wissen)
• Setzt Know-how voraus, Erwerb durch Reflexion und Kommunikation
Know-what-to-do
• Entscheidungswissen, Methodenwissen (z,B. sportliche Übungsreihe vom Leichten zum Schweren),
Expertenwissen (z.B. beruflich)
• Voraussetzung: Know-why/how/about/that, Erwerb durch Problemlöse- und und Entscheidungsprozesse
(implizites Wissen)
Seite 1 Bitte schicken Sie Ihre Aufgaben an
Wissensmanagement
Aufgabe 1
Erklären Sie den Zusammenhang zwischen der Wissensökonomie und dem Erfolg einer
Organisation.
Der Bedeutung von Wissen als Produktionsfaktor für die Wertschöpfung wird auf über 50%
geschätzt und man geht von einer steigenden Tendenz aus. Wissen wird als mehr und mehr
zur zentralen Ressource. Demgegenüber verlieren andere Ressourcen (z.B. körperliche
Arbeit) an Bedeutung für den Erfolg eines Unternehmens. Diese Tendenz wird durch
Strategien auf EU-Ebene gefördert. Dieser Wandel verlangt von Organisationen und
Mitarbeitern, die weiterhin erfolgreich an einem zunehmend globalisierten Markt bestehen
möchten, aktiv angepasste Konzepte zur Personal- und Führungskräfteentwicklung als auch
eine flexible und offene Unternehmenskultur mit Auswirkungen auf Arbeitsorganisation und -
verträge. Diese Vorgänge werden auch als Wissensmanagement bezeichnet. Dessen
Gestaltung hat großen Einfluss auf den künftigen Unternehmenserfolg.
Aufgabe 2
Unterscheiden Sie Know-that von Know-about, Know-how, Know-why und Know-what-
to-do.
Ich habe ein ähnliches Schema übernommen und Beispiele ergänzt:
Know-that
• Faktenwissen, z.B. Feuer ist heiß, Theoriewissen, z.B. Vakuum im Weltraum, Allgemeinwissen, z.B. die
Bundeskanzlerin heißt Angela Merkel
• es wird durch Lernen erworben (explizites Wissen)
Know-about
• Erlebniswissen, z.B. ich bin gestolpert und habe mir dabei wehgetan, Wissen über Geschichten oder
Gerüchten, z.B. man sagt, die US-Regierung wusste über den bevorstehenden Angriff der Japaner auf
Pearl Harbour 1941 Bescheid
• wird durch Erzählungen oder Erleben erworben (explizites Wissen)
Know-how
• Handlungswissen, Anwendungswissen, Fertigkeiten (Erwerb setzt Fähigkeiten voraus), Fähigkeiten
• Erwerb durch Ausprobieren oder durch die Arbeit (erst implizites, später explizites Wissen)
Know-why
• Erkenntnisse, Reflexionen, Metawissen (Wissen über Wissen)
• Setzt Know-how voraus, Erwerb durch Reflexion und Kommunikation
Know-what-to-do
• Entscheidungswissen, Methodenwissen (z,B. sportliche Übungsreihe vom Leichten zum Schweren),
Expertenwissen (z.B. beruflich)
• Voraussetzung: Know-why/how/about/that, Erwerb durch Problemlöse- und und Entscheidungsprozesse
(implizites Wissen)
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